Repetion 3


B. P.
Diese Karteikarten behandeln die Normen und Vorschriften für elektrische Installationen auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf Schutzklassen, Berührungsspannungen, Fehlerspannungen und die Sicherheit von elektrischen Anlagen. Elektriker und Installateure profitieren davon, um die Normen korrekt anzuwenden und Gefahren zu vermeiden.
Flashcards
57
Students
10
Language
German
Created / Updated
10.11.2016 / 28.11.2016

Flashcards

Teil 5

1. Auf welche Grundlagen basieren die NIN?

Elektrizitätsgesetz, Starkstromverordnung, Niederspannungs-Installationsverordnung(NIV), Niederspannungserzeugnisseverodnung(NEV)

Teil 5

2. Für welche Installationen gelten die NIN in erster Linie?

1000V AC - 1500V DC, 50Hz

Teil 5

4. Kann der Bauherr eines Einfamilienhauses vorschreiben, dass in der Elektroinstallation seines Hauses, nur Steckdosen Typ 13 verwendet werden dürfen?

Ja

Teil 5

5. Die Netzbetreiberin(EW) darf für die Sicherheit der eigenen Anlagen Vorschriften erlassen. Nennen Sie mindesten vier Bsp.

Sperrzeiten, Steuerdrähte, Sperrung Energieverbraucher(Boiler), Tarifsteuereinrichtungen(Zähler)

Teil 5

6. Nennen Sie die Normalspannungen für Wechselstromanlagen von 2V bis 690V

Kleinspannung: 2V, 4V, 6V, 12V, 24V, 36V, 48V

Niederspannung: 230V, 400V, 500V, 690V

Teil 5

7. Wie lautet der Grundsatz, damit der Personenschutz für die Erstellung elektrischer Insallationen erfüllt ist?

Installationen sind so anzuordnen und zu erstellen, dass keine gefährlichen Berührungsströme auftreten können.

Teil 5

9. Welche Personenschutzmassnahmen sorgen dafür, dass der Berührungsstrom von 0.5mA, bei einer Betriebsspannung von mehr als 50V und 50Hz, nicht überschritten wird?

Sonderisolierung(Schutzklasse 2) z.B. Bohrmaschine

Teil 5

10. Nennen Sie die Werte für U und I, damit der Grundsatz für den Personenschutz in elektrischen Installationen erfüllt ist.

Spannung 50V, Fehlerspannung 50V, Strom 0,5mA

Teil 5

11. Wenn die Fehlerspannung 50V wird, muss sie in einer bestimmten Zeit abgeschaltet werden. In welcher Zeit muss die Fehlerspannung abgeschaltet werden?

Bis 32A Nennstrom 0,4 Sekungen.

Über 32A innert 5 Sekunden.

Teil 5

12. Welche Personenschutzmassnahmen könne die Fehlerspannug 50V in der verlangten Zeit abschalten?

Fehlerstromschutzschaltung(RCD(FI))

Teil 5

13. Wofür ist die NIN in vollem Umfang anzuwenden?

Für alle Neuanlagen oder Umbauten nach 2000.

Bestehende Anlagen, sobald keine Sicherheit mehr besteht für z.B. Teilumbauten, Reparaturen und Revisionen.

Teil 5

14. Kann ein Anlagenbesitzer auch eigene Vorschriften erlassen? Nennen Sie zwei Bsp.

Überall Typ 13 Steckdosen, Keine KRF-Rohre, grössere Leiterquerschnitte, Schalterhöhe

Teil 5

15. Wer darf neben der Netzbetreiberin und dem Bauherrn auch noch zusätzliche Vorschriften erlassen?

Kantonale Feuerversicherung(VKF), SUVA, ESti.

Teil 5

16. Welche Vorschriften dürfen die WV nicht machen?

Die WV dürfen die NIN weder verschärfen noch abschwächen.

Teil 5

21. Wonach richtet sich die Bestimmung der Leiterquerschnitte?

- Der zulässigen, maximalen Temparatur

- Dem zulässigen Spannungsfall

- Der Verlegungsart

Teil 5

23. Bei welchen Messgrössen muess die Schutzeinrichtung wirksam werden?

- Strom

- Spannung

- Zeit

Teil 5

29. Wie kann sichergestellt werden, dass die elektrischen Installationen den NIV entsprechen?

- Gut ausgeführte Facharbeit

- Geeignetes und qualifiziertes Personal

- Einsatz von geeignetem Material

Teil 5

32.  Eine 40W, 230V Lampe liegt im Betrieb an 225V, wie gross ist die Bemessungspannung (Nennspannung, Nennwert, Bemessungswert)?

