ZZzzzZZZzz


Sascha Gaubatz
Diese Lernkarten behandeln die optische Übertragungstechnik auf Universitätsniveau und konzentrieren sich auf Lichtwellenleiter (LWL), Halbleiterlichtquellen wie LEDs und Laserdioden (LD), sowie deren Eigenschaften und Anwendungen. Sie decken Themen wie Wellenlängen, Modulation, Fasertypen (Monomode und Multimode), Brechungsindizes und Polarisationsmethoden ab. Elektrotechnik-Studierende profitieren von diesen Karteikarten, da sie grundlegende Konzepte und fortgeschrittene Techniken der optischen Kommunikation vermitteln, die für die Entwicklung und Optimierung von Übertragungssystemen essenziell sind.
Karten
75
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
05.07.2014 / 25.11.2019

Lernkarten

Polarisation von Licht

  1. Polarisation gibt die Schwingungsrichtung einer Transversalwelle an
  2. Der Polarisationsgrad gibt den Anteil an, der polarisiert ist
  3. Natürliches Licht ist unpolarisiert, da es ungeordnet in alle Richtungen schwingt
    • NAtur: Reflexionen in Wasserlachen und Schaufensterscheiben
    • Technik:LCD-Display

Polarisation von Licht - Polarisationsrichtung

Antwort

Spezialfälle zu polarisiertem Licht 1

Antwort

Spezialfälle zu polarisiertem Licht 2

Antwort

Umlaufsumme einer ankommenden Welle

  • rechts zirkular polarisiert, wenn 0<= deltaPhi <= Pi
  • links zirkular polarisiert, wenn Pi<= deltaPhi <= 2Pi

Verfahren zum Erzeugen von linear polarisiertem Licht

  1. Filtern einer Lichtquelle mittels Polarisationsfilter (z.B. Folie,Glas)
    • Nachteil: geringe Intensivitätsausbeute, teuere Filter
  2. Erzeugung von Laserlicht, welches nur in einer Ausbreitungsrichtung schwingt!
    • Nachteil:rel. teuer, aber hohe Intensivität
  3. Eruegung von linear polarisiertem Licht durch Reflexion an einer Oberfläche
    • Nachteil: Material und Winkel müssen passen! → Brewsterwinkel

Brewsterwinkel und Separation einer Schwingungsrichtung

Der Brewsterwinkel gibt den Winkel an, bei welchem vom einfallenden, unpolarisiertem Licht nur die senkrechte zur Einfallsebene( Parallel zur Grenzfläche) polariesierten Anteile reflektiert werden

Reflexionsgrad

Antwort

Lichtwellenleiter zur Nachrichtenübertragung

Allg. 

LWL: zur Nachrichtenübertragung

Licht leiten : zur Beleuchtung

Integrierte optische LWL

passive und aktive Einzellkomponenten, z.B. Koppler, Modulatoren, Interferometer

LWL-Fasern

Indexgeführte Wellenleiter (Kern[core]), FAsermantel (cladding) und Beschichtung (coating)

Akzeptanzwinkel

maximaler Einfallswinkel in die FAser, bei dem die Lichtstrahlen im Kern geführt werden

Gradientenindex - LWL (Multimode)

Eigenschaften:

  • Durchmesser Kern/Mantel: 50/125 mircrometer → Multimodeausbreitung
  • Parabelförmiges Brechzahlprofil ⇒ ohne Sprung
  • reduziert Zunahme der Impulsbreite → große Übertragungskapazität
  • Mittel- und Langstreckensysteme ca. 1Gbit/s
  • kompliziert in Herstellung → teuer
  • Lichteinspeisung ist schwierig, geringer Einkopplungsgrad, teure Steckverbinder
  • stark reduzierte Modendispertion, breitbandige Strahlungsquellen (LED) nur für kurze Strecken geeignet!
  • gradientenprofilparameter alpha bestimmt die Steilheit des Brechzahlverlaufes (alpha = 2 → quadratisch, alpha gegen unendlich → Näherung zum Stufenindexprofil)

Multimode - Stufenindex- LWL

Eigenschaften:

  • Durchmesser Kern/Mantel: 200/380 micrometer → Multimodeausbreitung d.h. viele Lichtstrahlen
  • rel. Brechzahldifferenz bis 5% und Akzeptanzwinkel von 18°
  • hohe Laufzeitunterschiede wegen unterschiedlich langen Wege im Kern → Übertragungsrate ca. 10Mbits/s → Kurzstreckensysteme
  • einfacher Aufbau → billig, einache Lichteinspeisung, günstige Strecken → Breitbandige Strahlungsquellen (LED) sind möglich
  • größtes Problem: Modendispertion wegen Laufzeitunterschieden → max. Übertragungsrate ist umgekehrt proportional zur Dispertion

Außerdem:

  • Materialdispertion: jede Lichtquelle mit zugehöriger Wllenlänge breitet sich mit einer anderen Geschwindigkeit aus → Wellenzug läuft auseinander

Einmoden- oder Monomode-LWL

Fasereigenschaften:

  • Durchmesser Kern/Mantel10/125 micrometer, Quellenabhängig une möglichst groß
  • Kerndurchmessung ≈ Größenordnung der Wellenlänge
  • Nur Grundwelle ist ausbreitungsfähig → keine Modendispertion
  • Relative Brechzahldifferenz sehr klien (0,2%) → Akzeptanzwinkel sehr klein (≈5°)
  • Ubertragungskapazität ca. 100Gbit/s →  sehr groß →  geeignet für Langstreckenübertragung mit hoher Bitrate
  • komplizierte und aufwendige Herstellungstechnologien → hoher Preis
  • Lichteinspeisung ist schwierig, Steckverbinder teuer → besser Spleißverbindung
  • Strahlungsquelle: nur Laser geeignet, besonder Laserdioden

