Organisation

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Sara Gurtner
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Organisationslehre und eignet sich für Fortgeschrittene. Sie decken zentrale Begriffe wie Ziel, Regelung, Struktur und System ab, sowie die Planung und Flexibilität in Unternehmen. Die Karteikarten erläutern verschiedene Organisationssysteme, die Führungspyramide und die Merkmale einer Stelle. Sie sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihre Kenntnisse in Unternehmensorganisation vertiefen möchten.
Karten
30
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
29.05.2013 / 29.05.2013

Lernkarten

Nenne Stichworte zum Thema "Organisation" und was ist unter diesem Begriff zu verstehen?

Stichworte: Ordnung, Flexibilität, Offenheit/Innovativ, Struktur, Kultur, Strategie

Begriffe:

  1. Zweck, Ziele, Normen und Leitbild festhalten
  2. Definition der Gesamtaufgabe
  3. Gliederung in Teil- und Einzelaufgaben, Zusammenfassung der Arbeitsgruppen
  4. Zuteilung auf einzelne Arbeitsträger (Prod.arbeiter)
  5. Bestimmen des Beziehungsnetzes, Schaffen von Regeln und Weisungen

1) Was sind typische Unternehmensziele?

2) Was beinhaltet der Führungskreislauf?

1) Leistungs-, Finanz-, Führungs-/Organisations- (Führungsstil) und Soziale Ziele

2) Planen, Durchführen, Prüfen, Steuern

Nenne wichtige Namen/Personen betreffend organisatorischtheoretische Ansätze

  • Henry Ford (1841-1925 Faylo'sche Brücke) und 1863-1947 erfand er die Fliessbandarbeit)
     
  • Frederick Winslow Taylor (trennte Kopf vom Körper d.h. Ziel schnellere und effizientere Arbeitsprozesse)

Erkläre den Organisationswürfel

Beziehungen: Aufbau- (Struktur) und Ablauforganisation (Arbeitsprozesse)

Elemente: Aufgabe (Tel. abnehmen), Aufgabenträger (Sekretär), Sachmittel (Telefon), Information (Weisung/Vorgabe)

Dimensionen: Raum (Standort, Stockwerk,..), Zeit (von ..bis..), Menge (Anzahl zu verarb....)

Was definiert die 

1) Aufbauorganisation

2) Ablauforganisation?

1) Organigram: regelt das WER, WAS, WO?

2) Prozesse / Abläufe: regelt das WIE?

Nenne die Bestimmungsmerkmale einer Aufgabe (dient auch für die Erstellung eines Pflichtenhefts)

  • Verrichtung: Was ist zu tun?
  • Objekt: Woran ist zu tun?
  • Sachmittel: Womit ist etwas zu tun?
  • Zeit: Wann ist etwas zu tun?
  • Raum: Wo ist etwas zu tun?

Thema Zentralisation / Dezentralisation von Arbeiten/Abteilungen

Erkläre die 2 Begriffe, denn Zweck  und Vorteile dazu

Arbeiten zentralisieren: Kosten einsparen, Verhindern, dass Arbeiten doppelt gemacht werden (interne)   Arbeiten dezentralisieren: Firma läuft sehr gut. So viel Arbeit, dass die Aufgabe aufgeteilt werden muss= INTERN EXTERN: Gebiete schaffen. Standorte eröffnen oder zusammenlegen (Vorteil z.Bsp. Kundennähe)

Nenne die Kriterien der Arbeitssynthese

  1. Person WER? 2. Raum WO? 3. Zeit WANN?

Erkläre oder nenne die Begriffe des 7-S-Modell

 

(Hard and soft factors)

Harte Faktoren: Strategie (Weg zum Ziel), Struktur (Organigramm, Abläufe), Systeme (Vorgehensweise) haben eher rational-quantitativen Charakter   Weiche Faktoren: Stil (Führungsstil, Kultur), Stammpersonal (sind lange dabei – Wissen), Spezialkenntnisse (Know-How) sind emotional-qualitativer Natur

Was sind Merkmale einer guten Unternehmung?

Sichtbar gelebtes Wertesystem, Produktivität durch Menschen, Freiraum für Unternehmertum, Nähe zum Kunden, Primat des Handelns, einfache/flexible Organisationsstruktur

Was sind Indikatoren einer guten Unternehmung?

Produktivität, Flexibilität, Arbeitszufriedenheit, Qualität, Kundenzufriedenheit, Konfliktvermeidung,..

