Neuro- und Biofeedbacktherapeut, Pflichtliteratur

Pflichtliteratur aus Weiterbildung zum Neuro- und Biofeedbacktherapeut

Pflichtliteratur aus Weiterbildung zum Neuro- und Biofeedbacktherapeut


T. Z.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Neuro- und Biofeedbacktherapie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Funktionsweise von Nervenzellen, Aktionspotentialen, dem Nervensystem und der EEG-Messung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit den Grundlagen und Anwendungen der Neurofeedbacktherapie vertraut machen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
17.02.2016 / 24.02.2017

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Was ist Neuroplastizität? #Neuroplastizität

  • Veränderung der Biochemie der Synapse
  • Veränderung der Morphologie
  • teilweise "Dialog" zwischen Synapsen und Genen
  • auch negativ --> bei Depression steigt wahrscheindlichkeit auf weitere Depressionen
  • Ausprägung der Gedächtnisspuren
  • Neurogenese (Neubildung der Neuronen)
    • Vor allem Hippocampus und Bulbus olfactorius
  • lebenslanges Phänomen
  • innert wenigen Minuten Modifizierung möglich

Neuroplastizität vs. Stagnation (zwei Klassen) #Neuroplastizität

1. Klasse

  • verändert sich lagsam, relativ stabli
  • Zuständig für konsekutive Weiterleitung der Signale der umgebenden Welt
  • Sinnesreize von einer zur nächsten Verarbeitungsstufe
  • lokale Spezialisten

2. Klasse

  • hohe Neuroplastizität
  • Neuronen reziprok mitteinander verkoppelt bzw. rückkoppelt
  • innerer Monolog, der den Verstand bzw. Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist
  • weniger differenziert = nicht lokal

globale interagierende Areale resp. multi- bzw. heteromodale Assoziationsareale vs. eizelnen Modalitäten resp. lokal spezialisierte Neuronen #Neuroplastizität

Sehrinde --> Wahrnehmung

führt zu ...

wenig differenzerte integrieredne Assoziationsareale *

führt zu ...

Motorik --> reagieren

führt zu ...

* im Loop

Cerebellumg (lat.)

Kleinhirn (de)

#Lokalisation

  • Besitzt auch (Kleinhirn) Hemispähren und Cortex (ähnlich wie bei Cerebrum (lat. für Gehirn) / Grosshirn)
  • Bewahren von Gleichgewicht und Körperhaltung
  • Koordination von Bewegung durch Kontrolle der Muskulatur
  • mehr als die Hälfte aller menschlichen Neuronen
  • Stütz- und Zielmotorik, Muskeltonus, Gleichgewicht
  • adaptive Filterung und zeitliche Abläufe
    • Affekte steuern und anpassen
    • Mimik und Gestik
  • spezifische Areale für Kognition, Emotion und Arbeitsgedächtnis, wie bei Grosshirn

Paleocortex #Lokalisation

  • ältester Teil des Grosshirns
  • für den Geruchssinn zuständig (vs. Thalamus, welches für andere Sinnesorgane zuständig ist)
  • Signale direkt in primäre Riechrinde

weisse Substanz vs. graue Substanz #anatomischeGrundlagen

graube Substanz = Neurone

  • rosa nicht grau 
  • Kommt in Hirnrinde und Kerngebieten im Hirn vor

weisse Substanz = Axone mit Myelin

  • Myelin = Fett = weiss

Unterschied:

  • graue Substanz = Schaltstelle
  • weisse Substanz = Verbindungen, Kabel

zentrales Nervensystem (ZNS) vs. peripheres Nervensystem (PNS) #Lokalisation

ZNS: Gehirn und Rückenmark

PNS: nicht durch Knochen und Blut-, Hirnschranke geschützt (Bild)

Fissurae, einzahl Fissura #anatomischeGrundlagen

tiefe Furchen im Cortex

Sulci, Einzahl Sulcus #anatomischeGrundlagen

weniger tiefe Furchen im Cortex

Gyri, Einzahl Gyrus #anatomischeGrundlagen

Windungen des Cortex

Lateralisation #Lokalisation

Netzwerk wird zunehmend asymetrisch

  • Spezialisierung der Grosshirnhemisphären --> Billateralsymetrisch

Räumliche Spezialisierung in eine Gehirnhälfte

Symetrsiche Aktivierung bedeuted

  1. jemand lernt etwas neues und dafür braucht er all seine Ressourcen
  2. oder Defizit kompensieren (z.B. nach Schlaganfall)

#Hirnstamm besteht aus? Und ist zuständig für?

