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L. N.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Botanik, insbesondere für Grundschüler. Sie behandeln Themen wie Pflanzenzellen, Artenvielfalt, Ausbreitung von Samen und die Struktur von Blättern. Die Karteikarten sind ideal für junge Lernende, die die Grundlagen der Pflanzenwelt verstehen möchten, und helfen ihnen, wichtige botanische Konzepte zu erfassen.
Karten
49
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
09.07.2014 / 30.11.2017

Lernkarten

1 Systematik

•eine klassische, aber auch eine moderne Disziplin

•Klassische Systematik:

– befasst sich mit der Bestimmung und Benennung von Lebewesen Taxonomie

– Erstellung eines hierarchischen Systems

•Moderne Systematik :

– umfasst die Rekonstruktion der Abstammung von Organismen Phylogenetik

– Erforschung der Prozesse, die zur Vielfalt von Organismen führen Evolutionsbiologie

Die Systematik mit ihren Arten lässt Rückschlüsse auf die allgemeine Biodiversität zu.

 

2 Klassifikation von Organismen

• wichtig zum Aufbau eines geordneten Systems

• Aspekte der Klassifikation:

Morphologie (Blüte, Frucht, Pollen etc.)

Funktion

Lebensweise

Inhaltsstoffe (z. B. Heilwirkung, giftig)

Molekulare Strukturen

(Sequenz von DNS, RNS - Aminosäuresequenz

1. Domäne: Bacteria (inklusive Cyanobakterien)

2. Domäne: Archaea

3. Domäne: Eukaryota

  • 1. Reich: Protista
  • 2. Reich: Animalia
  • 3. Reich: Fungi
  • 4. Reich: Plantae
  • 1. Moose - Briophyten
  • 2. Samenlose Gefäßpflanzen - Pteridophyten
  • 3. Samenpflanzen - Spermatophyten
  • a) Nacktsamer (Gynospermen)
  • b) Bedecktsamer (Angiospermen)

3 Artkonzepte

 

  • Morphologisches Konzept
  • Physiologisches Konzept
  • Biologisches Konzept
  • Phylogenetisches Konzept

-

  • Kormophyten
  • Pflanze aus Sprossachse, Blatt und Wurzel
  • Pteridophyten (Gefäßpflanzen)
  • Spermatophyten (Samenpflanzen)

-

  • Angiospermen
  • Einkeimblättrige (Monokotyledonen)
  • Süßgräserartige (Poales) --> Süßgräser (Poaceae)
  • Zweikeimblättrige
  • Basale Bedecktsamer
  • Eudikotyledonen

1 (Frage) Nennen und erklären Sie die wichtigsten Teilgebiete der Botanik. 

- Pflanzenmorphologie

Struktur und Form der Pflanze 

Morphologie: Äusserer Bau der Pflanze

Anatomie: Innerer Bau der Pflanze

Histologie: Gewebelehre 

Cytologie: Feinbau der Zelle

- Pflanzenphysiologie

Funktionsabläufe der Pflanze

Stoffwechselphysiologie

Reiz-und Bewegungspysiologie

Entwicklungsphysiologie

- Geobotanik

Pflanzen in raum und Zeit

Vegetationskunde

Aufbau und Struktur der Pflanzendecke

Arealkunde

Verbreitung von Pflanzensippen

historisch genetisch Geobotanik

Verbreitung der pflanzensippe in der vergangenheit

Pflanzenökologie

Beziehung der Pflanzen und Pflanzengemeinschaften zu ihrer umwelt

- Pflanzensystematik

Beschreibung und Ordnung der Pflanzenwelt

Taxonomie

Paläobotanik

- ökophysiologie

entwicklungsgeschichtlich erworbene Anpassung von pflanzen an Lebensräume 

Günstige bedingungen 

Lebensfeindliche bedingungen

2 Was versteht man unter Taxonomie und Phylogenetik? 

- Taxonomie 

befasst sich mit der Bestimmung und Bennenung von Lebewesen

- Phylogenetik 

Umfasst die rekonstruktion der abstammung von Organismen 

- Evolutionsbiologie

erforschung der prozesse die zur vielfalt von organismen führen

3 Nach welchen Kriterien können Organismen klassifiziert werden? 

- Morphologie (Blüten, Frucht, Pollen, etc.)

