Neuropathologie
TIA, Hirninfarkt, Parkinson, MS
TIA, Hirninfarkt, Parkinson, MS
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Flashcards
transitorische ischämische Attacke
Was ist RIND?
Neurologische Ausfälle die bis zu sieben Tage dauern
Für was steht der R in RIND?
reversibel
Für was steht der I in RIND?
ischämisch
Für was steht der N in RIND?
neurologisch
Für was steht der D in RIND?
Defizit
Was ist der Unterschied von PRIND zu RIND?
Hirninfarkt ist im Verlauf von Stunden und Tagen zunehmend.
Wie sieht die Steigerung der Zelebralen Ischämien aus?
TIA>>RIND>CVI
Für was steht CVI?
cerebro vaskulärer Insult
Was sind die Gefahren bei einem CVI?
- Epilepsie: durch entstandene Glianarben
- Hirnödeme: Enstehen immer um das Infarktgebiet herum
Symptome eines Hirnödems?
- Bewusstsein schlechter
- Erbrechen: schwallartig
- Schmerzen
- Hirndruck erhöht
Ab wann spricht man von einem CVI?
Neurologische Ausfälle mehr als 24h
Was versteht man unter Penumbra?
Gewezone zwischen Funktionschwelle und Infarkzierungsschwelle. Neurone die sich in der relativen Ischämie befinden.
Was ist die relative Ischämie?
Stoffwechsel und Durchblutung ist gestört, reversible Schäden. Je länger die relative Ischämie andauert desto weniger gut können sich die Neurone erholen.
Was ist ein ischämischer Hirninfarkt?
Irreversible Gewebsnekrose durch länger andauernde Minderperfusion oder komplette unterbrechung der Blutzirkulation eines Hirnareals.
Wichtgster Risikofaktor eines ischämischen Hirninfarkts?
arterielle Hypertonie und damit Arteriosklerose
Die 5 kardiovaskulären Risikofaktoren (cvRF)?
- Arterielle Hypertonie
- Nikotin
- Diabetes mellitus (Bewegungsmangel, Adiopositas)
- Hypercholesterinämie
- positive Familienanamnese
Was gehört zum Territorialinfarkt?
- zerebrale Makroangiopathien
- THrombotische oder embolische Verschlüsse von grossen Ästen oder Hirnstamm der Hirnarterien
- Rückschlüsse von klinischen Bild auf betroffenes Gefässgebiet möglich
Was gehört zum Grenzzoneninfarkt? (+andere Bezeichnung)
Wasserscheideninfarkt: Makroangiopathie und Perfusionsminderung der Grenzzonen zweier oder mehrer Gefässe
Was gehört zum Lakunärer Infarkt?
- Mikroangiopathie
- oft aufgrund hyperintersiver Arteriosklerose
- Erweichungsherde (Lakune) sind oft multipel und kleiner als 1.5cm
Symptome des ischämischen Hirninfarkts?
Ist abhängig vom Ort der Läsion
Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria ophthalmica?
verübergehendes erblinden nur eines Auges, wenn mehr als 24h kann es zur Retinainfarkt und zur Erblindung führen
Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria carotis Interna?
- sehstöhrung: Okulozelebrales Syndrom
- Hemiplegie
- Symptome selten in Kombination
Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria cerebri media?
- Arm und gesichtsbetonte Hemisymtomatik
- motorische und sensibel Ausfälle z.B. hängende Mundwinkel oder Augenlider
- Sprachstörungen wenn die sprachdominate Hirnseite betroffen ist (bei Rechtshänder=links)
- Zirkumduktion des spastisch gestreckten Beins
Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria cerebri anterior?
- Beinbetonte Hemisymptomatik
- Ataxie (Gangstörung)
- Apraxie
- Apathie
- Abulie (krankhafte Willenschwäche)
- Urininkontinenz
Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria cerebri posterior?
Infarkte des THalamus, Temporallappen, Okzipitallappen
Symptome des ischämischer Hirninfarkt der Arteria basilaris?
Hirnstammsymptome, Kleinhirn und Thalamussymptome,
Hohe Mortalität
Was ist das Loked-in-Syndrom?
- keine Bewusstseinstörung
- komplette Lähmung aller vier Extremitäten
- lähmung der untern Hirnnerven (kein Schlucken, sprchen und oft keine Mimik möglich)
- nur noch Augen- und Lidbewegung möglich
- Pat. werden fälschlicherweise als komatös eingestuft
Symptome des CVI des Hirnstamms?
- meist lakunär
- machen ipsilaterale (gleichseitige) Hirnnervenausfälle
- Kkontralaterale (gegenseitige) motorische und sensorische Hemiplegien
gleichseitig?
ipsilateral
gegenseitig?
kontralateral
Symptome des ischämischer Hirninfarkt des Kleinhirns?
- Schwindel
- Übelkeit
- Gangunsicherheit
- akute Kopfschmerzen
- Dysarthrie
- Nystagmus
- Bewusstseinstörungen
CVI Diagnostik?
- Akutdiagnostik: anatomische Lokalisation, Anamnese, Klinisch-neurologische Untersuchung, Untersuchung des Herzens
- Bildgebung:Schädel-CT, Schädel-MRI (Ödeme und Infarkt früh sichtbar)
- Neurologische Defizite? wenn ja, ischämischer Infakt oft
- Weiters: Ultraschall-Doppler Untersuchung, EKG
Hirnblutung?
Hämorrhagie
Therapieziel bei einem Hirninfarkt?
irreversible Nekrosen der Neuronen in der Grenzzone des Infarktareal möglichst klein halten
Hirninfarkt: Sofortmassnahmen in der Akutphase?
- SIcherung einer möglichst guten Perfusion: hohes BD-Niveau, Hirnödem behandeln
- Optimierung der Sauerstoffzufuhr und der Substratzufuhr:
Hirninfarkt: Weiterführende Therapien?
- Senken der Risikofaktoren
- Rehabilitation und Prophylaxe
- Optimale Einstellung aller Krankheiten
Hirninfarkt: Medikamentöse Therapien?
Thrombozytenaggregationshemmer, Vollheparinisierung und orale Antiquagulation
Hirninfarkt: Chirurgische Therapien?
- Stent-Einlage
- Arterie operativ entfernen