Organisation - Kapitel 6 - 9
Grundbegriffe des Projektmanagementes (Kap. 6) Vorgehensmethodik (Kap. 7) Projektinitialisierung (Kap. 8) Projektziele definieren (Kap. 9)
Grundbegriffe des Projektmanagementes (Kap. 6) Vorgehensmethodik (Kap. 7) Projektinitialisierung (Kap. 8) Projektziele definieren (Kap. 9)
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Lernkarten
Wie heissen die 6 Projektmerkmale?
- Zeitlich befristet:
Klarer Anfang und ein klar definiertes Ende. - Komplexität:
Viele Faktoren müssen gleichzeitig berücksichtigt werden. - Einmaligkeit:
Bedingungen, Ausgangslage und Zielsetzung sind einmalig - Begrenzte Ressourcen:
Ressourcen wie Personal, Sachmittel, finanzielle Mittel usw. sind nur begrenzt vorhanden. - Innovativ:
Resultat eines Projektes hat einen Neuigkeitswert. - Risikobehaftet:
Ein neues Projekt birgt auch immer Risiken.
Welche Einteilungskriterien für Projekte gibt es?
- Projektinhalt
- Grösse und Umfang
- Komplexität
- Laufzeit
- Strategische Bedeutung
- Reichweite
- Stellung des Kunden/Auftraggebers
Welche Projektmanagementkomponenten gibt es in Einzelprojekten?
- Projektinitialisierung
- Projektplanung
- Projektsteuerung
- Projektführung
- Projektmarketing
- Projektinformation und -dokumentation
- Projektabschluss
Was sind die 3 Grundsätze bei der Vorgehensmethodik?
- Top-down (vom Groben bis ins Detail)
- Phasenweises Vorgehen
- Trennung von:
- Planung
- Realisierung
- Einführung
- Erhaltung
Welche 6 Schritte gehören zum Planungszyklus?
Aktivitäten für die einzelnen Schritte:
- Auftrag/Vertrag:
Verbindliche Vereinbarungen, bei Plan-Änderungen Vertrag überarbeiten
- Erhebung/Analyse:
Sammeln und Ordnen relevanter Informationen
- Würdigung/Zielrevision:
Stärken/Schwächen sowie Chancen/Risiken beurteilen =(SWOT); ev. Überarbeitung der Ziele
- Lösungssuche:
Lösungen sammeln (= Konzeptentwurf) und Lösungsvarianten würdigen (= Konzeptanalyse)
- Bewertung:
Lösungsvarianten vergleichen und beurteilen, weiterzuverfolgende Variante vorschlagen (= Nutzwertanalyse)
- Auswahl:
Definitiver Entscheid über zu verfolgende Lösung durch Auftraggeber oder Entscheidungsgremium
Welche 2 Typen von Projektideen gibt es?
- Reaktive Ideen (diese Idee entsteht aus einer Reaktion (z. B. wegen Unzufriedenheiten einer Situation)
- Visionäre Ideen (z. B. Expansionmöglichkeiten wie Neubau einer zusätzlichen Produktionshalle oder Fusion)
Welche Inhalte muss ein Projektantrag enthalten?
Welche 8 Fragen für die Antragsprüfung sind nötig?
- Ist das beantragte Vorhaben ein Projekt?
- Ist das Projekt mit der Unternehmensstrategie vereinbar?
- Wie hoch ist das Risiko für einen Misserfolg?
- Stehen ausreichend Ressourcen für das Projekt zur Verfügung?
- Besteht im Unternehmen der Wille, eine Veränderung gemäss Projektvorschlag zu unterstützen?
- Ist für das Projekt erforderliche Know-how vorhanden oder beschaffbar?
- Welche wirtschaftliche Überlegungen hängen mit dem Projekt zusammen?
- Welche Konsequenzen hat eine Nicht-Durchführung des Projekts?
Wie wird über ein Projekt entschieden?
Mittels Anwendung des Projekt-Portfolios.
Wie wird ein Projekt freigegeben?
Mit gegenseitiger Unterschrift des Projektauftrages von Auftraggeber und Projektleiter.
--> Projektstart-Sitzung (Kick-off-Meeting)
Was sind redundante Ziele?
Ziele, welche unnötig sind, da sie bereits bestehen und deshalb doppelt oder mehrfach vorkommen.
(redundant = doppelt / mehrfach)
Unterschied zwischen Muss- oder Kann-Zielen:
- Muss-Ziele müssen unbedingt erreicht werden!
- Sie sind so eindeutig formuliert, dass sofort klar ist, ob sie erfüllt sind oder nicht.
- Sie lassen sich aus gesetzl. Anforderungen und den übergeordneten Zielen herleiten
- Muss-Ziele werden auch Restriktionen oder K.O.-Kriterien genannt.
- Kann-Ziele können mehr oder weniger gut erfüllt sein werden, ohne dass die Lösung dafür schon infrage gestellt würde.
- Die unterschiedliche Wichtigkeit der Kann-Ziele wird durch eine unterschiedlich starke Gewichtung zum Ausdruck gebracht.