Erkläre die Begriffe

1) Effizienz

2) Effektiv

1) Effizienz = wenn sie die richtigen Mittel eingesetzt, um die Zeile zu erreichen (to do the things right)   2) Effektiv = wenn Org. das richtige Ziel anstrebt und erreicht (to do the right things)  

Was ist mit einer

1) formalen und

2) informalen Organisation gemeint?

1) Formale Org. wird vorgegeben und ist offiziell (z.Bsp. Projektteam)

2) Informale Org. ist inoffiziell. Gruppen bilden sich von selbst (z.Bsp. gemeinsame Interessen, Erfahrungen,..)

Informale Gruppen sind sehr wichtig für ein Unternehmen. Grund: Erfahrungen, Ideen, usw. werden offen ausgetauscht.

Was sind die 3 Sichten einer Unternehmung?

  1. Instrumentale Sicht: alle Regelungen eines Unternehmens  = gibt feste Struktur Improvisation = streng geregelt – keinen Spielraum
    Disposition =keine Regelung – grosser Spielraum
  2. Institutionale Sicht Ist durch die Organisationssoziologie und –psychologie geprägt = zielgerichtetes soziales System, d.h. Mensch ist mit eigenen Wertvorstellungen (Normen) und Zielen tätig. 3 Elemente der inst. Sicht: spezifische Ziele ausgerichtet, rationale Arbeitsteilung, weist beständige Grenzen auf (Innenwelt – Aussenwelt)
  3. Strukturelle Sicht hierarchischer Aufbau einer Organisation

 

Was sagt das Substitutionsprinzip (Erich Gutenberg) aus?

Erkläre dazu die Begriffe Über- und Unterorganisation

"Tendenz, dass die generellen Regelungen die fallweisen Regelungen dort ersetzen, wo Betriebsvorgänge in hohem Maße gleichartig und periodisch auftreten."  

Vorteil: Betriebsabläufe können rationeller gestaltet werden, Führungskräfte werden bei  Routineentscheidungen entlastet

Nachteil: Verlust von Flexibilität und Gefahr der Schematisierung  

Überorganisation = ungleichartige oder  unregelmässige Sachverhalte werden mit Dauerregelungen erfasst (sehr viele Regeln)

Unterorganisation = zu wenige sich wiederholende Vorgänge sind allgemein geregelt (sehr wenige Regeln

oder auch:

ohne Regeln herrscht Chaos in einer UN und ergibt so keinen Erfolg. Daher steigt der Erfolg durch Regeln. Doch zuviele Regeln und Vorschriften wirken sich negativ aus. Daher sollte man die Mitte treffen.

Org. als Instrument der Unternehmensführung

Erkläre    1) Führungsbedarf  2) Personalführung 3) Unternehmensführung  

  1. das Handeln von Personen im Hinblick bestimmte Ziele zu erreichen, muss koordiniert werden
     
  2. Verhältnis zwischen Vorgesetzten und ihren Mitarbeitern
     
  3. geht um die Gestaltung und Steuerung des Gesamtsystems

 

Wie wird das System der Produktionsfaktoren für die Einsatzgrössen der Leistungserstellung unterteilt?

(Erich Gutenberg)

Elementfaktoren: Objektbezogene menschliche Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe
  Dispositiver Faktor: Planung und Organisation, Schicht des Irrationalen (immateriellen/mittelbaren Charakter) Planung = Festlegen von Zielen Organisation = Pläne in generelle Regelungen umsetzen Schicht des Irrationalen = unternehmerischen Implus / Antrieb zur Tätigkeit  

Zähle die 5 Managementfunktionen auf

 

  • Planning: Planung als Primärfunktion, sie leistet die gedankliche Vorarbeit
  • Organizing: Umsetzung der Planung, Zuweisung von Entscheidungen- und Anordnungsbefugnissen
  • Staffing: Personaleinsatz
  • Directing / Leading: Führung der Arbeitsausführung und zielgerichtete Steuerung
  • Controlling: Soll-Ist-Vergleich mit dem Einleiten von Korrekturmassnahmen und Planrevisionen

Wo wird die Organisationslehre im St-Galler-Management-Modell positioniert?