230V

Teil 5

35. Beschrieben Sie den Isolationsaufbau bei ,,Doppelte Isolierung"

Basisisolation + zusätzliche Isolierung, auch doppelte Isolation.

Teil 5

36. Was ist ein PE-Leiter? (Wird auch als Schutzerdungsleiter angesehen)

Der Schutzleiter, verbindet Körper mit der Erde(PEN).

Teil 5

37. Was ist ein Schutzpotenzialausgleichs-Leiter und was wird damit bezweckt? SPA

Potenzialausgleichsleiter, alle angeschlossenen Teile auf gleiches Potenzial bringen.

Teil 5

39. Beschreiben Sie, wie sich Trennen und Schalten unterscheiden.

Schalten mit Schalteinrichtung unter Last und betriebsmässig.

Trennen ohne Last ( ausse mit Lasttrennschalter), kann abgetrennt bleiben.

Teil 5

40. Nennen Sie die Definition einer Elektrofachkraft und nennen Sie verschiedene Elektrofachkräfte.

Eine Elektrofachkraft (sachkundige Person) kann auf Grund seiner Ausbildung Risiken erkennen und Gefährdungen durch Elektrizität vermeiden.

Teil 5

41. Wie unterscheiden sich temporäre und provisorische Anlagen?

Temporär: Gleiche Anlage wird immer wieder auf- und abgebaut.

Provisorisch: Analge wird ersetzt oder entgültig abgebrochen.

Teil 5

42. Nennen Sie zwei elektrische Betriebsräume.

Hauptverteiler, Liftmaschinenraum

Teil 5

44. Nenne Sie zwei Stromquellen für Sicherheitszwecke.

Fotovoltaik, Akku

Teil 5

45. Was versteht man unter dem Begriff ,,Berührungsspannung" und welche Berührungsspannung gelten für den Menschen als ungefährlich?

Unter 50V AC ist es ungefährlich für den Menschen.

Teil 5

46. Was heisst indirektes Berühren?

Der Körper eines Betriebsmittels, welcher infolge eines Fehlers unter Spannung steht, wird durch eine Person berührt.

Teil 5

47. Nennen Sie eine Möglichkeit, die die Schutzklasse 0 für den Schutz gegen direktes Berühren vorsieht?

Abdeckung

Teil 5

48. Zählen Sie zwei mögliche Erder auf.

Armierung (Eisenarmierung), Fundamenterder

Teil 5

49. Was ist ein Pen-Leiter?

Leiter mit Neutralleiter- und Schutzleiterfunktion.

Teil 5

50. Welche Verbindung stellt der Erdungsleiter in einer elektrischen Anlage eines Gebäudes her?

Von der Haupterdungsklemme (Im HAK) oder Haupterdungsschiene zum Erder.

Teil 5

53. Wann gilt eine Person als ,,Elektrotechnische unterwiesene Person"? (Instruierte Person).

Er muss fähig sein Risiken zu erkennen und daruch Gefährdungen durch Elektrizität zu vermeiden.

Teil 5

55. Nennen Sie drei Bsp. von Bauten und Räumen mit grosser Personenbelegung.

Theater, Kino, Disco

Teil 5

56. Was ist nach NIN ,,brennbar" definiert?

Nach Entflammung brennt der Stoff ohne zusätzliche Wärmezufuhr selbständig weiter! HOLZ, Fett, Wolle.

Teil 5

57. Für welche Personen sind elektrische Betriebsräume zugänglich?

Nur für fachkundige oder instruierte Personen. Z.B. Liftmaschinenraum.

Teil 5

59. Nennen Sie zwei Bsp. für feuergefährdete Räume mit brennbarem Staub.

Schreinerei, Sägerei

Teil 5

61. Was sind Hochspannungsanlagen?

1000V AC

Teil 5

62. Wie erkennt man den kurzschlussfesten Sicherheitstranformator?

Teil 5

63. Wie ist ,,leichbrennbar" definiert?

Entzündung durch ein Streichholz, brennt ohne zusätzliche Wärmezufuhr selbstständig weiter. Bsp. KRF, Holzspäne, Baumwolle, Heu, Papier

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