Die Zusammenfassung von Zwischenhirn und Hirnstamm zum Stammhirn macht nur aus entwicklungsgeschichtlicher Sicht Sinn. Im klinischen Sprachgebrauch sollte nur der Begriff Hirnstamm verwendet werden.

Hirnstamm + Diencephalon (Zwischenhirn) = Stammhirn

  1. Truncus encephali (Hirnstamm) bestehend aus
  2. Formatio reticularis (steht im Zusammenhang mit ARAS Netzwerk)
  • geistige Prozesse der mittlerend und unteren Ebenen
  • automatische Augenbewegung (bewegte Gegenstände)
  • unbewusste autonome Kontrollmechanismen
    • Atmung
    • Herzschlag
    • Blutdruck
    • Erbrechen
    • Niesen
    • Schlucken 
    • Husten
  • Inputs von innerer Uhr -->zirkadianer Rhytmus

Mittelhirnd resp. Mesencephalon #Hirnstamm

  • Verbindung zwischen Hirnstamm und Basalganglien mit Thalamus und höhrern Zentren
  • dopaminerge Neuronen
  • seretonerge Neuronen (Schlaf, Stimmung, Flexibilität)
  • norepinephrine Neuronen (Antrib)

Hirnstamm mit Mittelhirn (B)

Pons #Hirnstamm

  • Erlernen, erinnern motorischer Fähigkeiten
  • Relais für Nervenimpuls vom motorischen Cortex zum Cerebellum / Kleinhirn
  • Locked-in-Syndrom

Frontalschnitt eines menschlichen Hirns. Bereich /4/ – Pons

verlängertes Rückenmark (Medulla oblongata) #Hirnstamm

Frontalschnitt eines menschlichen Hirns. Bereich /5/ – Medulla oblongata

Hirnventrikel #anatomischeGrundlagen

  • bilden im späteren Alter, wie Hypocampus neue Nervenzellen
  • mit Hirnwasser (Liquor) gefüllt
  • je ein Seitenventrikel je Gehirnhemisphäre und einen im Zwischenhirn und Rhomben cephalon
  • Liquor wird durch Adergeflecht gebildet

Diencephalon / Zwischenhirn #Lokalisation

Aufgrund funktioneller Unterschiede kann das Diencephalon in folgende Strukturen eingeteilt werden:

Kerngebiete (lat. Nucleus, pl. Nuclei) #anatomischeGrundlagen

  • Ansammlung von Nervenzellkörpern
  • sind von weisser Substanz umgeben
  • bilden mit Grosshirn und Kleinhirnrinde graue Substanz
  • 30 Kerne, meist paarig angelegt
  • projezieren in andere Gehirnbereiche mit Axonen

https://de.wikipedia.org/wiki/Nucleus_(ZNS) 

Baslaganglien (nuclei basales) #anatomischeGrundlagen

Unterform der Kerngebiete

nucleus im kleinhirn vs. basalganglien im grosshirn vs. ganglien im rest des körpers (nervenzellen)

  • besteht aus grauer Substanz
  • subkortikale Kerne in jeder Gehrinhälfte
  • motorische, kognitive, limbische Regelung
  • Filterprozess unterdrückter Aktivierungsmuster
    • Regelschleife: Grosshirnrinde <--> Basalganglien <--> Thalamus <--> Frontallappen
  • Pathogenese: Parkenson, Huntigton
  • Extremitäten- und Augenmotorik, Muskeltonusregulation
  • Verarbeitung und Werten sensorischer Informationen
  • Verhaltensanpassungen Emotion und Motivation
    • mögen / wollen --> Belohnungssystem

Frontallappen / Stirnlappen #Grosshirn

präfrontaler Cortex

  • höchstes Assoziationszentrum
  • Aktiviert oder hemmt alle anderen Gehirnregionen
  • Arbeitsgedächtnis, Handlungsplanung, Handlungsehmmung, Sozialverhalten, Geschichts- und Zukunftsbewusstsein (voraussehen von Konsequenzen), ethische Grundwerte, denken, planen, Entscheidungen
  • erst zwischen 20 - 25 Lebensjahr ausgereift
  • Dopamin / hohe Plastizität durch späte Reifung

Motorcortex

  • Willkürbewegungen
  • Bewegungsimpulse zum Rückenmark und zu Muskeln
  • auch somatotopische Gliederung bzw. Homunculus
    • hohe Feinmotorik = grössere kortikale Fläche (Hand, Gesicht, Zunge)
  • motorische Impulse --> Thalamus, Basalganglien, Kleinhirn --> prämotorischer Cortex --> Motorkortex (nur Endverarbeitung)

