NPK bota
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Flashcards
37. Wie unterscheiden sich Parenchym, Kollenchym und Sklerenchym hinsichtlich der Protoplasten?
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38. Wie ist ein Leitbündel aufgebaut und welche Funktionen besitzt es?
Leitbündel bestehen aus dem Xylem (Holzteil) mit Zellelementen für den Wassertransport (zum Beispiel Tracheen und Tracheiden) und dem Phloem (Bastteil, Siebteil) für den Transport der Assimilate mit Siebzellen bzw. Siebröhren und Geleitzellen
39. Welcher Leitbündeltyp besitzt kein Kambium und bei welchen Pflanzen kommt er vor?
leitbündel typ: geschlossen kollateral (ohne Kambium)
• meist bei Einkeimblättrigen
• kein sekundäres Dickenwachstum
40. Was bedeutet „sekundäres Dickenwachstum“?
Für Bäume reicht ein primäres Dickenwachstum weder für ihre Stabilität noch für den Versorgungsanspruch der einzelnen Organe aus. Höhen von über 100 Metern müssen überwunden werden, Gewichte von mehr als einer Tonne müssen getragen werden. Um solch eine drastische Verstärkung zu erreichen, behalten einige Zellen ihre Teilungsfähigkeit bei. Aus ihnen besteht das Kambium. Dieses sekundäre Meristem bildet das Leitgewebe aus und sorgt für die massive Verstärkung der Sprossachse durch Holzbildung und Durchmesserzuwachs. Es trennt das Xylem vom Phloem und somit das Holz vom Bast. Diesen Prozess nennt man sekundäres Dickenwachstum, wobei zwischen dem sekundären Dickenwachstum von Gymnospermen und dem von Angiospermen unterschieden wird.
Die Kambim schicht ist für das sekundäre Sprosswachstum (Dickenwachstum) verantwortlich
41. Aus welchen Phasen besteht die Mitose?
- Prophase
Die aus zwei identischen Chromatidsträngen bestehenden Chromosomen verkürzen und verdichten sich, indem sie im Zellkern aufgefaltet werden. Dadurch werden sie in eine, für die Mitose nötige, transport-fähige Form gebracht.
Prometaphase
Kernhülle zerfällt und gibt Chromosomen frei am Rand der Zelle bilden sich Spindelapparate aus:
bestehen aus Mikrotuboli
sind später für den Transport der Chromatiden zu den Polen wichtig
- Metaphase
In der Äquatorialebene der Zelle ordnen sich die Chromosomen an.
Spindelfasern "docken" nun an die Centromere der Chromosomen.
Centromer verbindet die beiden Chromatiden.
- Anaphase
Die am Spindelapparat befestigten Spindelfasern verkürzen sich und sorgen für eine Zugwirkung.
Chromosomen werden in ihre zwei Chromatidstränge getrennt und zu den jeweils gegenüber-liegenden Polen gezogen.
An beiden Polen befindet sich von jedem Chromosom jeweils ein identischer Chromatidstrang.
- Telophase
Um die Chromatidstränge bildet sich an beiden Polen eine Kernhülle.
Chromosomen werden wieder in ihre ursprüngliche Form entfaltet.
Noch besteht nur eine Zelle mit zwei Kernhüllen.
42. Was versteht man unter Meiose und wodurch lässt sie sich charakterisieren?
während der meiose entstehen Keimzellen (Eizelle, Spermatozoen)
Wird auch als Reifeteilung oder Reduktionsteilung bezeichnet:
Zellkern-Teilung in der Keimbahn der Diplonten zur Erzeugung haploider Gameten
Vor der Meiose kommt es zunächst zu einer Verdopplung (Replikation) der Chromosomen (ähnlich wie Mitose).
Zu Beginn der Meiose besitzen sämtliche Chromosomen zwei Chromatiden.
Die Meiose läuft in zwei Teilschritten ab.
43. Nennen Sie die wichtigsten Ausbreitungstypen für Samen.
Allochorie (Ausbreitung durch fremde Triebkräfte)
a)Zoochorie (Ausbreitung durch Lebewesen)
•Endozoochorie z. B. Darmpassage von Samen bei Vögeln
•Ektozoochorie bewusster oder unbewusster Diasporentransport
•Myrmekochorie Ausbreitung der Samen und Früchte mit charakteristischen, Lock- und Nährstoffe enthaltenden Anhängseln durch verschiedene Ameisenarten
•Epizoochorie Ausbreitung der Diasporen durch vielfältige Einrichtungen und Strukturen, die zur Anheftung an Tiere und damit zur Ausbreitung führen
•Antropochorie Ausbreitung der Diasporen durch den Menschen
b)Anemochorie (Ausbreitung durch den Wind)
•Windstreuer (z. B. Mohn)
•Körnchenflieger (z. B. Orchideen)
•Blasen- u. Ballonflieger (z. B. Wundklee)
•Haarflieger (z. B. Federgras)
•Flügelflieger (z. B. Ahorn, Birke, Erle, Fichte, Tanne, Kiefer)
c)Hydrochorie (Ausbreitung durch Wasser)
Schwimmer (Nymphea-Arten)
Regenschwemmlinge, -ballisten (Sedum acre)
Autochorie (Selbstausbreitung)
a)Selbststreuer
•Saftdruckstreuer (z. B. Impatiens)
•Austrocknungstreuer ( z. B. Geranium)
b)Selbstableger (Ausbreitung durch den Wind)
•Deponierung durch Wachstumsbewegungen (z. B. in Spalten)
•Deponierung um die Mutterpflanze (Fruchtstiele)
Achorie (Verhinderung der Samenausbreitung)
a)Viviparie (Samen keimen an der Mutterpflanze)
b)Myxospermie (Schleim klebt Samen am Boden an)
44. Verdeutlichen Sie den Aspekt, dass die Lebensdauer einer Pflanze Einfluss auf das Reproduktionsvermögen hat, an 3 konkreten Beispielen.
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45. Inwieweit hat menschliches Handeln Einfluss auf die Verbreitung von Arten? Zeigen Sie 3 Aspekte auf.
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