Organisation & Personal
Lernkarteien zur Vorlesung Organisation & Personal
Lernkarteien zur Vorlesung Organisation & Personal
-
- 1 / 88
-
Flashcards
Merkmale von Organisationen
- dauerhafte Zielverfolgung
- Formale Struktur
- Aktivitäten der Mitglieder
Arbeitsteilung
Effizienzvorteile durch Spezialisierung, Unabhängigkeit von bestimmten Personen
Koordination
Effizienzvorteile durch Hierarchie, Verfahrensrichtlinien, Arbeitsanweisungen
Personengesellschaften
Selbstorganschaft = Einheit von Interessenvertretung und -durchsetzung (Einzelunternehmen, OHG-Gesellschafter, Komplementäre und Kommanditisten der KG)
Kapitalgesellschaften
Fremdorganschaft = arbeitsteilige Organisation von INteressenvertretung und -durchsetzung
Corporate Governance
Grundsätze guter Unternehmensführung
Corporate Governance besteht aus
1. Compliance (Einhalten aller zutreffenden Gesetzen und Regeln) Public Regulation
2. Befolgen der allgemein anerkannten Standards (Hybrud Regulation)
3. Entwicklung und Befolgen der eigenen Unternehmensleitlinie, insbesondere bei eigenen Leitungs- und Kontrollstrukturen (Private Regulation)
Organisationsprinzipien
- Trennung von Hand- und Kopfarbeit
- Pensum und Bonus
- Auslese und Anpassung der Arbeiter
- Versöhnung zwischen Arbeitern und Management
Strukturvariablen
abhängige, d.h. zu erklärende Größen
Situationsvariablen
unabhängige, d.h. erklärende Größen
Pfeiler von Institutionen (Scott 1995)
- Regulativer Pfeiler
- Normativer Pfeiler
- Kognitiver Pfeiler
Regulativer Pfeiler
Institutionen begrenzen und regulieren Verhalten (externer Zwang)
- Regelsetzung, Beobachtung, Kontrolle (monitoring) sowie Sanktionierung von Verhalten. Rationales Interesse, Konformität zu zeigen
Normativer Pfeiler
vorschreibende, bewertende und verpflichtende Dimension von Institutionen
- Werte als Konzeptionen des Wünschenswerten und Standaeds, anhand derer Verhalten bewertet wird
- Normen als Spezifierung dessen, wie Dinge getan werden sollen
Agency-Theorie
Verhaltenssteuerung durch:
- direkte Verhaltenssteuerung
- Verbesserung des Informationssystems
- Beteiligung des Agenten am Ergebnis (Anreizsysteme)
Transaktionskostentheorie
- Anbahnungskosten
- Vereinbarungskosten
- Kontrollkosten
- Durchsetzungskosten
- Anpassungskosten
(Neo-) Klassische Ökonomik
- Individuen wählen Verhaltensalternative, die ihren Nutzen maximiert
- Individuen primär am eigenen materiellen Vorteil interessiert (Homo Oeconomicus)
- Rücksichtnahme auf andere aus rein extrinsischen und strateguschen Motiven
- Kein intrinsisches Interesse der Akteure am Wohlergehen der anderen
- keine Missgunst, Neid usw.
Moderne Verhaltensökonomik
- geprägt durch experimentelle Forschung
- Substantielle Zahl von Individuen handelt egoistisch
- viele Individuen auch mit sozialen Präferenzen
- intrinsischer EInfluss des Wohlergehens der anderen auf den eigenen Nutzen
(Pareto-) Effizienz
Eine Entscheidung (bzw. Organisationsform) ist effizient bezogen auf eine Gruppe von Individuen, wenn es keine andere technologisch erreichbare und vertraglich durchsetzbare Alternative gibt. die mindestens ein Individuum besser stellt und alle anderen zumindest nicht schlechter.
