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Simon Winkelmann
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Simon Winkelmann
Diese Karteikarten bieten einen Überblick über die grundlegenden Konzepte der Klimatologie und Meteorologie, geeignet für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln Themen wie Hoch- und Tiefdruckgebiete, Windrichtungen, Wolkenbildung und Wetterphänomene wie Föhn und Gewitter. Besonders relevant sind die Auswirkungen auf Mitteleuropa, einschließlich der Grosswetterlagen und regionaler Klimafaktoren. Ideal für Schüler, die die Zusammenhänge zwischen Luftdruck, Temperatur und Wetter verstehen möchten.
Flashcards
36
Students
1
Language
German
Category
Geography
Created / Updated
26.10.2016 / 26.10.2016

Flashcards

Abkühlung

Absinken der Lufttemperatur entweder durch Zufuhr von kühleren Luftmassen oder durch nächtliche Ausstrahlung bei wolkenlosem Himmel und trockener Luft (mit Nebelbildung in der Folge). Infolge der Abkühlung steigt die relative Feuchtigkeit bis 100% und der Wasserdampf kondensiert, es bilden sich Wolken. In weiterer Folge kann es zu Niederschlägen kommen. Abkühlung kann auch durch Druckerniedrigung erfolgen.

Ablenkung der Winde

Die durch die Drehung der Erde verursachte Scheinkraft (Corioliskraft) lenkt jede Luftströmung auf der Nordhalbkugel nach rechts (auf der Südhalbkugel nach links) ab.

Absorption

Eigenschaft im dunklen, matten Körpern, einfallende Strahlung aufzunehmen.

Adiabatisch

Vorgang, bei dem Luftmassen vertikal bewegt werden und kein Wärmeaustausch mit der Umgebung stattfindet. Aufsteigende Luft dehnt sich aus (geringerer Luftdruck) und kühlt dabei ab, absinkende wird komprimiert (höherer Luftdruck) und erwärmt sich. Praktisch alle Vertikalbewegungen in der Lufthülle verlaufen adiabatisch, unterhalb des Kondensationsniveaus trockenadabatisch (Temperaturänderung 1°C/100m), oberhalb feuchadabatisch (etwa 0.5°C/100m).

Albedo

Rückstrahlvermögen bzw. das Verhältnis zwischen einfallender und reflektierer Sonnenstrahlung.

Antizyklone

Bezeichnung für Hochdruckgebiet, siehe Hoch. Gegensatz: Zyklone

Äquatoriale Tiefdruckrinne

Quasistationärer Tiefdruckgürtel zwischen den beiden Zonen der subtropsichen Hochdruckzellen auf der Nord- und Südhalbkugel. Siehe auch ITC.

Arid

Ist die mögliche jährliche Verdunstung in einem Gebiet grösser als der jählirche Niederschlag, so ist das Klima arid (=trocken). Gegenteil: humid (=feucht)

Atmosphäre

Lufthülle der erde. Zeigt in ihrem vertikalen Aufbau unterschiedliche AÊigenschaften und wird daher in mehrere "Stockwerke" unterteilt. Die Stockwerke heissen von unten nach oben: Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre, Thermosphäre (mit Ionosphäre) und Exosphäre.

Ausstrahlung

Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche an die darüberliegenden Luftschichten.

Azorenhoch

Ein im Bereich der Arozen liegendes Hochdruckgebiet, das zum subtropischen Hochdruckgürtel des Nordatlantiks zählt und als eines der "Aktionszentren" für das Wetter in Mitteleuropa eine wichtige Rolle spielt.

Barometrische Höhenstufe

Höhendifferenz zweier Punkte, bei der der Luftdruck um 1 hPa abnimmt. Die barometrische Höhenstufe beträgt in der unteren Troposphäre ca. 10m.

Bauernregel

Wetterprognosen aufgrund jahrhundertelanger Beobachtungen des Wettergeschehens. haben erstaunliche Gültigkeit, aber oft nur regional beschränkt.

Bergwind

Entsteht nachts bei ungestörtem Wetter durch die grosse Wärmeausstrahlung der Berggipfel und weht ins Tal hinunter.

Bisenlage

Grosswetterlage über Mitteleuropa. Sie entsteht, wenn sich nördlich der Schweiz ein Hoch und über dem Mittelmeer ein Tief befindet. Gekennzeichnet durch die Bise, einen kalten Wind aus Nord bis Nordost im schweizerischen und französischen Alpenvorland.

Bodenbeschaffenheit

Klimafaktor. Abhängig davon sind Reflexion und Absorption und dies wirkt sich auf die Lufttemperatur aus. Siehe auch Albedo.

Breitenlage

Klimafaktor. Die geografische Breite eines Punkts bestimmt den Einfallswinkel des Strahlungsstroms und damit den Energieeinfall der weitgehend die druchschnittliche Lufttemperatur bestimmt.

Celsuis

Celuis-Skala. Die heute weit verbreitete, auf den schwedischen Astronomen ANDERS CELSIUS zurückgehende, in 100 Grad geteilte Skala zur Temperaturmessung, wonach der Gefrierpunkt des Wasser bei 0 Grad und der Siedepunkt des Wassers (auf Meeresniveau) bei 100 Grad liegt.