Strukturen: Aufbau- und Ablauforganisation

Erneuerung und Optimierung: Reaktion auf Veränderungen, Change-Management, Innovationsmanagement

Interaktionsthemen: Veränderunge, Einflüsse von Seite der Anspruchsgruppen und Umweltsphären

"von der Gesamtaufgabe zur Organisation"

Erkläre den Ablauf der

1) Strukturen (Aufbau)

2) Prozesse

1) Gesamtaufgabe. Durch die Aufgabenanalyse enstehen Teilaufgaben. Aus der Aufgabensynthese entstehen die Stellen, die Abteilungen, die Aufbauorganisation zur Gesamtorganisation

2) Gesamtaufgabe. Durch die Arbeitsanalyse entstehen Arbeitsgänge. Aus der Arbeitssynthese enstehen die Prozesse, die Prozessketten zur Ablauforgansation bis hin zur Gesamtorganisation

Erkläre das Gleichgewichtsdreieck der Organisation

Strategie -  Ziele festlegen, Planen

Kultur - Umgang untereinander

Struktur - Organisieren

Alles versuchen in Balance zu halten

Nenne die Merkmale einer Stelle

  • dauerhafte Aufgabenbündelung
  • versachlichter Personenbezug
  • übertragung von Kompetenzen (Umsetzungs- und Leitungskomp.)
  • übernahme von Verantwortung

Was ist mit dem Kongruenzprinzip gemeint?

= Deckungsgleich

Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung

Diese Elemente bilden eine untrennbare Einheit, deren Teile aufeinander abgestimmt werden müssen, damit der Delegationsprozess optimal funktionieren kann

"Spezialisierung und Aufgabenkomplexität"

Nenne Tätigkeiten mit

1) niedriger Spezialisierung  und niedriger Aufg.komplexität

2) hoher Spez. und hoher A.komplex.

3) hoher Spez und niedriger A.komplex.

4) niedriger Spez. und hoher A.komplexität

Beispiele

1) selbständiger Eisverkäufer

2) Controller, IT, Herzchirurg, Hebamme,..

3) Fliessbandarbeiter, Sekretär (je nach Art)

4) Top-Manager, Betriebswirtschafter 

Nenne die verschiedenen Organisationseinheiten

STELLEN: Linienstellen und Unterstützende

Linienstellen: Leitungs- und Ausführungstellen
Unterstützende: Stabs-, Assistenz und Dienstl.stellen

GREMIEN: Hauptamtlich und Nebenamtlich

Hauptamtlich: Leitungs- und integrierte Arbeitsgruppen

Nebenatmlich: Ausschuss und Problemlösungsgruppe

Wie ist die Führungspyramide aufgebaut/eingeteilt?

1. Ebene
Strategische Ebene, Leitungs- /Managementebene, Top Management

2. Ebene
Taktische Ebene, Mittlere Instanzen, Middle Management

3. Ebene
Operative Ebene, untere Instanzen, Lower Management

Nenne Gruppierungskriterien bei der Abteilungsbildung

nach Verrichtung / Funktionen (zBsp. AHV)

nach Objekten / Produkten / DL

nach Kunden (Gross-, Kleinkunden,..)

nach Regionen/Länder

1) Was ist mit der Leitungsspanne /-tiefe gemeint?

2) Wovon hängt es ab, wie breit oder tief die Spanne sein kann?

1) Anzahl Arbeiter, welcher einer Instanz unterstellt sind

Im Normalfall max. 6-7 

  • 2) nach der Komplexität (je komplexer umso schmaler die Spanne
  • nach Qualität und Fähigkeit der MA (Delegationsmöglichkeit)
  • nach Führungskultur (z.Bsp. strenge Kontrolle der GL)

Was soll der Beziehungs-Eisberg aufzeigen?

Es handelt sich um formale und informale Aspekte. Er soll zeigen, dass ca. nur 10% davon formal sind und der grosse Rest informal.

Formal: greifbar, offiziell, Regelungen, Weisungen, mit dem UN vernetzt (Projektteam)

Informal: inoffiziell, hat keine Form, bildet sich von selbst duch z.Bsp. ähnliche Interessen, Erfahrungen,..

Was für unterschiedliche Organisations-Systeme gibt es?

Einliniensystem: gibt nur 1 möglicher Weg - Dienstweg

Mehrliniensystem: gibt mehrere mögliche Wege. Dienstwege können umgangen werden. Soll Effizienz steigern (von Theiler)

Stabliniensystem: wenn sich UN start vergrössern muss eine weitere Leitungsebene eingebaut werden, welche jeweils mit Stabstellen erweitert werden. Stabstellen sind Unterstützende/Beratende Stellen. Es gibt auch unter den Stäben eine Hierarchie.

Matrixsystem: erfordert eine hohe Fachkompetenz. Dürfen Anweisungen erteilen, wirken über die ganze UN

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