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Netzwerke und Datenkommunikation

Netzwerke und Datenkommunikation


F. S.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen im Bereich der Netzwerkinformatik ab. Sie konzentrieren sich auf Routing-Protokolle, deren Funktionen und Einsatzgebiete, sowie auf die Unterschiede zwischen Interior- und Exterior-Routing. Die Karteikarten erklären auch die Aufgaben und Prinzipien von Routing-Protokollen, wie OSPF, RIP und BGP, und gehen auf Sicherheitsmechanismen wie Firewalls und Datenverschlüsselung ein. Diese Lernkarten sind ideal für IT-Professionals und Netzwerkadministratoren, die ihr Verständnis von Routing und Netzwerksicherheit vertiefen möchten.
Karten
25
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
29.07.2012 / 07.08.2014

Lernkarten

bei "Distance-Vector" Routing-Protokollen (RIP) dauert es eine gewisse Zeit bis die Infomation stabilisiert ist ("konvergiert"). Diese Zeit hängt auch vom "Diameter" (weiteste Entfernung zwischen zwei Knoten) ab.

Ordnen sie folgendes Verhalten der entsprechenden Rolle zu:

....öffnet ein Socket/ Kommunikationsendpunkt "passiv" und wartet auf Anfragen.

Über ein Routing-Protokoll werden nur Topologie-Informationen ausgetauscht und keine "Nutzerdaten" (Web, Mail)

Link-State Routing (OSPF) versendet Informationen nur an Nachbarn

Router brauchen zwingend ein Routing-Protokoll (sonst nur Bridge-Funktion)

markieren Sie die Routing-Protokolle bei denen normalerweise keine Loops/Schleifen entstehen können (RIP= Distance-Vector, OSPF=Link-State, BGP=Path-Vector)

Das Routing-Protokoll im Internet (exterior-routing) wurde für möglichst schnelle Anpassung an Änderungen (um "route-flapping" zu erzwingen)

OSPF ermöglicht jedem Knoten ein genaues Abbild der Netzwerktopologie (alle Querverbindungen) zu erstellen

das Routing-Protokoll im Internet findet stets den kürzesten Weg zu einem Ziel (gemessen in Anzahl zu überspringenden Routern)- Alle Router/AS werden gleich behandelt

RIP/Distance-Vector kommunizieren nur direkt mit Nachbar-Router. Die Information wird verarbeitet und erst dann weitergegben ("routing by rumors")

Die Aufgabe des Routing-Protokoll sind

(automatische) Erkennung der Topologie ("Vernetzung") und errechnen von optimalen Routingtabellen

Einflussnahme auf die Routing-Tabelle

Kein Transport von "Benutzerdaten" (wie E-Mail, Web- und alle anderen Internetdienste)

Beim Internet-Routing-Protokoll BGP können auch nicht technische (politische, z.B. kein Traansit-Verkehr von A über C nach B) einfliessen.

OSP/Link-State-Routing wird im Internet (zwingend) zum Austausch von Informationen zwischen AS/ISPs

BGP erlaubt "politisches" Routing- d.h. Pfadwahl aufgrund von Verträgen, ect. und wird deshalb im Internet eingesetzt.

Das Routing-Protokoll im Internet zwischen AS/Providern interessiert sich nicht für Details des Routings innerhalb eines AS/Providers.

OSPF konvergiert praktisch "sofort"- es muss keine Schrittweise Verteilung der Daten abgewartet werden.

Das Informationselement bei istance-Vector ist eine Liste der Interfaces und deren Status.

Zur Verteilung der Information bei OSPF wird ein spezielles Unter-Protokoll für das "flooding" (an alle Knoten weitergeleitet) benötigt.

Braucht es dynamisches Routing (ein Routing-Protokoll) für einen Router im Heimnetzwerk (PC,Drucker, Router/FW)? Begründen sie ihre Antwort.

Nein, nur in grösseren Netzen, Internet

Geben Sie vier Beispiele von Layer-7 Protokollen (Abkürzungen) und deren Verwendung an

HTTP Webseiten

SMPT E-mail versenden

IMAP Email empfangen

HTTPS verschlüsselte Webseiten

Nennen Sie zwei Netzwerk-Schutzmechanismen

Firewall: blockiert potentiell gefährliche Pakete/Verbindungen bzw. lässt nur bestimmte Verbindungen zu.

Datenverschlüsselung: Verwendung von HTTPS verhindert mitlesen/verändern der Daten.

Nennen Sie zwei wichtige Prinzipien bei der Netzwerksicherheit.

Least Privilege: nur soviel Rechte wie notwendig vergeben.

Diversty of Defense: verschiedene Techniken/Produkte.

Beschreiben Sie die (unterschiedlichen) Einsatzgebiete und Ziele von "interior"- und "exterior"-Routing-Protokollen.

interior: innerhalb einer Organisation

-konvergiert schnell

-effizient arbeiten

-den besten/schnellsten Weg finden

-möglichst konfigurationslos arbeiten

exterior: zwischen Organisationen bzw. Internet.

-nicht technisch, d.h. "politische Entscheidungen verwalten

-Langzeitstabil sein

Beschreiben Sie die Aufgaben und Funktionsweisen eines Routingprotokolls.

-Austausch von Topologieinformationen

-Einflussnahme auf die Routing-Tabelle

-Das eigentliche Routing/Forwarding wird aufgrund der Routing-Tabelle erledigt.

Nennen sie vier mögliche Kombinationen Router-Funktion versus Routing-Protokoll für ein Netzwerkgerät und die Verwendung.

1. keine Router-Funktion, kein Routing-Protokoll: normale Host

2. Router-Funktion, kein Routing-Protokoll: statischer Router

3. keine Router-Funktion, Routing-Protokoll: Route-Server oder Reflector. Berechnen von Topologieinformationen für andere Router

4. Router-Funktion, Routing-Protokoll: dynamisches Routing

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