Optische Übertragungstechnik
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Lernkarten
Polarisation von Licht
Umlaufsumme einer ankommenden Welle
- rechts zirkular polarisiert, wenn 0<= deltaPhi <= Pi
- links zirkular polarisiert, wenn Pi<= deltaPhi <= 2Pi
Verfahren zum Erzeugen von linear polarisiertem Licht
- Filtern einer Lichtquelle mittels Polarisationsfilter (z.B. Folie,Glas)
- Nachteil: geringe Intensivitätsausbeute, teuere Filter
- Erzeugung von Laserlicht, welches nur in einer Ausbreitungsrichtung schwingt!
- Nachteil:rel. teuer, aber hohe Intensivität
- Eruegung von linear polarisiertem Licht durch Reflexion an einer Oberfläche
- Nachteil: Material und Winkel müssen passen! → Brewsterwinkel
Integrierte optische LWL
passive und aktive Einzellkomponenten, z.B. Koppler, Modulatoren, Interferometer
Gradientenindex - LWL (Multimode)
Eigenschaften:
- Durchmesser Kern/Mantel: 50/125 mircrometer → Multimodeausbreitung
- Parabelförmiges Brechzahlprofil ⇒ ohne Sprung
- reduziert Zunahme der Impulsbreite → große Übertragungskapazität
- Mittel- und Langstreckensysteme ca. 1Gbit/s
- kompliziert in Herstellung → teuer
- Lichteinspeisung ist schwierig, geringer Einkopplungsgrad, teure Steckverbinder
- stark reduzierte Modendispertion, breitbandige Strahlungsquellen (LED) nur für kurze Strecken geeignet!
- gradientenprofilparameter alpha bestimmt die Steilheit des Brechzahlverlaufes (alpha = 2 → quadratisch, alpha gegen unendlich → Näherung zum Stufenindexprofil)
Multimode - Stufenindex- LWL
Eigenschaften:
- Durchmesser Kern/Mantel: 200/380 micrometer → Multimodeausbreitung d.h. viele Lichtstrahlen
- rel. Brechzahldifferenz bis 5% und Akzeptanzwinkel von 18°
- hohe Laufzeitunterschiede wegen unterschiedlich langen Wege im Kern → Übertragungsrate ca. 10Mbits/s → Kurzstreckensysteme
- einfacher Aufbau → billig, einache Lichteinspeisung, günstige Strecken → Breitbandige Strahlungsquellen (LED) sind möglich
- größtes Problem: Modendispertion wegen Laufzeitunterschieden → max. Übertragungsrate ist umgekehrt proportional zur Dispertion
Außerdem:
- Materialdispertion: jede Lichtquelle mit zugehöriger Wllenlänge breitet sich mit einer anderen Geschwindigkeit aus → Wellenzug läuft auseinander
Einmoden- oder Monomode-LWL
Fasereigenschaften:
- Durchmesser Kern/Mantel10/125 micrometer, Quellenabhängig une möglichst groß
- Kerndurchmessung ≈ Größenordnung der Wellenlänge
- Nur Grundwelle ist ausbreitungsfähig → keine Modendispertion
- Relative Brechzahldifferenz sehr klien (0,2%) → Akzeptanzwinkel sehr klein (≈5°)
- Ubertragungskapazität ca. 100Gbit/s → sehr groß → geeignet für Langstreckenübertragung mit hoher Bitrate
- komplizierte und aufwendige Herstellungstechnologien → hoher Preis
- Lichteinspeisung ist schwierig, Steckverbinder teuer → besser Spleißverbindung
- Strahlungsquelle: nur Laser geeignet, besonder Laserdioden
Halbleiterlichtquellen - Grundlagen
- Emitierung von Licht als Folge von Elektronen-Loch-Kombinationen in einem Halbleiter
- realisiert durch Anlegen einer Spannung in Durchlassrichtung an einem pn-Übergang
- dadurch werden Elektronen und Löcher in die selbe räumliche Region in der Nähe des Übergangs injuziert → Rekombinationsstrahlung → Injektonselektrolumineszenz