- Funktion

- Lebensweise

- Inhaltsstoffe (zB. heilwirkung, Giftig)

- Sequenz von dns, rns, Aminosäuresequenz

 

4 Wie ist die Klassifikation von Pflanzen – das „System“ – aufgebaut (Domäne – Art)? 

- Moose (Bryophyten)

Leber, Laub, Hornmoose

- Samenlosegefäßpflanzen (Pteridophyten)

Bärlappgewächse, Farne, Schachtelhalme

- Samenpflanzen

a) Nacktsamer (Gynospermen)

Palmfarne, Ginko, Nadelgehölze, Gentum-Arten

b) Bedecktsamer (angiospermen)

Blütenpflanzen

 

Domäne 

Reich

Abteilung/Stamm

Klasse (Unter-, oberklasse)

Ordnung 

Familie (Unterfamilie, Tribus)

Gattung 

Art

5 Welche Hauptunterschiede zeigen die Zellen von Pro-und Eukaryoten? 

Eukaryoten besitzen in ihren Zellen (Eucyten) einen „echten“, durch eine Doppelmembran vom umgebenden Zytoplasma abgegrenzten Zellkern, in dem sich die DNA in Chromosomen organisiert befindet. In prokaryotischen Zellen (Protocyten) befindet sich die DNA dagegen frei im Zytoplasma.

6 Welche Organisationsformen gibt es bei Eukaryoten? 

- Kormophyten (oder kormus eine Pflanze, die in Sprossachse, Blatt und Wurzel gegliedert ist.)

gliedert sich in

Pteridophyten (Gefäßsporenpflanzen)

Spermatophyten (Samenpflanzen) dazu gehören:

- Gymnospermen (Nacktsamer)

- Angiospermen (Bedecktsamer)

7 Skizzieren Sie die wichtigsten Entwicklungsstufen bei der Evolution von Landpflanzen. 

Ursprung der Landpflanzen (vor ca 475mil. jahren): Leber-, horn-, laubmoose

Ursprung der gefäßpflanzen (vor ca 420 mil. jahren): Bärlappgewächse, Farne, Schachtelhalme, Gabelblattgewächse 

Ursprung der rezenten Samenpflanzen (vor ca 350 mil jahren): nacktsamer (gymnospermen), bedecktsamer (angiospermen)

8 Worin unterscheidet sich die Vermehrung von Moosen und Farnen? 

Moose bilden ein gamet (sexuell differenzierte Keimzelle) aus der sich entweder eine eizelle oder ein spermatozide entwickelt

Farne bilden sporen die sowohl männlich als auch weibliche Gametangien enthalten

9 Aus welchem Grund gehören die Farne nicht zu den Spermatophyten (Samenpflanzen)? 

Die Farne bilden eine schwestergruppe der Samenpflanzen. Die Farne umfassen alle Gefäßsporenpflanzen außer den Bärlapppflanzen: die Schachtelhalme, Gabelblattgewächse, Natternzungen, Echte Farne und Marattiaceae.

10 Nennen Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen Gymnospermen (Nacktsamer) und Angiospermen (Bedecktsamer). 

Die Nacktsamer sind Samenpflanzen (Spermatophytina), deren Samenanlagen nicht wie bei den Bedecktsamigen Pflanzenin einem Fruchtknoten eingeschlossen sind. Die Fruchtblätter sind, anders als bei Bedecktsamern (Angiospermen), nicht ganz geschlossen.

11 Welche Klasse der Gymnospermen (Nacktsamer) ist in Mitteleuropa von hoher Relevanz und erläutern Sie diese. 

Nadelholzgewächse gibt es fast überall auf der Welt. Schwerpunkt sind jedoch die temperaten Gebiete derNordhemisphäre.

