Öh


S. G.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Konzepte der Mechanik und Optik für die Mittelschule. Sie behandeln Themen wie Kraft, Bewegung, Geschwindigkeit, Beschleunigung und die newtonschen Axiome, wobei auch spezifische Begriffe wie Dichte, Bahngeschwindigkeit und Energie erklärt werden. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die die Grundlagen der Physik verstehen und anwenden möchten, um die Prinzipien hinter der Bewegung von Körpern und den wirkenden Kräften zu begreifen.
Flashcards
22
Students
1
Language
German
Category
Physics
Created / Updated
25.05.2016 / 31.05.2016

Flashcards

Mechanik

Disziplin, welche sich mit der Bewegung von Körpern und den dabei wirkenden Kräften auseinandersetzt

Grundgrößen der Mechanik

Masse, Zeit, Länge

Masse darf nicht mit Schwere verwechselt werden, gleiche Masse hat auf dem Mond andere Schwere als auf der Erde

1. Newtonsche Axiom (Trägheitsgesetz)

jeder Körper behält seine Geschwindigkeit nach Betrag und Richtung so lange bei, wie er nicht durch äußere Kräfte gezwungen wird, seinen Bewegungszustand zu ändern

2. Newtonsche Axiom

Kraft ist gleich Masse mal Beschleunigung

\(F = m*a\)

F...Kraft [N]
m...Masse [kg]
a...Beschleunigung [m/s2]

3. Newtonsche Axiom

aus einer Kraft resultiert eine gleichgroße Kraft

z.B. wenn man mit Faust gegen Wand schlägt, schlägt die Wand mit gleich großer Kraft zurück

4. Newtonsche Axiom

alle Kräfte die auf einen Punkt wirken addieren scih vektoriell

wenn ich Ball gleichzeitig nach vorne und nach links stoße wird der Ball diagonal nach links rollen

Erhaltungssätze der Mechanik

gibt einige Größen welche konstant bleiben:

Energie: Gesamtenergie eines Systems bleibt konstant, kann weder erzeugt noch vernichtet werden, möglich ist Umwandlung in andere Form

Impuls und Drehimpuls: Vektor-Summe aller Impulse bleiben gleich

Translation

gleichförmige und geradlinige Bewegung in eine Richtung; ist gekennzeichnet durch Impuls, Translationsenergie, Geschwindigkeit und Beschleunigung

Geschwindigkeit und Beschleunigung

Geschwindigkeit:   \(Geschwindigkeit [ {m\over s}] = {Weg[m]\over Zeit [s]}\)

Beschleunigung: \(Beschleunigung [{m\over s^2}] ={ Geschwindigkeit [ {m\over s}] \over Zeit[s]}\)

 

 

Impuls

umgangssprachlich oft Schwung oder Wucht; Produkt aus Masse mal Geschwindigkeit, beschreibt Bewegungszustand eines Objektes

\(Impuls [kg *{m\over s}] = Masse[kg] * Geschwindigkeit [{m\over s}]\)

Impuls p

Potentielle und Kinetische Energie

Bewegungsenergie, kinetische Energie: \(E_{kin} = {m*v^2\over 2}\)
Fähigkeit eines Körpers, aufgrund seiner Bewegung mechanische Arbeit zu verrichten, Wärme abzugeben oder Licht auszusenden:

Höhenenergie, potentielle Energie: \(E_{pot}= m*g*h\)
Fähigkeit eines Körpers, aufgrund seiner Lage mechanische Arbeit zu verrichten, Wärme abzugeben oder Licht auszusenden.