Broca-Zentrum

  • motorisches Sprachzentrum

Parietallappen / Scheitellappen #Grosshirn
--> somatosensorischer Cortex

  • Körperwahrnehmung, wie Tastsinn
  • Tast und Schmerzrezeptoren der Haut
  • Muskeln, Schmerz, Gelenke (Stellung und Lage des Körpers)

primäre somatosensorische Rinde

  • Homunculus: linke Gehirnhälte (kleiner Mensch = recht Körperhälfte und umgekehrt)
  • sensible Körperregion (Finger, Lippen) = mehr Rezeptoren = grössere kortikale Fläche

sekundäre somatosensorische Rinde

  • Input nicht nur durch primäre sensomotorische Rinde
  • auch auditive und visuelle Informationen
    = 3D, räumliche Vorstellung und Orientierung, welche somit Bewegung im 3-Dimensionalen Raum ermöglicht

Temporallappen / Schläfenlappen #Grosshirn

Gyrus temporalis superior
... medius
... inferior

Sulcus temporalis superior
...inferior
--> kein medius

primäre Hörrinde

  • Hörrinde, assoziatiove Areale z.B. Sprachverarbeitung und Gedächtnisbildung
  • jede Tonfrequenz hat eigenen Eingangs- und Verarbeitungsort auf Hörrinde

sekunde Hörrinde

  • Lautmuster (Wörter, Geräusche, Melodie)
  • ist Assoziationskortex
  • links (stark) Rational vs. rechte (schwache) Hirnhälfte, Musik
  • Gedächtnis = Hippocampus 

visuelle Funktionen

  • Objekt und Gesichtserkennung
  • Farbverwaltung
  • mit lymibischem System = emotionale Bedeutung von Gestik, Mimik, Farbe und Gesichter

Probleme mit Temporallappen / Schläfenlappen #Grosshirn

Probleme mit nicht dominanter (meist rechte) Gehirnhälfte

  • Schwierigkeiten im erkennen von Gesichtsausdrücken
  • Schwierigkeiten im entschlüsseln vokaler Intonation
  • beteiligt an Beeinträchtigung der sozialen Fähigkeiten

Probleme mit dominater (meist linke) Gehirnhälfte

  • Agression --> nach innen oder aussen gerichtet
  • düstere oder gewalttägite Gedanken
  • anfällig für Kränkungen --> leicht Paranoid
  • Probleme das passende Wort zu finden
  • gestörte Verarbeitung von Gehörtem
  • Lernschwächen
  • emotionale Instabilität

Okzipitallappen / Hinterhauptslappen #Grosshirn

Sehrinde

  • primäres Sehzentrum
    • verarbeitet einkommende Informationen aus Netzhaut des Auges
    • primäre Sehrinde jeder Hirnhälfte die gegenüberliegende Gesichtsfeldhälfte
    • jeder Punkt der Netzhaut bestimmtem Bereich Sehrrinde zugeordnet
    • kortikale Säule: übereinander gelegte Zellverbände reagieren auf bestimmte Muster
  • sekundäres Sehzentrum
    • Assoziationscortex: Einzelinformationen in bekannte Sinneseindrücke unwandeln
    • Informationen aus anderen Hirnarealen mit Mustern abgeglichen
    • Weiterleitung an höhere Gehirnzentren (Objekterkennung)

Insellappen / Insula #Grosshirn

  • verdeckt von Temporallappen und Opercula
  • phylogenetisch alt
  • multisensorisches Areal --> vor allem bei Geschmack
  • Rolle bei Empathie und Intuition
  • bei Depressionen beteiligt (s. 39)

Funktion eines Integrationsareals: Gleicht ab ...

  • Infos aus sensorischem Gehirn (Schmerz, Wärme, Geruch)
  • limbische Strukturen (Angst, Neugier)
  • bewusstes Befinden --> Wohlgefühl

-->Wie fühle ich mich gerade? Wann brauche ich bzw. mein Körper eine Pause?