Die Fichte hat in Mitteleuropa eine hohe bedeutung für die Nutzholz gewinnung

12 Wie lassen sich Angiospermen (Bedecktsamer) klassifizieren und charakterisieren? 

Der samen ist im fruchtblatt eingeschlossen

Sie werden unterteil in einkeimblättrig und zweikeimblättrig

13 Welche wichtigen Nutzpflanzenarten gehören zu den Monokotylen (einkeimblättrig)? 

- Poaceae (Süßgräser)

Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Zuckerrohr

- Arecaceae (Palmen)

Kokos-, Öl-, Dattel-, Sagopalme

- Muscaceae (Bananengewächs)

Banane

- lilaceae (liliengewächs)

zwiebel, knoblauch

- bromeliaceae (Ananasgewächs)

Ananas

- orchidaceae (Orchideen)

Vanille

14 Welche Familien der Eudikotylen sind für den Nutzpflanzenanbau von Bedeutung und zeigen Sie jeweils beispielhaft einige Arten auf. 

- fabaceae (schmetterlingsblüter)

soja, erbsen, linsen, ackerbohne, klee, luzern, lupine

- rosaceae (rosengewächs)

rose, erdbeere, kirsche, apfel, birne

- asteraceae (korbblüter)

sonnenblume, kopfsalat, wermut, kamille

- brassicaceae (kreuzblütler)

Raps, kohl, senf, kresse

- lamiaceae (lippenblütler)

salbei, thymian, minze, origanum

15. Nennen und erläutern Sie Arten von Symbiosen, an denen Pflanzen beteiligt sind. 

Arten von symbiosen (räumlicher bezug):

- Ektosymbiose (Partner einer symbiose bleiben körperlich getrennt) z.b blüten bestäuber

- Endosymbiose (Ein partner wird vom anderen aufgenommen) zb Bakterien in wurzeln

Wurzelknölchen: symbiose zwischen pflanzen und bakterien zb rhizobien (knöllchenbakterien) und leguminosen

Mykorrihza: Symbiose zwischen einem Pilz und einer höheren Pflanze

Flechten: (sogenannter doppelorganismus) Symbiose zwischen pizlen und einzelligen Grünalgen und cyanobakterien

16 welche lebensformen gibt es bei pflanzen (mit beispielen)?

- kormophyten

Gefäßsporenpflanzen, Samenpflanzen, farne

- tallophyten

Pilze, flechten, moose

17 Skizzieren sie den grundsätzlichen blütenaufbau eines Angiospermen

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17 Skizzieren sie den grundsätzlichen blütenaufbau eines Angiospermen

Siehe Bild

18. Was versteht man unter den Begriffen „Nebenblatt“, „Niederblatt“, „Schuppenblatt“ und „Laubblatt“? 

Niederblätter (Cataphylle) sind in der Regel klein und einfach gestaltet, vielfach schuppenförmig. Vielfach ist nur das Unterblatt ausgebildet. Meist sind sie nicht grün. An der Sprossachse stehen sie unterhalb der Laubblätter, daher der Name.

Niederblätter sind Blätter die in bodennähe wachsen bzw an der basis

Schuppenblätter sind schmale trockene schuppenartige Blätter, die zum Teil mit einer klebrigen Wachsschicht bedeckt sind. Sie dienen dem Schutz von Knospen, damit im Herbst angelegte Blätter und Blüten den Winter überdauern.

Dies sind die Blätter, die den Großteil der Blattmasse bei den meisten Pflanzen ausmachen und deren Hauptaufgabe die Photosynthese und Transpiration ist.

 

 

19. Welche Metamorphosen können Blätter als funktionelle Anpassungen ausbilden? 

- Speicherorgane: zb agave/zwiebel

- befestigung: ranke viele leguminosen zb erbse wicke

- abwehr: blattdorn/blattstachel

- stoffaufnahme: zerteilte unterwasserblätter (wasserfarn) oder blattorgan zum tierfang Sonnentau (drosera)

20. Welche Aufgaben können Wurzelsysteme erfüllen? 

-Speicherfunktion

Wurzelrübe (Möhre Rettich, Zuckerrübe)

Wurzelknolle (Dahli, Süßkartoffel)

- Befestigung 

Haftwurzeln (Efeu)

Stelzwurzeln (Mais, Mangrove-Pflanzen)

Brettwurzeln (Bäume tropischer Regenwälder)

- Stoffaufnahme 

Luftwurzeln (epiphytische orchideen) dienen der wasser undnähstoffaufnahme aus der luft

