Nerven Beckengliedmasse, Nerv - Innervierung, Verlauf
Nerven Beckengliedmasse, Veterinärmedizin
Nerven Beckengliedmasse, Veterinärmedizin
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J. S.
J. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Innervierung der Beckengliedmasse, mit Fokus auf Nerven wie den N. ischiadicus, N. femoralis und N. pudendus. Sie decken den Verlauf und die Versorgung der Hautbereiche sowie der Muskeln im Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß ab. Ideal für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie präzise Informationen zu den Nervenverläufen und ihren Funktionen liefern.
Flashcards
19
Students
1
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
06.12.2016 / 06.12.2016
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Flashcards
N. iliohypogastricus
N. ilioinguinalis
N. genitofemoralis
N. cutaneus femoris lateralis
N. femoralis
N. obturatorius
Plexus lumbalis
N. gluteus cranialis
N. gluteus caudalis
N. cutaneus femoris caudalis
N. ischiadicus
N. pudendus
N. rectalis caudalis/Nn. rectales caudales
Plexus sacralis
- geht aus dem Segment L1 hervor
- bei Flfr. (7 LW) in N. iliohypogastricus cranialis aus L1 und N. iliohypogastricus caudalis aus L2
- innerviert Bauchwand - Peritoneum, Bauchmuskeln- und Haut am Oberschenkel
N. iliohypogastricus
- aus dem Segment L2 (Fflr.: L3)
- für Bauchwand und Haut bis vorn an Oberschenkel
N. ilioinguinalis
- erscheint etwas weiter medial als die anderen Ventraläste und tritt durch die innere Lendenmuskeln
- er ist an seinem Verlauf zum Leistenspalt gut zu erkennen
- Versorgung: Euter, Hüllen von Hoden, Samenstrang sowie Präputium, Haut medial am Oberschenkel
N. genitofemoralis
- erscheint zw. inneren Lendenmuskeln
- verläuft nachher mit der A. circumflexa ileum profunda
- Versorgung
- Ast an M. psoas major
- Haut kraniomedial an Oberschenkel und Knie
N. cutaneus femoris lateralis
- verläuft zw. inneren Lendenmuskeln
- gibt den N. saphenus in die Lacuna vasorum ab
- der N. …. selbst geht durch die Lacuna musculorum zum M. quadriceps femoris (weitere Äste) an M. iliopsoas und sartorius
N. femoralis
- aus N. femoralis
- begleitet die A. saphena und die V. saphena magna
- Versorgung der benachbarten Muskeln: M. sartorius und Teil des M. pectineus sowie haut medial am Unterschenkel und Metatarsus
N. saphenus
- gut zu erkennen am Verlauf zum Foramen obturatum
- vorwiegend motorisch
- Versorgung der Adduktoren: M. pectineus, M. gracilis, M. adductor
- kann bei der Geburt beim Rind vor der Darmbeinsäule gequetscht werden - Adduktorenlähmung
N. oburatorius
- zweigt vorn von N. ischiadicus ab
- geht mit der A. glutaea cranialis zum M. glutaeus medius, zum M. glutaeus profundus und zum M. tensor fasciae latae
N. gluteus cranialis
- grösster Nerv des Körpers
- zieht bedeckt vom breiten Beckenband zur Incisura ischiadica major, verlässt hier das Becken und geht dann kaudal Richtung Femurhals
- versorgt den grössten Teil der Hintergliedmasse
- kann nahe an seiner Austrittstelle aus den Forr. sacralia ventralia gequetscht werden, da er hier direkt auf dem Knochen des Kreuzbeins liegt - wichtig für Geburtshilfe beim Rind
- nach dem Austritt aus dem Becken teilt sich beim Pfd schon hinter dem Hüftgelenk, welches er sensibel innerviert, bei den übrigen Tieren erst in der Mitte des Oberschenkels in den N. fibularis communis (N. peroneus communis) und in den N. tibialis
N. ischiadicus
- versorgt die kraniolaterale Seite des Unterschenkels und die dorsale Seite von Metatarsus und Zehe
- verläuft parallel und bindegewebig verbunden mit dem N. tibialis in der Tiefe zw. dem M. biceps femoris und dem M. semitendinosus in Richtung Kniekehle
- proximal der Kniekehle trennen sich die beiden Nerven voneinander
- der N. … geht über den lateralen Kopf des M. gastrocnemius und kommt lateral am distalen Rand der Bicepsmuskulatur (an deren Übergang in den sehnigen Teil) zum Vorschein
- zieht dann zum Fibulaköpfchen
- proximal des Kniegelenks wird ein Hautast abgegeben, N. cutaneus surae lateralis, der zw. den vorderen und hinteren Bicepsteilen unter der Haut erscheint und die Haut lateral am Unterschenkel versorgut
- im Bereich des Fibulaköpfchen teilt sich der N. …. in den N. fibularis profundus und den N. fibularis superficialis
N. fibularis communis
- versorgt die Muskulatur kraniolateral am Unterschenkel (Beuger des Sprunggelenks, Zehenstrecker)
- geht bei allen Tieren bis zur Zehenspitze
- gibt v.a. proximal am Unterschenkel seine Muskeläste ab und verläuft tief in der Nähe der A. tibialis cranialis, beim Pfd. auf dem lateralen Rand des M. tibilias cranialis, in Richtung Sprunggelenk
- beim Wdk. und Schw. geht er dann zur dorsalen Knochenrinne zw. Mt3 und Mt4 und zieht (als N. metatarseus dorsalis) zu den Zehen
