Neuropathologie

TIA, Hirninfarkt, Parkinson, MS

TIA, Hirninfarkt, Parkinson, MS

Helene Aeschbacher
Study

Helene Aeschbacher
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Neuropathologie, insbesondere zu Hirninfarkten und deren Symptomen. Sie decken Themen wie die verschiedenen Arten von Infarkten, diagnostische Verfahren und therapeutische Ansätze ab. Medizinstudenten und Fachkräfte profitieren von den detaillierten Informationen, um ihre Kenntnisse über neurologische Erkrankungen zu vertiefen und ihre diagnostischen und therapeutischen Fähigkeiten zu verbessern.
Flashcards
39
Students
6
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
03.06.2013 / 25.11.2017

Flashcards

Was ist TIA ausgeschrieben?

transitorische ischämische Attacke

Was ist RIND?

Neurologische Ausfälle die bis zu sieben Tage dauern

Für was steht der R in RIND?

reversibel

Für was steht der I in RIND?

ischämisch

Für was steht der N in RIND?

neurologisch

Für was steht der D in RIND?

Defizit

Was ist der Unterschied von PRIND zu RIND?

Hirninfarkt ist im Verlauf von Stunden und Tagen zunehmend.

Wie sieht die Steigerung der Zelebralen Ischämien aus?

TIA>>RIND>CVI

Für was steht CVI?

cerebro vaskulärer Insult

Was sind die Gefahren bei einem CVI?

  • Epilepsie: durch entstandene Glianarben
  • Hirnödeme: Enstehen immer um das Infarktgebiet herum

Symptome eines Hirnödems?

  • Bewusstsein schlechter
  • Erbrechen: schwallartig
  • Schmerzen
  • Hirndruck erhöht

Ab wann spricht man von einem CVI?

Neurologische Ausfälle mehr als 24h

Was versteht man unter Penumbra?

Gewezone zwischen Funktionschwelle und Infarkzierungsschwelle. Neurone die sich in der relativen Ischämie befinden.

Was ist die relative Ischämie?

Stoffwechsel und Durchblutung ist gestört, reversible Schäden. Je länger die relative Ischämie andauert desto weniger gut können sich die Neurone erholen.

Was ist ein ischämischer Hirninfarkt?

Irreversible Gewebsnekrose durch länger andauernde Minderperfusion oder komplette unterbrechung der Blutzirkulation eines Hirnareals.

Wichtgster Risikofaktor eines ischämischen Hirninfarkts?

arterielle Hypertonie und damit Arteriosklerose

Die 5 kardiovaskulären Risikofaktoren (cvRF)?

  1. Arterielle Hypertonie
  2. Nikotin
  3. Diabetes mellitus (Bewegungsmangel, Adiopositas)
  4. Hypercholesterinämie
  5. positive Familienanamnese

Was gehört zum Territorialinfarkt?

  • zerebrale Makroangiopathien
  • THrombotische oder embolische Verschlüsse von grossen Ästen oder Hirnstamm der Hirnarterien
  • Rückschlüsse von klinischen Bild auf betroffenes Gefässgebiet möglich

Was gehört zum Grenzzoneninfarkt? (+andere Bezeichnung)

Wasserscheideninfarkt: Makroangiopathie und Perfusionsminderung der Grenzzonen zweier oder mehrer Gefässe

Was gehört zum Lakunärer Infarkt?

  • Mikroangiopathie
  • oft aufgrund hyperintersiver Arteriosklerose
  • Erweichungsherde (Lakune) sind oft multipel und kleiner als 1.5cm

Symptome des ischämischen Hirninfarkts?

Ist abhängig vom Ort der Läsion

Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria ophthalmica?

verübergehendes erblinden nur eines Auges, wenn mehr als 24h kann es zur Retinainfarkt und zur Erblindung führen

Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria carotis Interna?

  • sehstöhrung: Okulozelebrales Syndrom
  • Hemiplegie
  • Symptome selten in Kombination

Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria cerebri media?

  • Arm und gesichtsbetonte Hemisymtomatik
  • motorische und sensibel Ausfälle z.B. hängende Mundwinkel oder Augenlider
  • Sprachstörungen wenn die sprachdominate Hirnseite betroffen ist (bei Rechtshänder=links)
  • Zirkumduktion des spastisch gestreckten Beins

Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria cerebri anterior?

  • Beinbetonte Hemisymptomatik
  • Ataxie (Gangstörung)
  • Apraxie
  • Apathie
  • Abulie (krankhafte Willenschwäche)
  • Urininkontinenz

Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria cerebri posterior?

Infarkte des THalamus, Temporallappen, Okzipitallappen

Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria basilaris?

Hirnstammsymptome, Kleinhirn und Thalamussymptome,

Hohe Mortalität

Was ist das Loked-in-Syndrom?

  • keine Bewusstseinstörung
  • komplette Lähmung aller vier Extremitäten
  • lähmung der untern Hirnnerven (kein Schlucken, sprchen und oft keine Mimik möglich)
  • nur noch Augen- und Lidbewegung möglich
  • Pat. werden fälschlicherweise als komatös eingestuft

Symptome des CVI des Hirnstamms?

  • meist lakunär
  • machen ipsilaterale (gleichseitige) Hirnnervenausfälle
  • Kkontralaterale (gegenseitige) motorische und sensorische Hemiplegien

gleichseitig?

ipsilateral

gegenseitig?

kontralateral

Symptome des ischämischer Hirninfarkt des Kleinhirns?

  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Gangunsicherheit
  • akute Kopfschmerzen
  • Dysarthrie
  • Nystagmus
  • Bewusstseinstörungen

CVI Diagnostik?

  • Akutdiagnostik: anatomische Lokalisation, Anamnese, Klinisch-neurologische Untersuchung, Untersuchung des Herzens
  • Bildgebung:Schädel-CT, Schädel-MRI (Ödeme und Infarkt früh sichtbar)
  • Neurologische Defizite? wenn ja, ischämischer Infakt oft
  • Weiters: Ultraschall-Doppler Untersuchung, EKG 

Hirnblutung?

Hämorrhagie

Therapieziel bei einem Hirninfarkt?

irreversible Nekrosen der Neuronen in der Grenzzone des Infarktareal möglichst klein halten

Hirninfarkt: Sofortmassnahmen in der Akutphase?

  1. SIcherung einer möglichst guten Perfusion: hohes BD-Niveau, Hirnödem behandeln
  2. Optimierung der Sauerstoffzufuhr und der Substratzufuhr:

Hirninfarkt: Weiterführende Therapien?

  • Senken der Risikofaktoren
  • Rehabilitation und Prophylaxe
  • Optimale Einstellung aller Krankheiten

Hirninfarkt: Medikamentöse Therapien?

Thrombozytenaggregationshemmer, Vollheparinisierung und orale Antiquagulation

Hirninfarkt: Chirurgische Therapien?

  • Stent-Einlage
  • Arterie operativ entfernen

Étudier