E...Energie [N*m;J]
m...Masse [kg]
v...Geschwindigkeit [m/s]
g...Erdbeschleunigung 9,8 [m/s2]
h...Höhe [m]

Geschwindigkeits- und Streckenfunktion

Geschwindigkeitsfunktion: \(v(t) = a*t + v_0\)

v0...Ausgangsgeschwindigkeit zum Zeitpunkt 0

Streckenfunktion: \(s(t) = a * t^2 + v * t + s_0\)

s0...Strecke zum Zeitpunkt 0

Rotation

kreisförmige Bewegung um ein Zentrum

Bahngeschwindigkeit und Winkelgeschwindigkeit

 \(Bahngeschwindigkeit [{rad\over s}] = {Kreisteil [rad] \over Zeit[s]}\)

\(Winkelgeschwindigkeit w = {Winkel \over Zeit [s]}\)

Winkelgeschwindigkeit mal Radius ergibt Bahngeschwindigkeit: v = w * r

Umlaufzeit: \(T = {s\over v} = {2\pi*r\over w*r } = {2\pi\over w}\)

Drehimpuls

Produkt aus Masse, Radius, Bahngeschwindigkeit; bleibt im System konstant

\(L = m* r* v\)

Kinetische Energie - Rotationsenergie

\(E_{Rot}= { J*v^2\over 2}\)

E...Energie [N*s]
J...Trägheitsmoment [kg * m2]
v...Geschwindigkeit [m/s

Trägheitsmoment: wie sehr ein Köper in Drehung bleiben möchte \(J = m* r ^2\)

 

Zentripetalkraft, Zentrifugalkraft

schwirrt ein Punkt an einer Kreisbahn entlang, ändert er ununterbrochen seine Bewegungsrichtung; für diese Kreisbewegung müssen drei Kräfte wirken

- Zentrifugalkraft: zieht Objekt von der Mitte weg
- Zentripetalkraft: zieht Objekt in die Mitte, gleich stark wie Zentrifugalkraft
- Bahngeschwindigkeit: Ergebnis einer Kraft welche den Körper dazu gebracht hat um einen Mittelpunkt zu rotieren

Zentripetalkraft ist Produkt aus Masse und Zentripetalbeschleuningung
Zentripetalbeschleunigung ist Quotient aus der Bahngeschwindigkeit und dem Radius

\(F_z = m* a_z = {m*v^2 \over r}\)

Gravitation

Anziehungskraft zwischen zwei Massen

\(F_G = G * {m_1 * m_2\over r^2}\)

FG...Gravitationskraft [N]
G...Gravitationskonstante 6,7 * 10-11[m3/(kg*s2)]
m1,m2...Massen der beiden Objekte [kg]
r...Abstand zwischen den beiden Objekten [m]
 

Reibung

Haftreibung: Kraft, die wir aufwenden müssen damit wir den Schrank überhaupt schieben können
Gleitreibung: Kraft, die wir aufbringen müssen um einen Schrank konstant zu schieben; ist größer als die Haftreibung und proportional zur Geschwindigkeit

\(F_{Gleit} = \mu_{Gleit} * F_N\)

\(F_{Haft}= \mu_{Haft} * F_N\)

FN... Normalkraft, welche den Körper senkrecht nach unten drückt
μ...Koeffizienten die dimensionlos und materialabhängig sind

Dichte

gibt an wie viel Masse ein spezifisches Volumen eines Stoffes enthält

\(\varphi= {m\over v}\)

φ...Dichte [kg/m3]
m...Masse [kg]
V...Volumen [m3]

Auftrieb

eine der Schwerkraft entgegengesetzte Kraft auf einen Körper in Flüssigkeiten oder Gasen; Der statische Auftrieb wird durch die Verdrängung des umgebenden Mediums hervorgerufen

\(F_A = g*\varphi_{Flü} * V_{verdrängt}\)

FA...Auftribeskraft [N]
g...Erdbeschleunigung 2,8 [m/s2]
φFlü...Dichte der Flüssigkeit [kg/m3]
Vverdrängt...verdrängtes Volumen [m3]

3 Varianten:

- Körper schwimmt:  Dichte Flüssigkeit > Dichte Körper
- Körper schwebt: Dichte Flüssigkeit ~ Dichte Körper
- Körper geht unter: Dichte Flüssigkeit < Dichte Körper

Gesetz von Bernoulli

- gilt für reibungsfreie Strömungen (z.B. Rohrleitungen und Flugzeuge)
- besagt, dass der statische Druck, der Schweredruck und der dynamische Druck konstant sein müssen
 

\(p_{stat} +p_{schwere} + p_{dyn} = const. \)

\(p_{stat} + \varphi * g * h + {\varphi * v^2 \over 2} = const. \)

Beipsile???

 

Study