Corioliskraft

 Ablenkende "Kraft" der Erddrehung. Benannt nach ihrem Entdecker, dem französischen Physiker Gaspar de Coriolis. Durch die Rotation der Erde um ihre eigene Achse entsteht eine (Trägheits-) "Kraft", die bewirkt, dass ein Hoch auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn und ein Tief gegen den Uhrzeigersinn umströmt wird. Auf der Südhalbkugel erfolgt die Umströmung genau umgekehrt.

Dunst

Trübung der Atmosphäre durch Wasserdampf und/ oder Aerosole mit einer Minderung der Sicht bis auf 2km.

El Nino

Umkehr der Meeres- und Luftströmung im südl. Pazifk, tritt etwa alle 2-7 Jahre auf und setzt um die Weihnachtszeit ein, daher der Name "El Nino", das Kind, gemeint ist "das Christkind". Dieser Vorgang hält einige Monate an und verursacht massive Wetteränderungen nicht nur im Südpazifik.

Exposition

Klimafkator. Lage eines Orts in Bezug auf die Einfallsrichtung und die Steilheit der Sonnenstrahlen.

Fallwind

Wind, der auf der Leeseite von Gebirgen (durch adiabatische Erwärmung) trocken und erwärmt als Fohn auftritt, aber auch von kalten Hochflächen als kalter Fallwind (Bora) in ein wärmeres Gebiet eindringt.

FCKW

Abkürzung für Fluorchlorkohlenwasserstoff. Künstlich hergestelltes Gas, das hauptverantwortlich ist für den Ozonabbau in der Stratosphäre. Sie auch Ozonloch.

Föhn

Warmer, trockener, meist hheftiger Fallwind, der auf der Alpennordseite auftritt. Kommt auch an der alpensüdseite als sog. "Nordföhn" vor, wenn von Norden oder Nordwesten her Kaltluftmassen die Alpen überqueren.

Fohnlage

Grosswetterlage über Mitteleuropa. Das Hoch über Italien steuert warm-feuchte Luft ins Tief über den Britischen Inseln. Auf der Alpensüdseite Niederschläge, auf der Alpennordseite warmer, trockener Fallwind. Siehe auch Föhn.

Fossile Brennstoffe

Brennstoff zur Energienutzung aus Resten von Lebewesen (Erdöl, Erdgas) oder Pfanzen (Kohle). Bei seiner Verbrennung wird Kohlendioxid freigesetzt. Siehe auch Treibhauseffekt.

Frontalzone

Schwankungsbreich der Polarfront.

Gewitter

Mit Donner und Blitz einhergehende elektrische Entladung in Cumulonimbus-Wolken oder zwischen Wolke und Erde, meist mit kräftigen Schauerniederschlägen verbunden. Gewitter entstehen durch rasches Aufsteigen feuchtwarmer Luft und ihre rasche Abkühlung.

Gewitterlage

Grosswetterlage über Mitteleuropa. Flache Druckverteilung (Isobaren liegen weit auseinander) mit eher tiefem Druck begünstigt die Bildung von Quellwolken und Gewittern. Sie auch Gewitter.

Globaler Wasserkreislauf

Unter Einfluss der Sonnenstrahlung verdunstet Wasser (meist über den Meeren), wird durch Winde transportiet und fällt als Niederschlag wieder zur Erde. Dies entweder über den Meeren oder den Kontinenten, von denen er druch die Flüsse oder unterirdisch wieder den Meeren zugeführt wird.

Grosswetterlage

Über mehrere Tage wetterbestimmende Anordnung von Hoch- und Tiefdruckgebieten in einem Gebiet. In Mitteleuropa unterscheidet man folgende typische Lagen: Westwindlage, Bisenlage, Staulange, Föhnlage, Schönwetterlage und Gewitterlage.

Halo

Grosser farbiger Ring um die Sonne und Mond. Entsteht durch Lichtbrechung in den Eiskristallen dünner Cirrostratus-Wolken; meist Vorbote für Wetterverschlechterung (Wolkenaufzug vor Warmfront).

Hektopascal

Druckeinheit in der Meteorolige ab 1.1.1984 (nach BLAISE PASCAL). Sie löste das Millibar ab. 1 Hektopascal (hPa) = 1 Millibar (mbar).

Hoch

Ein Hochdruckgebiet oder eine Antizyklone ist ein Gebiet, in dem der Luftdruck allseitig zum Zentrum hin zunimmt. Das Zentrum wird von einer oder mehreren kreisförmigen Isobaren in eher weiteren Abständen zueinander umgeben. Das Hoch wird auf der Nordhalbkugel vom Wind im Uhrzeigersinn umströmt (umgekehrt beim Tief).

Hof

Enge Farbringe um Sonne und Mond, die beim Durchscheinen von dünnen Wasserwolken entstehen. Kommt bei Altostrauts- Wolken vor und ist ein Schlechtwetterzeichen.

Étudier