- unter dem Begriff N. metatarseus, Nn. metatarsei sind generell tiefliegende Nerven am Mittelfuss zu verstehen
- beim Pfd teilt sich der N. fibularis profundus proximal am Metatarsus in zwei Äste
- der eine (N. metatarseus dorsalis lateralis) zieht entlang der Hauptmittelfussarteire zw. Röhrbein und lateralem Griffelbein gegen distal zum Fesselgelenk
- der mediale Ast (N. metatarseus medialis) verläuft dem Periost anliegend zw. der Sehne des M. extensor digitalis longus und dem medialen Griffelbein gegen distal
- über dem Fesselgelenk gehen diese dünnen Äste wieder gegen dorsal und innervieren den dorsalen Hufbereich ( zu berücksichtigen bei diagnostischen Anästhesien)
- im proximalen Teil des Mittelfusses geben der N. fibularis prof. bzw. seine lateralen Äste noch Zweige an den M. extensor digitalis brevis ab
N. fibularis profudus
- bei den mehrzehigen Tieren ein kräftiger Nerv, der selbst bzw. seine Äste über der Sehne des M. extensor digitalis longus bis zur Zehenspitze zieht
- im Bereich des Metatarsus heissen diese Äste entweder N. digitalis dorsalis communis (und dahinter die Zahl des meidal angrenzendenStrahls) oder N. digitalis dorsalis, je nachdem ob sie mehrre Zehen oder nur eine Zehe versorgen
- beim Pfd. verläuft der dünnen N. fibularis supf. zw. M. extensor digitalis longus und lateralis in Richtung Sprunggelenk und versorgt die Haut dorsolateral am Metatarsus bis zum Fesselgelenk
- erreicht beim Pfd. die Zehenspitze nicht
N. fibularis superficialis
- innerviert das ganze Gebiet hinten (= kaudal, ab Tarsus plantar) an der Gliedmasse, vom Oberschenkel bis zur Zehe
- der grössere der beiden Anteile des N. ischiadicus
- proximal am Oberschenkel gehen von ihm mehrere kräftige Äste zu den Beckenköpfen der langen Sitzbeinmuskulatur ab
- in der Mitte des Oberschenkels gibt er nach kaudal einen Hautast für den kaudalen Bereich des Unterschenkels ab, den N. cutaneus surae caudalis, der die V. saphena parva begleitet
- beim Flfr. sind es oft zwei Hautäsute, der N. cutaneus surae caudalis lateralis und der eigentliche N. cutaneus surae caudalis
- der fortlaufende N. tibialis tritt in der Kniekehle zw. die beiden Köfpe des M. gastrocnemius und gibt hier Muskeläste ab (für Mm. popliteus, gastrocnemius, oberflächlichen und tiefen Zehenbeuger
- distal vom Kniegelenk zieht er an die Medialseite des Unterschenkels und verläuft dann medial vor dem Fersensehnenstrang (hinter dem tiefen Zehenbeuger) in Richtung Fersenhöcker
- unmittelbar proximal des Tarsus teilt sich der N. tibialis in zwei Nervi plantares auf
- diese verlaufen am vorderen Rand der Beugesehnen (zw. der Beugesehne und dem M. interossseus bzw. den Mm. interossei) gegen distal und versorgen die plantaren Bereiche des Fusses
- kommt es zu einer weiteren Aufteilung im Bereich des Mittelfusses, so werden diese Äste dann Nn. digitales plantares genannt, wenn sie distal eine Zehe versorgen (und die Zahl des entsprechenden Strahls hinzugefügt)
- sie werden als N. digitalis plantaris communis bezeichnet (und mit der Zahl des medial angrenzenden Strahls versehen), wenn sie distal mehrere Zehen innervieren
- aus den Plantarnerven und den angeführten Ästen gehen letztlich die plantaren Zehennerven (Nervi digitalis plantaris proprii) hervor, die axial und abaxial jede Zehe begleiten
- der N. plantaris lateralis gibt noch für den M. interosseus bzw. die Mm. interossei sowie für die tiefen Bereich des Metatarsus tiefe Äste ab, die als Nn. metatarsales plantares bezeichnet werden
- diese verlaufen z.B. beim Pfd axial der Griffelbeine zum Fesselgelenk und haben ein ähnliches Innervationsgebit wie die tiefen Äste des N. ulnaris an der Vordergliedmasse (M. interosseus und Fesselgelenk plantar)
N. tibialis
- kaudodorsale Abspaltung des N. ischiadicus
- versorgt M. glutaeus superficialis und die Wirbelköpfe der langen Sitzbeinmuskeln
N. gluteus caudalis
- Huftiere: Abspaltung ventral vom N. glutaeus caudaliis, verläuft aussen am breiten Beckenband
- er ist beim Flfr. ein selsbtständiger Nerv und verläuft innen am Lig. sacrotuberale nach kaudal zur Hinterbacke
- Haut der Hinterbacke (Nn. clunium caudd.)
N. cutaneus femoris caudalis
- beim Hund ein kräftiger Nerv, bei den anderen Haustieren etwas weniger stark
- mit anderen Nerven oft verflochten (N. cutaneus femoris caudalis und N. rectales)
- zieht entlang des breiten Beckenbandes Richtung Arcus ischiadicus - zu Penis und Klitoris - Wollustnerv
- er versorgt kaudale Teile der Harn- und Geschlechtsorgane sensibel und motorisch
N. pudendus
- hinterste Kreuznerven
- 1 oder 2 selbstständige Nerven oder wie beim Hd kaudale Abzweigungen vom N. pudendus
- Vesorgung: hinterer Teil des Mastdarms und Aftergegend sensibel und motorisch, z.B. M. sphincter anit externus, M. levator ani
Nn. rectales caudales