Beteiligt an

  • Reprozessierung emotionaler Inhalte im REM-Schlaf
  • soziale Interaktion und Entscheidungsfindung
  • physiologisches und pathologisches Bewerten von Angst
  • Antizipation von Schmerz und Unwohlsein
  • Integration von Angst und Lust

Grosshirnrinde / cortex cerebri #Grosshirn

  • 2 - 5 mm dick und teil der grauen Substanz
  • Nervenfassern (Axon und Myelinscheide) der Neruonen des Grosshirns verlaufen unterhalb der Hirnrinde und bilden weisse Substanz
  • Frontal-, Parietal-, Occipital-, Temporallapen
  • und Insellapen (bedeckt)
  • und limbische Lapen (bedeckt)
  • Histologisch: Neocortex <-- Archicortex <-- Paloecortex

ventromedialer präfrontaler Kortex (gehört zum Frontallappen) #Grosshirn #Depression

  • korreliert mit negativen Affekten
  • häufie subjektive negative Ereignisse = höhere Aktivität
  • Loop: wenn bereits negativ gesettet, verstärken negative Situationen, negative Emotionslandkarte und schwächen positive
  • wesentlicher Teil des Depressionsnetzwerkes

Brodmann-Areale (BA) sind die nach der Zyto- und der Myeloarchitektonik in Felder eingeteilten Großhirnrindenfelder des Menschen.

Die Einteilung der Brodmann-Areale geht auf den deutschen Neuroanatomen und Psychiater Korbinian Brodmann zurück, welcher dieGroßhirnrinde in ursprünglich 52 Felder unterteilte. Inzwischen wurde die Nummerierung allerdings noch weiter unterteilt, sodass unterdessen beispielsweise auch die Brodmann-Areale 23a respektive 23b bestehen.

  • 1 2 3 Somatosensorischer Cortex
  • 4 Primärmotorischer Cortex
  • 6 Prämotorischer Cortex und Supplementär-motorischer Cortex
  • 8 Frontales Augenfeld
  • 17 Primäre Sehrinde
  • 18 19 Sekundäre und tertiäre Sehrinde
  • 22 Wernicke-Areal (sensorische Sprachregion)
  • 23 Teil des Cortex cingularis posterior[1]
  • 24 Teil des Cortex cingularis anterior
  • 28 34 Entorhinaler Cortex
  • 37 Gyrus fusiformis
  • 39 40 Übergangsregion zwischen sekundären sensorischen Projektionszentren zu tertiärem Assoziationsgebiet (Gyrus angularis und Gyrus supramarginalis)[2]
  • 41 primäre Hörrinde [die primäre Hörrinde (Brodmann-Areal 41) ist von „außen“ in situ nicht sichtbar, sondern befindet sich de facto auf den Gyri temporales transversi (auch: Heschl-Querwindungen), welche sich als Teil des Lobus temporalis innerhalb des Sulcus lateralis befinden]
  • 42 sekundäre Hörrinde
  • 43 Area subcentralis
  • 44 45 Broca-Areal (motorische Sprachregion)
  • 46 dorsolateraler präfrontaler Cortex

orbitaler und medialer präfrontaler Korex (gehört zum Frontallappen) #Grosshirn #Moral

  • frontaler Hemmmechanismen verhindert übergriffige Verhaltensmuster

Gyrus cinguli / anteriores Zingulum / cingulärer Cortex (gehört zum Frontallappen) #Grosshirn #ADHS

  • Error Detection: interne und externe Fehler in Informationsverarbeitung erkennen
  • Conflict-Detection: Konflikte in Informationsverarbeitung erkennen

 

  • Neben Daueraufmerksamkeit haben Menschen mit ADHS, Schizophrenie und Depression in diesem Bereich Schwierigkeiten

posteriore Zingulum (gehört zum Frontallappen?) #Grosshirn #TheoryofMind

  • erzeugt Theory of Mind

Homunculus #Grosshirn #Lokalisation

  • kleiner Mensch
  • sensible Körperregionnen (Finger, Lippen) = mehr Rezeptoren = grössere kortikale Fläche
  • Sensorischer Homunculus Gyrus postcentralis --> Partiallappen

    Diejenigen Körpergebiete, die eine höhere Sensordichte besitzen und von denen folglich mehr Afferenzen nach zentral verlaufen (beispielsweise Gesicht oder Zeigefinger), sind dabei auf größeren kortikalen Bereichen repräsentiert als Areale mit einer geringeren Sensordichte und weniger Afferenzen.

  • Motorischer Homunculus Gyrus praecentralis --> Frontallappen

    Dabei werden die fein steuerbaren Muskeln (beispielsweise die mimischen Muskeln oder die Handmuskeln) auf einem größeren kortikalen Bereich repräsentiert als grob steuerbare Muskeln, weil mehr Neurone an ihrer Aktivierung beteiligt sind.