21. Inwiefern unterscheidet sich das Wurzelsystem der Maispflanze vom dem der Zuckerrübe? 

Die Zuckerrübe hat eine Wurzelrübe dort bildet die wurzel ein speicherorgan

Mais wächst auf stelzwurzlen das sind schräg aus dem Stamm abwärtswachsende Luftwurzeln, auf denen der Stamm wie auf Stelzen steht

22. Welche morphologischen Unterschiede zeigen die Liliopsoda (Monokotyle) und die Rosopsida (Eudikotyle)? 

- zweikeimblättrig

Das namensgebende Merkmal ist die Zweizahl der Keimblätter, die bis auf wenige Ausnahmen auf alle Vertreter zutrifft. Die Leitbündel in den Sprossachsen sind als Eustele ausgebildet, also in einem Kreis angeordnet. Sekundäres Dickenwachstum mittels Kambium kommt häufig vor.

Die Wurzeln sind meist langlebig und besitzen ein oligarches Leitbündel. Die Laubblätter sind vielgestaltig, meist besitzen sie einen deutlichen Blattstiel und haben eine netzförmige Aderung. Häufig besitzen sie Nebenblätter, selten Blattscheiden.

Die Blütenhülle ist häufig in Kelch und Krone differenziert.

Die ursprüngliche und weit verbreitete Lebensform ist der Baum. Krautige Formen gelten als abgeleitet

- einkeimblättrig

Im Samen wird im Embryotypischerweise nur ein Keimblatt angelegt. 

Die Keimwurzel verkümmert sehr schnell, stattdessen kommt es zur Bildung von seitlichen sprossbürtigen Wurzeln. Meist fehlt die Hauptwurzel; man spricht daher von einem homorhizen Wurzelsystem.

Oft ist die Blütenhülle nicht in Kelch (Kalyx) und Krone (Corolla) unterteilt und wird als Perigon bezeichnet

23. Welche Arten von Blütenständen kennen Sie? 

- Einfache Blütenstände

Traube, Schirmtraube, ähre, kolben, dolde

- zusammengesetzte Blütenstände

Doppeldolde, rispe, schirmrispe, scheindolde

- Sympodiale Blütenstände

24. Nennen Sie besondere Merkmale der Brassicaceen (Kreuzblütler) und erläutern Sie die Bedeutsamkeit dieser Familie für den Nutzpflanzenanbau. 

Merkmale

- Kräuter oder stauden selten halbsträucher

- viele arten gehalt an senölglykosiden scharf riechend oder schmeckend 

- blätter wechselständig, fiederlappig

- blüten in einfachen trauben oder doppeltrauben, selten in trugdolden ohne gipfelblüte disymmetrisch (radiär)

- Fruchtknoten oberständig, zweiblättrig, durch falsche scheidewand in zwei fächer geteilt

- frucht zweiklappig aufschpringende schoten, gliederschoten oder schötchen

Sie ist durch viele Kulturpflanzen von großer wirtschaftlicher Bedeutung zb gemüsekohl, raps, kohlrüben, rettich, meerrettich, senf, garten-kresse

 

25. Beschreiben Sie die Besonderheiten einer Lamiaceen-Blüte (Lippenblütler). Welche Bedeutung hat der Anbau von Nutzpflanzen aus dieser Familie? 

Viele der Pflanzenarten dieser Familie zeichnen sich durch ätherische Öle aus, weshalb sie als Gewürz- oder Heilpflanzen genutzt werden.

zb Majoran, rosmarin, salbei, thymian, basilikum, oregano, pfefferminze, zitronenmelisse, lavendel

Blüte:

Blüten meist ungestielt, dicht gedrängt und quirlförmig in den achseln von hochblättern

blütenquirl entfernt stehend oder zu kugeligen scheinährigen oder rispenförmigen blütenständen vereinigt

blüten stark dorisventral selten radiär 

kelch glockig röhrig meist fünfzählig 

kronblätter (oberlippe aus zwei blütenblättern) zumindest basal miteinander verwachsen

fruchtknoten bei reife in vierin vier einsamige nüsschen zerfallend

26. Wie lassen sich Asteraceen (Korbblütler) hinsichtlich ihres Blütenaufbaus differenzieren? Welche Arten spielen im Nutzpflanzenanbau eine bedeutsame Rolle? 