Tabelle zur Modenvielfalt von Faser LWL

Antwort

Strahlen im LWL

Antwort

Moden einer Stufenindexfaser

Antwort

Schnitt durch die Faser

Antwort

Feldvertielung in Monomode-LWL

Antwort

Feldvertielung in Monomode-LWL 2

Antwort

Transformation Gauße Strahlen zur Strahlenkopplung

Antwort

Halbleiterlichtquellen - Grundlagen

  • Emitierung von Licht als Folge von Elektronen-Loch-Kombinationen in einem Halbleiter
  • realisiert durch Anlegen einer Spannung in Durchlassrichtung an einem pn-Übergang
  • dadurch werden Elektronen und Löcher in die selbe räumliche Region in der Nähe des Übergangs injuziert → Rekombinationsstrahlung →  Injektonselektrolumineszenz
  • LED und Laser-Dioden → hocheffiziente Wandler von Elektrizität zu optischem Signal

Bändermodell

Spezielle Anforderungen:

  • gute und schnelle Modulierbarkeit des Ausgangsignals → Intensitätsmodulation (intern durch Strom, extren durch elektro- optische-Modulation)
  • schmalbandiges (möglichst monofrequentes) Ausgangsspecktrum → strahlende Übergänge sind nicht sehr schmalbandig  → daher Resonatoren oder Filter erforderlich
  • möglichst hohe Ausgangsleistung bei hohem Wirkungsgrad

LED

Emmitierte Wellenlänge hängt von Dotierung ab

Vorteile LEDs

  • Kennlinie in großem Bereich fast linear → Anregungsstrom zu Lichtleistung proportional (ab 1...1,2V Lichtemmision)
  • einfache elektrische Ansteuerung
  • kostengünstig

Nachteile LEDs

  • inkohäres Licht mit relativ hoher spektraler Bandbreite → eingeschränkte Übertragungsbandbreite durch Dispertion
  • schlechter Einkopplungsgrad in LWL durch Abstrahlscharakteristik
    • Ausnahme: neue Kantenemitirende LED
  • Anstigszeit von LEDs: ta=2ns...70ns → begrenzt Modulation auf 20MHz

Halbleiter-Strukturen

Homostruktur: p-n-n-Gebiet aus gleichem Grundmaterial

Heterostruktur: Anordnung von verschiedenen HL-Materialien im Sandwichverfahren → unterschieliche

              Materialien →unterschieliche Bandlücke

meist Verwendet: Mischkomp. HL aus mehreren Komponenten, Bandlücke und Typ (direkt/indirekt) von                                                      Mischungsverhältnis abhängig

Ansteuerungsmöglichkeiten

Bsp.

Laserdieoden(LD)

Unterscheide zur LED:

  1. Besetzungsinversion muss erzeugt werden, d.h. mehr Teilchen in energetisch höhere Energiezustand als energetisch niedrigeren Zustand (1. Laserbedingung)
  2. Stimulierte Emission con Licht, da eine Besetzungsinversion vorhanden
  3. Optische Resonatoren zur Erfüllung der Schwellbedingung (2. Laserbedingung) muss vorhanden sein → d.h. durch stimmulierte Emission müssen im Resonator mehr Photonen gewonnen werden als durch Absorption und treuung verloren gehen

Zusammenhang long. Moden, Wellenlänge, Laserschwelle

Antwort

Unterscheidung LD-Typen 

  1. Homostrukturen - LD (Homo-Sperrschicht-LD)

 

  • p-n-Übergang aus zwei unterschiedlich dotierten Abschnitten eines sonst einheitlichen HL
  • Ausgedehte aktive Zone in Folge von Ladungsträgerdiffusion
  • Erzeugt Lichtquanten dringen auch in umgebende Schichten ein und werden absorbiert
  • nur auf Spiegelfläche fallende Photonen können im Rsonator stehende Wellen bilden und für Laserprozess sorgen
  • hohe Schwellstromdichte da Rückkopllung zum laseraktivem Medium gering
  • hoher Diodenstrom → strarke Wärmeentwicklung → trotz Kühlung nur Pulsbetrieb

Unterscheidung LD-Typen

 2. Heterostruktur -LD

  • Einfach -Heterostruktur
    • 3-Schicht- Aufbau
    • Einseitige Begrenzung des Rekombinationsgebietes
    • verringerte Schwellstromdichte
  • Doppelstruktur - LD
    • weitere 2. Heteroschicht eingefügt
    • zweiseitige Begrenzung der Ladungsträger
    • größere LAdungsträger- und Strahlungsdichte
    • sehr dünne Schichten
  • Mehrfach-Heterostruktur-LD
    • senkung Schwellenstromdichte
    • Elektronen und Löcher in sehr dünner Schicht

 

Unterscheidung von Lasern nach Führung des Lichtes im Laser

  • indexgeführte Bauform :Wellenleitende Zone ist umgeben von Material mit geringem Brechungsindex
  • gewinngeführte Bauform: seitlich begrenzte Injektionsfläche durch Kontaktgestalltung

LD-Eigenschaften

  • hohe Strahlungsleistung, Keulenförmige Strahlungscharakteristiken und kleinere strahlende Fläche → gut im Monomode-Fasern einkoppelbar
  • zu 90% polarisiertes Licht
  • für digitale opt. Übertragung geeignet, Modulation bis 30Ghz
  • Starke Divergenz des Laserslichtes wegen Beugung an kleiner Struktur
  • meiste eliptisches Strahlenprofil
  • stark Temperaturabhängig
  • teuer

Lernen