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FI (RCD)

FI (RCD)


Dominik Berger
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu Fehlerstrom-Schutzschaltern (RCDs) und deren Typen (A, AC, B), Einsatzbereichen sowie Schutzfunktionen für Person und Brand. Sie erklären Unterschiede zwischen FI-Schaltern und FI-LS-Schaltern, Auslöseverhalten bei Fehlerströmen und Gleichanteilen sowie Vorschriften zu Stromstärken wie 10 mA, 30 mA oder 300 mA. Elektrofachkräfte in der Berufslehre profitieren davon, um Sicherheitskonzepte in Wechselstrom- und Gleichstromsystemen zu verstehen und normgerecht anzuwenden.
Karten
9
Lernende
29
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
07.01.2014 / 06.05.2026

Lernkarten

Nenne fünf Bereiche, in welchen ein RCD 30 mA vorgeschrieben ist.

- Bade- Duschräume

- Steckdosen bis und mit 32 A

- Steckdosen im Freien

- korrosive Umbegungen

- explosionsfähigen Umgebung

Welche RCD's dienen dem Personenschutz, welche dem Brandschutz?

Personenschutz = RCD 10 mA und 30 mA

Brandschutz = RCD 300 mA

Was versteht man unter einem FI-Schutzschalter Typ AC?

Ein solcher FI arbeitet nur mit Wechselströmen ohne Gleichanteil. Dieser ist in der Schweiz verboten.

Was versteht man unter einem FI-Schutzschalter Typ A?

Dieser FI funktioniert mit Wechselströmen und mit pulsierendem Gleichstrom. Bei reinen Gleichströmen funktioniert aber auch dieser nicht zuverlässig.

Welcher FI funktioniert auch bei DC?

FI-Schalter Typ B

Wie heisst der RCD Typ B auch noch?

allstromsensitiver FI

Welche Vorteile haben FI-LS? Nenne zwei.

- benötigt weniger Platz

- Schutz gegen Kurzschluss und Überlast und Fehlerstromschutz in einem Gerät

Woran erkennt man bei einem FI-LS, ob ein Fehlerstrom oder ein Kurzschluss/Überlast die Ursache der Auslösung war?

Bei einem Fehlerstrom sieht man das an der Fehlerstrom-Auslöseanzeige. Bei einem Hager FI-LS wird sie gelb.

Was heistt RCD genau?

residual current protective device

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