Residuale Einkommensrechte von Shareholdern
- bekommen verbleibenden Überschuss, wenn alle vertraglichen Vereinbarungen des Unternehmens erfüllt sind
- Auszahlung in Form von Dividenden oder höheren Aktienkursen
- diese sind aber per Definition nicht feste einklagbare Beträge
Unterehmensstrategien
- Kostenführerschaft
- Qualitätsführerschaft
- Technologieführerschaft
- Stuck in the middle
- Kernmarkt
- Nische
Vier Elemente der Unternehmensstrategie
- Langfristiges Unternehmensziel
- Betätigungsfeld
- Wettbewerbsvorteil
- Logik
Grundlegende Probleme der Organisationsstruktur
- Koordinationsproblem
- Anreizproblem
Ansatzpunkte um Koordinations- und Anreizprobleme zu lösen:
"P-A-R-K"
Personen (Personalstrategie, Anreizstrategie, Leistungsbeurteilung)
Architektur (Organisationsgestaltung, Hierachien, Kommunikationsabläufe
Routinen Prozessorganisation, Gewohnheiten, formelles und informelles Entscheidungsverhalten
Kultur (Unternehmenskultur, umgangsformen, gemeinsameWerte und "Beliefs" )
Economic Value Added
Der EVA oder Residualgewinn eines Unternehmens oder einer Geschäftseinheit misst wie viel Wert in einer Zeiteinheit geschaffen wurde. Es ist die Differenz zwischen dem Gewinn und den Kosten des eingesetzten Kapitals.
Beitrag des Personals hängt ab von:
- Humankapital der Mitarbeiter
- Wertorientierung der Personalprozesse
- Organisationsstruktur
Definition Organisation
Organisationen sind soziale Gebilde, die dauerjaft ein Ziel verfolgen und eine (in)formale Struktur aufweisen, mit deren Hilfe die Aktivitäten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel ausgerichtet werden sollte
Property Rights (Verfügungsrechte)
- Ius Usus (Das Recht eine Sache zu benutzen)
- Ius usus fructus (Das Recht die Erträge, die durch die Benutzung erwirtschaftet werden, zu behalten
- Ius abusus (Das Recht eine Sache zu verändern)
- Ius abutendi (Das Recht eine Sache zu veräußern)
Erfolgskritische Variablen einer Organisationsstruktur
- Verteilung von Entscheidungsrechten
- Methoden der Entlohnung
- Leistungsbewertung von Individuen und Geschäftseinheiten
Aufbauorganisation
- Art der Arbeitsteilung
- Verteilung von Entscheidungsrechten
- Verteilung von Weisungsrechten
- Art der Koordination
Ablauf- oder Prozessorganisation
- wer macht was wann wo womit für wen?
- räumlich-zeitlicher Gestaltung der Abfolge der Aktivitäten der Leistungserstellung
Koordinationsproblem
- Unsicherheit über Entscheidung des anderen, aber Präferenz für Einigung
- Überwindung des Nichtwissenes im HInblick darauf, was zu tun ist
Kooperationsproblem
- Durch Kooperation wird ein ökonomischer Vorteil erzielt
- Überwindung des Nichtwollens, Realisierung anreizkompatibler Organiationslösungen
Matching Game
Alls Gruppenmitglieder haben die gleiche Präferenz über die möglichen Ausgänge
Definiton: Nashgleichgewicht
Ein Nashgleichgewicht stellt daher eine Situation dar, in der keiner der beteiligten Spieler einen Anreiz hat, von seiner Strategie abzuweichen.
Battle of the sexes
Die GRuppenmitglieder haben unterschiedlichen Präferenzen über die Ausgänge
Assurance Game / Stag Hunt
Die Gruppenmitglieder haben die gleichen Präferenzen über die Ausgänge, aber der präferierteste Ausgang erfprdert das EIngehen von individuellem Risiko, das die Gruppenmitglieder nur eingehen, wenn die anderes es auch tun
Definition Arbeitsteilung
Verteilung von Aufgaben auf verschiedene Aufgabenträger (Stellen und Organisationseinheiten)
- Mengenteilung/Artenteilung
- Hohe Spezialisierung/GEringe Spezialisierung
Mengenteilung
Aufgabenträger bearbeiten identische Arten von Aufgaben. Keine Spezialisierungsvorteile, Substitution.
Artenteilung (Spezialisierung)
Aufgabenträger bearbeiten unterschiedliche Arten von Aufgaben, Komplementarität
- unterschiedliche Verrichtungen
- unterschiedliche Objekte (Produkte, Kunden, Regionen)
Hohe Spezialisierung
wenige gleichartige Aufgaben