Nutzpflanzen:

Kopfsalat, endivien, Tompinambur, sonnenblume, garten-schwarzwurzel, artischocke, arnika, echte kamille, roter sonnenhut

Blüte

Asteroiden: röhrenblüten / röhren- und zungeblüten

cichorideen: zungenblüten, milchsaft führend

27. Welche Nutzpflanzen zählen zu den Fabaceen (Schmetterlingsblütlern) und aus welchem weiteren Grund werden Arten dieser Familie angebaut? 

nutzpflanzen:

erbse, bohne, linse, erdnuss, klee, luzerne

Fixierung von Stckstoff über wurzelknöllchen

28. Nennen Sie Arten von Rosaceen (Rosengewächse), die im Nutzpflanzenanbau eine bedeutsame Rolle spielen und beschreiben Sie kurz die verschiedenen Arten von Früchten. 

nutzpflanzen: 

Apfel, Birne, Brombeere, Himbeere, erdbeere, kirsche, zwetsche, pflaume, aprikose, mandel

 

29. Wie unterscheiden sich Süßgräser (Poaceae) von Binsengewächsen (Juncaceae)? 

?

30. Welche Süßgräser-Arten sind als Nutzpflanzen besonders relevant? 

Nutzpflanzen:

Weizen, gerste, roggen, hafer, mais, reis, hirse, zuckerrohr

31. Nennen Sie die 4 wichtigsten Zellwandbestandteile. 

- Cellulose: hauptbestandteile pflanzlicher Zellen

ist sehr reißfest, aber begrenzt flexibel (kristallartige Gitterstruktur)

Homopolymer aus Cellobiose

Cellobiose (Glucose)

- Hemicellulosen:

bilden Stütz- und Gerüstsubstanz von Zellwänden

bilden kurze Polysaccharidketten aus verschiedenen Zuckern

häufigste Einfachzucker (Pentosen, Hexosen): Xylose, Arabinose

- Lignin

ist in die pflanzliche Zellwand eingelagert

bewirkt die Verholzung (Lignifizierung)

durch den Einbau von Lignin in Zellwände sind Pflanzen sehr druckstabil

bedeutend für die Evolution der landlebenden Pflanzen

- Pektin

Polymer kommt in allen höheren Landpflanzen vor

ist in Mittellamellen und Zellwänden enthalten

hat festigende und wasserregulierende Funktion

Gehalte: Möhre 1,4 %, Citrusschale 30 %

32. Welche Bestandteile von Zellen gibt es nur bei Pflanzen, nicht aber bei Tieren? 

Die Zellwand sowie die Vakuole

33. Welche Funktion haben in Zellen abgelagerte Kristalle? 

Sie dienen der Entgiftung

34. Welche Gewebetypen unterscheidet man bei Pflanzen? 

- Bildungsgewebe (Meristeme): mit Zellteilungsaktivität, jedoch ohne Zelldifferenzierung

- Dauergewebe (Parenchym):

Abschlussgewebe 

Grundgewebe 

Festigungsgewebe 

Leitgewebe 

was gehört wozu??

35. Wozu dient ein Spaltöffnungsapparat? 

• liegen meist in der Epidermis der Unterseite des Blattes, teils auch zusätzlich an der Oberseite 

• bestehen aus zwei Schließzellen, die einige Chloroplasten enthalten 

=> ebenfalls Ort der Fotosynthese 

• geben der Zelle eine Verbindung zur Außenluft: ermöglichen die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid bzw. die Abgabe von Sauerstoff 

• geben das Transpirationswasser aus den Hohlräumen des Schwammgewebes nach außen ab 

• Porenweite ist je nach Zellsaftinnendruck veränderbar: 

=> Regulation der Verdunstung

36. In welchem Bereich eine Blattes findet die höchste Photosyntheserate statt? 

Palisadengewebe: 

–obere Schicht des Blattinnengewebes 

–langgestreckte, zur Oberfläche senkrechte, zylindrische Zellen 

–enthält viele chloroplastenreiche Zellen (80% des Chlorophylls) 

–empfängt das meiste Licht => Ort der Photosynthese 

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