Naturgarten
Biotop, Biozönosen, Biodiversität etc
Biotop, Biozönosen, Biodiversität etc
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Flashcards
Was ist ein Ökosystem?
Ein Ökosystem ist ein System das die Gesamtheit der Lebewesen (Biozönosen) mitsamt ihren unbelebten Lebensräumen (Biotopen) umfasst. Vereinfacht ausgedrückt: Mehrere Biotope und Biozönosen bilden ein Ökosystem. Sie sind offen, komplex und dynamisch.
Was ist ein Biotop?
Es ist ein bestimmter Lebensraum einer Lebensgemeinschaft (Biozönose) in einem Gebiet. Biotope sind die kleinsten Einheit einer Biosphäre. Es kann mehrere Lebensräume enthalten. Wechselwirkung zwischen Leben und Lebensraum ausgegangen werden darf.
Was ist eine Biozönose?
Die Lebensgemeinschaft von Lebenwesen innerhalb eines Biotops. Die Gemeinschaft von Tieren, Pflanzen und auch auf Mikroorganismen.
Bsp. Teich: Fische, Frösche, Insekten, Wasserpflanzen, Algen und Bakterien
Was ist eine Biodiversität?
Vielfalt von Organismen über alle biologische Organisationsebenen (Rassen, Lokaltypen, Arten, Lebensgemeinschaften). Sie umfasst verschiedene Lebensformen (Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Bakterien), die unterschiedlichen Lebensräume, in denen Arten leben (Ökosysteme wie der Wald oder Gewässer), sowie die genetische Vielfalt innerhlab der Arten (z.B. Unterarten, Sorten und Rassen)
Die Entwicklung der Naturgartenbewegung erläutern.
Was ist ein Naturgarten? Und welche Pflanzen bekomme ich woher? Durch die Naturgartenbewegung in Europa anfang der 80er Jahre begannen in Deutschland, der Schweiz und in den Niederlanden Pioniere mit den ersten Projekten und professioneller Wildpflanzen- und saatgutvermehrung in Richtung Naturgarten. Es am anfang wurde noch missverstanden den Garten als ungepflegt, Wildnis, wo alles vor sich hin wucherte, welches mit der Zeit sich änderte. 1985 wurde in der Schweiz der Verein für naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung (VNG) gegründet. Darunter waren Alex Oberholzer sowie der Geograf und Naturgartenpionier Andreas Winkler, die erste professionelle Schweizer Unternehmen das züchten der Wildstauden sowie auch die Planung, Ausführung und Pflge der Gärten anbot.
Naturgarten soll ein Ort des Seins und nicht des Habens ist.
Begriff "einheimische Flora und Fauna" erklären
Man versteht darunter Pflanzen und Tiere, die sich in unserer Natur- und Kulturlandschaft ohne Menschliches dazutun erhalten und vermehren können. Sind an eine bestimmte klimatisch und geographisch begrenzte Regionen gebunden und bilden dort, wo die menschliche Hand nicht oder kaum eingreift, natürlicherweise vielfältige Gemeinschaften.
Biologisch-dynamischer Nutzgarten
Keine Verwendung von synthetischern Düngern sondern mit biologisch-dynamischen Präparaten wie kompostierter Rindermist, stickstofsammelnde Gründüngungpflanzen, wie Tagetes, Ringelblume, Senf, Kapuzinerkresse, Bienenweide.
Das aktive Boden fördert man durch schonenden Bodenbearbeitung, Vielfältige Fruchtfolge und verwendung von biologisch-dynamischer Hornmist- und Hornkieselpräparate.
Pflanzenschutzverwendung durch chemische ist verboten. Man sollte Kräuterextrakte zur Pflanzenstärkung, Lebensräume für Nützlinge schaffen und Einsatz von Kulturschutznetze und Nützlingen verwenden
Biologischer Nutzgarten
Möglichst Naturschonende Produktionsmethoden unter der Erkenntnisse der Ökologie und des Umweltschutzes. Einsatz von bestimmter Pflanzenschutzmittels, Mineraldünger und Gentechnik wird verzichtet. Es dürfen keine Gemacksverstärker, künstliche Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe zugefügt werden.
Schonende Bodenbearbeitung ist wichtig für eine vielseitige Fruchtfolge. Düngung werden betriebseigene pflanzliche und tierische Abfallstoffe verwertet und organische oder in natürlicher Form vorliegende mineralische Dünger eingesetzt.
Konventioneller Nutzgarten
Chemische Düngermittel und Pflanzenschutzmittel kommen in Einsatz. Bodenbearbeitung erfolgt durche, Kulturenfolge, Fruchtfolgen, Gründüngung, Einsaatz von Gründüngungspflanzen und Mulchen.
Die Grundsätze des biologischen Pflanzenschutzes erläutern
Mit dem biologischen Pflanzenschutz strebt man ein Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen an. Grundvoraussetzung versuche oder setzte die Pflanzen an ihrer Bedürfnisse und standortgerechte Ort. Standort muss sorgfältig gewählt werden, damit erspart man sich einige Pflanzenschutzmassnahme, weiter Faktoren sollte man beachten wie, Monokulturen vermeinden, gute Bodenbearbeitung und Pflege, Einhaltung von Pflanzabständen, Fachgerechte Pflege- oder Nachbarkulturen, Förderung von Nützlingen und deren Lebensräumen, Regelmässige Überwachungen, Platz geben damit sie nicht von Pilzen befallen werden.
Nützlinge und Schädlingen benennen
Spinnen -> Fliegen, Mücken, Motten, Wespen, Blattläuse, Weisse Fliegen
Marienkäfer (Larven)-> Blattläuse
Laufkäfer (Larven) -> Raupen, Puppen, Schnecken
Florfliegen (Larven) -> Blattläuse
Raubmilben -> schädliche Artgenossen
Schlupfwespe-> Eier in Schädlinge ab
Blattlauszehrwespe-> Blattläuse
Gallmücke (Larve)-> Blattläuse
Schwebefliege (Larve)-> Blattläuse
Raubwanzen-> Blattläuse, Milben