- LED und Laser-Dioden → hocheffiziente Wandler von Elektrizität zu optischem Signal
Bändermodell
Spezielle Anforderungen:
- gute und schnelle Modulierbarkeit des Ausgangsignals → Intensitätsmodulation (intern durch Strom, extren durch elektro- optische-Modulation)
- schmalbandiges (möglichst monofrequentes) Ausgangsspecktrum → strahlende Übergänge sind nicht sehr schmalbandig → daher Resonatoren oder Filter erforderlich
- möglichst hohe Ausgangsleistung bei hohem Wirkungsgrad
Vorteile LEDs
- Kennlinie in großem Bereich fast linear → Anregungsstrom zu Lichtleistung proportional (ab 1...1,2V Lichtemmision)
- einfache elektrische Ansteuerung
- kostengünstig
Nachteile LEDs
- inkohäres Licht mit relativ hoher spektraler Bandbreite → eingeschränkte Übertragungsbandbreite durch Dispertion
- schlechter Einkopplungsgrad in LWL durch Abstrahlscharakteristik
- Ausnahme: neue Kantenemitirende LED
- Anstigszeit von LEDs: ta=2ns...70ns → begrenzt Modulation auf 20MHz
Halbleiter-Strukturen
Homostruktur: p-n-n-Gebiet aus gleichem Grundmaterial
Heterostruktur: Anordnung von verschiedenen HL-Materialien im Sandwichverfahren → unterschieliche
Materialien →unterschieliche Bandlücke
meist Verwendet: Mischkomp. HL aus mehreren Komponenten, Bandlücke und Typ (direkt/indirekt) von Mischungsverhältnis abhängig
Laserdieoden(LD)
Unterscheide zur LED:
- Besetzungsinversion muss erzeugt werden, d.h. mehr Teilchen in energetisch höhere Energiezustand als energetisch niedrigeren Zustand (1. Laserbedingung)
- Stimulierte Emission con Licht, da eine Besetzungsinversion vorhanden
- Optische Resonatoren zur Erfüllung der Schwellbedingung (2. Laserbedingung) muss vorhanden sein → d.h. durch stimmulierte Emission müssen im Resonator mehr Photonen gewonnen werden als durch Absorption und treuung verloren gehen
Unterscheidung LD-Typen
- Homostrukturen - LD (Homo-Sperrschicht-LD)
- p-n-Übergang aus zwei unterschiedlich dotierten Abschnitten eines sonst einheitlichen HL
- Ausgedehte aktive Zone in Folge von Ladungsträgerdiffusion
- Erzeugt Lichtquanten dringen auch in umgebende Schichten ein und werden absorbiert
- nur auf Spiegelfläche fallende Photonen können im Rsonator stehende Wellen bilden und für Laserprozess sorgen
- hohe Schwellstromdichte da Rückkopllung zum laseraktivem Medium gering
- hoher Diodenstrom → strarke Wärmeentwicklung → trotz Kühlung nur Pulsbetrieb
Unterscheidung LD-Typen
2. Heterostruktur -LD
- Einfach -Heterostruktur
- 3-Schicht- Aufbau
- Einseitige Begrenzung des Rekombinationsgebietes
- verringerte Schwellstromdichte
- Doppelstruktur - LD
- weitere 2. Heteroschicht eingefügt
- zweiseitige Begrenzung der Ladungsträger
- größere LAdungsträger- und Strahlungsdichte
- sehr dünne Schichten
- Mehrfach-Heterostruktur-LD
- senkung Schwellenstromdichte
- Elektronen und Löcher in sehr dünner Schicht
LD-Eigenschaften
- hohe Strahlungsleistung, Keulenförmige Strahlungscharakteristiken und kleinere strahlende Fläche → gut im Monomode-Fasern einkoppelbar
- zu 90% polarisiertes Licht
- für digitale opt. Übertragung geeignet, Modulation bis 30Ghz
- Starke Divergenz des Laserslichtes wegen Beugung an kleiner Struktur
- meiste eliptisches Strahlenprofil
- stark Temperaturabhängig
- teuer