Corpus collosum #Grosshirn

  • Hirnbalken
  • Verbindet Grosshirnhemisphären mit ca. 200 Mio. Nervenfassern --> Informationsverwaltung
  • grösster Teil des Kommisurensystems (ZNS)
  • von einer Schicht grauer Substanz überzogen
  • verschiede Funktionen die beide Hirnhälften koordinieren
  • Cortexareale werden symetrisch und asymetrisch verbunden

Neurowissenschaftler ergründen Mechanismen (...) der Motivation #Lokalisation

cc http://www.heise.de/tp/artikel/47/47403/1.html

Die neuronale Grundlage dieser Belohnung ist seit langem bekannt: Es ist eine Verbindung von Neuronen im Hirnstamm – genauer: im ventralen tegmentalen Areal (VTA) –, im Hirnkern Nucleus accumbens, welcher als Teil der sogenannten Basalganglien vorne im Innern der Großhirnhemisphären hinter dem Frontalhirn steckt. Dort schütten die Nervenzellen aus dem ventralen Tegmentum den Neurotransmitter Dopamin aus. Und diese Ausschüttung dient als Verstärkungssignal. Sie bedeutet: Gut gemacht! Weiter so!

cc http://www.heise.de/tp/artikel/47/47403/1.html

#Limbisches System 

Ablauf:

  • 1 Thalamus
  • 2 Amygdala
  • 3a Hypothalamus
  • 3b Hyphophyse
  • 3c Nebennierenrinden-Achse
  • 4 Stresssystem (Herz, Blutdruck, Muskulatur)
  • 5 Reaktion
    --> alles in 300 ms

Besteht aus:

  • Amygdala
  • Hippocampus
  • Thalamus
  • Mamillarkörper
  • Hypothalamus
  • Gyrus cinguli
  • Fornix
  • Insula

 

  • Instinktverhalten
  • Grundlegende Impulse und Emotionen
    • Sexualtrieb
    • Zorn
    • Vergnügen
    • Überlebensdrang
  • Verknüpft übergeordnete Bewusstseinszustände im Cortex mit Hirnstamm
  • Eng verbunden zu ...
    • Geruchssinn!
    • frontaler Cortex
      • Erwartungen
      • Belohnungen
      • Entscheidungen

Amygdala #limbischesSystem

  • Erinnerungen und emotionale Reaktionen
  • Angstzentrum (Furcht- Agressionsempfindungen)
  • emotionale Bewertung und Wiedererkennung von Situationen
  • Analyse möglicher Gefahren
  • verarbeitet externe Impulse und leitet vegetative Reaktionen ein
  • Wahrnehmen affekt- oder lustbetonter Empfindungen (Erregung, evtl. Sexualtrieb)

Entstehung Angsttörung #limbischesSystem #Angststörung

Furcht / phasice fear

  • schnell an- und wieder ablaufend
  • gut spezifizierte Stimuli
    • spezifische Phobien
  • hauptsächlich Amygdala

Angst / sustained fear

  • eher lange andauernde Angst bzw. antizipatorische Anspannungen
  • unspezifische und nicht gut vorhersagbare Stimuli
    • Panikstörung
    • generalisierte Angsstörung
  • hauptsächlich Bed Nucleus der Stria Terminalis (BNST) und Hippocampus

Gefühle vs. Emotionen #limbischesSystem

Gefühle

  • durch interne Reize getriggert
  • assoziert mit Instikten
    • Essen
    • Flucht
    • Neugier

Emotionen

  • durch externe Stimuli getriggert
    • sehen, riechen, schmecken, hören
  • gehen von agierendem Individuum aus
  • Grundemotionen
    • Angst
    • Überraschung
    • Ärger
    • Ekel
    • Trauer
    • Freude

Thalamus #limbischesSystem

  • Schaltstelle zwischen Sinnesorgane (ausser riechen) und höherem Gehirn
  • Verknüpft mit Hypotalamus und Hypophyse das zentrale Nervensystem mit endokrinem System
  • erste unbewusste Verarbeitung der Sinneseindrücke
  • Thalamus besteht aus verschiedenen Kerngebieten

Hypothalamus #limbischesSystem

  • zentrale Verbindung und Vermittler zwischen Nervensystem und dem endokrinen System
  • bildet neurosektorische Zellen
    • kontrolle Blutdruck
    • Körpertemperatur
    • Appetit
  • Regulierung und Wahrnehmung Körpergewicht
  • Schaltzentrale des limbisches Systems
  • automatische Reaktion bei Kamp oder Flucht
    • Blutdruck, Puls, erweiterte Pupillen

Étudier