Optik 2.3

S. 4 - 29

S. 4 - 29


M. T.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Optik für die Berufslehre ab. Sie behandeln Themen wie Hauptblickrichtung, Nullblickrichtung, Korrektur von Fehlsichtigkeiten und die Bedeutung der Anamnese für die richtige Glaswahl. Die Karteikarten erläutern auch die Präsentationstechnik im Geschäft und die Zufriedenheit der Kundschaft durch den Vergleich von erwartetem und wahrgenommenem Wertgewinn. Optiker und Optikerinnen profitieren von diesen Informationen, um ihre Kunden besser zu beraten und passende Lösungen für verschiedene Sehanforderungen zu finden.
Flashcards
17
Students
2
Language
German
Category
Physics
Created / Updated
08.05.2016 / 08.11.2021

Flashcards

Wie ensteht die Zufriedenheit der Kundschaft?

Die Zufriedenheit der Kundschaft entsteht aus der Empfindung durch den Vergleich von wahrgenommenem Wertgewinn (als Resultat des Kaufs = Ist-Leistung) und dem erwartetem Wertgewinn (vor dem Kauf = Soll-Leistung). 

Wo überall sieht der Kunde sie?

Die Kundschaft sieht Sie öfter als Sie denken. Wenn sie persönlich bei Ihnen im Geschäft erscheint, wenn sie Ihre Internetseite besucht, aus Ihrer Zeitungswerbung und natürlich erinnert sich die Kundschaft auch an Sie, wenn Ihre Produkte verwendet werden. 

Auf was muss man bei der Prsäntation des Geschäft achten?

Achten Sie auf alles wie Sie sich als Augenoptikerin und als Augenoptiker und wie Sie sich als Optikerge-
schäft präsentieren. Dazu gehört, dass Sie ein attraktives Sortiment an Brillenfassungen vorweisen, dass das Erscheinungsbild von Ihnen und dem Geschäft korrekt ist, dass Sie in Ihrer Werbung sympathisch wirken und vieles mehr. 

Was ist die Anamnese?

In der Brillenoptik wird unter dem Begriff Anamnese das „in Erfahrung bringen der optischen Geschichte  unserer Kundin, unseres Kunden“ verstanden. Dies beinhaltet nicht nur die Fehlsichtigkeit und die daraus 
resultierende Korrektur sondern ebenfalls die Sehsituationen, in welchen sich unsere Kundschaft befindet. 

Nenne die Wichtigsten Begriffe eines Brillenrezeptes.

Nenne 3 wichtige Punkte für die richtige Glaswahl

•  die Erwartungen ihrer Kundin, ihres Kunden 
•  die Sehanforderungen ihrer Kundin, ihres Kunden 
•  die Umgebungssituation ihrer Kundin, ihres Kunden 

Welche erwartung hat der Kunde an die Gläser?

Was sind die wichtigsten punkte der Sehanforderung?

Nenne die wichtigsten Umgebungssituationen

  • Arbeit
  • Sport
  • Zuhause 
  • Auto

Nenne den Abauf eines Sehprofils

Nenne 4 Punkte der Presantionstechik

•  Randdickenunterschiede bei unterschiedlichen Brechungsindizes. 
•  Vorhalter ohne / mit entspiegelten Gläsern. 
•  Demo der Fototropie 
•  Verschiedene getönte Gläser, durch welche die Kundin, der Kunde schauen kann. 

Nenne ein Beispiel einer Preisnennung

 „Die Veredelungsschicht aus bester Entspiegelung, Schutzschicht und schmutzabweisender Versiegelung hat einen Wert von 118.- Franken. Das bedeutet für Sie besonders klares Sehen und ein langlebiges Glas, welches sich leichter reinigen lässt. 

Nenne die beiden Blickrichtung

  • Nullblickrichtung
  • Hauptblickrichtung

Was ist die Nullblickrichtung?

Nullblickrichtung bedeutet: Blick waagrecht mit parallelen Fixierlinien beider Augen. D.h. Blick parallel zum Boden und geradeaus in die Ferne. 

Was ist die Hauptblickrichtung?

Bei verschiedenen Sehaufgaben wie Lesen, Arbeiten, Autofahren ergeben sichSehgewohnheiten, die zu verschiedenen Hauptblickrichtungen führen. Diese Hauptblickrichtungen sind bedingt durch Körpergrösse, Körperhaltung, Kopfbewegungen und Augenbewegungen. Bei Brillenträgern lässt sich daher für jede Sehaufgabe ein Bereich innerhalb der Fassungsscheibe ermitteln, der hauptsächlich benutzt wird. Der Mittelpunkt des jeweiligen Bereichs ist der Hauptdurchblickspunkt HB.  

Was besagt eine grobe Regel? (Hauptblickrichtung)

Eine grobe Regel besagt, dass die Hauptblickrichtung ca. 5-10° gesenkt, d.h. einen Punkt in 6-10 m auf dem Boden fixierend, entspricht.

Welche bedingungen müssen erfüllt sein, damit es zu eine Vollkorrektions kommt?

•  Vollkorrektionsbedingung:   Das Glas korrigiert die Fehlsichtigkeit vollständig aus, so dass das Auge mit der Korrektur scheinbar emmetrop wird. (F’ Brillenglas  ist deckungsgleich mit Fernpunkt R) 
•  Zentrierung:    Das optische Zentrum des Brillenglases liegt vor der Pupillenmitte  (ausser bei prismatischen Korrekturen) 
•  Bei Einstärkengläsern muss die Drehpunktforderung erfüllt sein. 

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