Obstverarbeitung (2)

Prüfungsvorbereitung

Prüfungsvorbereitung


A. F.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Obstverarbeitung auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Rolle von Hefe bei der alkoholischen Gärung, die Herstellung von Fruchtsäften und Fruchtnektaren sowie die Bedeutung von Enzymen und Zucker-Säure-Verhältnissen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Naturkunde, die sich mit den chemischen und biologischen Prozessen der Obstverarbeitung vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
13
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
30.09.2014 / 30.09.2014

Cartes-fiches

(5) Erklären Sie den Begriff Pasteurisation!

Erhitzen auf 60-80°C, optimal: 72-78°C für 30-40min, großer Teil MO werden abgetötet,

(5) Erklären Sie den Begriff Fruchtsaftkonzentrat!

Fruchtsaftkonzentrat ist ein Konzentrierter Saft. Diesem Saft wurde das Wasser entzogen, so dass er einen größeren TS-Gehalt hat. Daraus bilden sich folgende Vorteile, geringeres Lagervolumen und eine erhöhte Lagerqualität.

(4) Aus der Mischung von Apfelsaft 1 mit 35 °Oe und Apfelsaft 2 mit 52 °Oe soll ein Apfelsaft mit 45 °Oe entstehen. Wie viele Teile werden jeweils von Apfelsaft 1 und 2 benötigt?

Mischungskreuz:   A1  35            7 Teile

                                            45

                              A2  52            10 Teile

Es werden 7 Teile von A1 und 10 Teile von A2 benötigt.

(2) Welches Zucker-/Säureverhältnis weisen Apfelsorten auf?

Von 8:1 bis hin zu 30:1 (sauer: Remo, Boskoop süß: Gala, Golden Delicious)

(4) Welche Hauptbestandteile weist ein Fruchtnektar auf?

Hergestellt aus Fruchtsaft o. –Konzentrat o. -Mark, Wasser (Fruchtgehalt muss zw. 25 u. 50%)

Zusatz von Zucker (bis 20% des Gesamtgew.), Ascorbinsäure, Kohlensäure, Zitronensäure

(4) Warum kann ein Muttersaft von Schwarzer Johannisbeere mit 90 g Zucker/l und 35 g Säure/l nicht als Fruchtsaft angeboten werden? Welche Zugaben müssen erfolgen, um einen trinkbaren Fruchtnektar herzustellen?

Zu geringes Zucker/Säure-Verhältnis: 90/35 = 2,57 à 2,57:1 à unharmonisch sauer (<10:1)

Zugabe von Zucker, Zugabe von Wasser (Reduzierung Säuregehalt, nur bis 10-15 g/l)

<10 : 1 unharmonisch sauer, 10 : 1 bis 18 : 1 harmonisch, >18 : 1 unharmonisch süß

(2) Welchen Mindestgehalt an Fruchtsaft muss ein Apfel-Fruchtsaftgetränk aufweisen?

Kernobstfruchtsaftgetränke à mindestens 30% Fruchtanteil

(3) Nennen Sie 3 Gruppen von weinähnlichen Getränken?

Kernobst- und Fruchtweine, Obst- und Fruchtdessertweine, Obst- und Fruchtschaumweine

(5) Erklären Sie den Begriff „alkoholische Gärung“!

Allgemein: die Zersetzung von org. Verbindungen durch Enzyme unter Ausschluss von Sauerstoff,

enzymatische Spaltung von Monosacchariden, liefert Hefen die Energie, gesteuert durch Enzyme, Enzyme von Hefe produziert, Produkt: Ethanol, anaerober Vorgang

(5) Nennen und erläutern Sie die Bruttogleichung der alkoholischen Gärung nach Gay-Lussac!

alkoholische Gärung:      C6H12O6 → 2 C2H5OH + 2 CO2 + 234 kJ

Glucose → Alkohol (Ethanol=Ethylalkohol=Weingeist) + Kohlendioxid + Energie

Glucose wird ohne Einsatz von Sauerstoff zu Ethanol, CO2 und Energie vergoren.

(3) Was sind Hefen?

Einzellige, mikroskopisch kleine Mikroorganismen, kein Chlorophyll, botanisch: Pilze, bilden Aromen aus

(5) Erläutern Sie den Unterschied zwischen „wilden Hefen“ und „Kulturhefen“!

Wilde Hefen: Gärschädlinge, Alkohol als CO2-Quelle, mindern Alkoholgehalt (Verbrauch)

Kulturhefen: bilden gewünschte Aromen aus, Gärung starten,  Alkohol- und Schwefel verträglich

(2) Was sind Reinzuchthefen?

Gezielt vermehrte Rassen der Weinhefe, flüssige oder trockene Form, für speziellen Zweck hergestellt

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