Ökologie Part 2
Teil 2 für die Probenvorbereitung
Teil 2 für die Probenvorbereitung
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Lernkarten
Was sind Flukuationen und Oszilationen?
- Flukuationen sin dichteunabhängige Faktoren. Die aktuelle Individuendichte hat KEINEN Einfluss auf die Populationsschwankungen, die Ursachen liegen AUSSERHALB der Population.
- Oszilationen sind dichteabhängige Faktoren. Es besteht ein Zusammenhang zwischen den Populatonsschwankungen und der Populationsdichte. Beispielsweise können die Individuen einer Population ihre Ressourcen aufbrauchen und in der Zeit, die zu deren Erholung erforderlich ist, bricht die Population zusammen.
"Analysiert man die Schwankungen einer natürlichen Population, so zeigt sich, dass in allen Fällen dichteunabhängige und dichteabhängige Faktoren gleichzeitig und in unterschiedlicher Stärke wirksam sind."
Was nimmt mit steigender Populationsgrösse zu?
- Ansteckungswahrscheinlichkeit
- Infektions- und Sterberate
- Stress der zu erhöter Aggression und unfruchtbarkeit führen kann.
Zwei Populationen des grossen Wasserflohs werden in 50 ml Wasser gehalten und regelmässig mit der gleichen Futtermenge versorgt. Eine Population wird bei 18°C, die andere bei 25°C gehalten. Warum bleibt die Population bei 18°C konstant und bei 25°C nicht?
Mögliche Erköärung:
Im kühleren Gefäss laufen die Stoffwechselprozesse langsamer ab (RGT-Regel, s. Seite 50). Geburten und Sterbefälle verlaufen weitgehend gleichmässig und parallel.
Im wärmeren Gefäss verlaufen alle Prozesse schneller. Rasche Ressourcenaufnahme steiger kurzzeitig die Geburtenrate und senkt die Sterberate. Es kommt zu einer Wachstumsphase die in einer Knappheit endet.
=> Geburten nehmen wieder ab, Sterbefälle zu; Die Population wird kleiner.
Es erfolgt eine Selbstreinigung durch bakteriellen Abbau der Toten => Erneutes Wachstum setzt ein.
Welche Vorgehensweise haben verschiedene Räuber?
- aktives Nachstellen (Marder, Greifvögel, Haie etc.)
- Fallen (Spinnen)
- Filtrierer (Muscheln, Daphinen etc.)
- Weidegänger (Rinder, Raupen etc.)
- Sammeln (Eichhörnchen)
Die Beutepopulation schützt sich vor der Räuberpopulation. Wie? Nenne einige Schutzmechanismen.
- Schnelligkeit (Antilopen etc.)
- Tarnung bzw. versteckte Lebensweisen (Insekten)
- Bitterstoffe oder Gifte (Pflanzen)
- Harte Schalen oder Stacheln (Tiere und Pflanzen)
Beschreibe kurz die Wechselwirkung zwischen Beute- und Räuberpopulation wenn der Räuber über eine mässige Effektivität verfügt.
Mehr Beute -> stärkere Vermehrung der Räuberpopulation -> Räuber fressen vermehrt Beute -> Beutepopulation wird reduziert -> Viele Räuber verhungern -> Beutepopulation nimmt wieder zu.
Was kann passieren, wenn Seefahrer Tiere in ein Gebiet mitnehmen, in denen diese normalerweise nicht anzufinden sind?
Wenn Räuber in entfernte Gegenden verschleppt werden, erweisen sie sich oft als sehr effektiv und können einheimische Arten völlig ausrotten.
Wie lautet die Formel, die von Lotka und Volterra erstellt wurde?
Siehe Link.
https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/394157_2860517028569_1128965709_3019058_905014404_n.jpg
Wie lauten die Lotka-Volterra-Regeln?
- Die beiden Populationsgrössen schwanken periodisch. Die Maxima und Minima der Räuberpopulation folgen dabei denen der Beutepopulation (Lotka-Volterra-Regel 1)
- Die beiden Populationsgrössen schwanken jeweils um einen Mittelwert, der bei unveränderten Bedingungen langfristig konstant bleibt (Lotka-Volterra-Regel 2)
- Nach starker Dezimierung beider Populationen erholt sich zuerst die Beutepopulation. Die Erholung der Räuberpopulation folgt nach (Lotka-Volterra-Regel 3)
Nenne mindestens einen Nachteil des Lotka-Volterra-Modells.
- Ohne Räuber würde die Beutepopulation unbegrenzt wachsen.
- Die Sterblichkeit der Beute ist allein duch die Räuber bedingt.
- Die Konstruktion des Modells bedingt, dass zwangsläufig zyklische Schwankungen auftreten. In der Realität sind solche Schwankungen aber nur selten zu beobachten.
Ist das Modell von Lotka und Volterra ein deskriptives oder ein konzeptionelles Modell?
In deskriptiven Modellen führt der Weg von der Natur zum Modell und es wird jeweils eine Beschreibung bekannter Sachverhalte angestrebt.
Konzeptionelle Modelle basieren zwar auf aus der biologischen Beobachtung abgeleiteten Ideen und Vermutungen, sollen aber keine bekannte Sachverhalte beschreiben, sondern machen ungeklärte Fragestellung einer Bearbeitung zugänglich. Der Weg führt also vom Modell zurück zur Natur.
-> Das Model nach Lotka und Volterra ist konzeptionell angelegt.