Naturgeografische Bausteine A: Geologie/Geomorphologie
Naturgeografische Bausteine A: Geologie / Geomorphologie
Naturgeografische Bausteine A: Geologie / Geomorphologie
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Cartes-fiches
Tertiäres Meeressediment der entstehenden Alpen, das im Gebirge selbst abgelagert und später in die Alpenbildung einbezogen wurde.
Vorgang bei beginnender Abkühlung in einer Magmakammer. Die Mineralien mit hohen Schmelzpunkten beginnen auszukristallisieren und sinken aufgrund ihrer höheren Dichte auf den Grund der Magmakammer. So trennen sich Kristalle und Schmelzanteil.
Vulkanischer Gas-/Dampfausstoss, 100-1 000 °C heiss. Aus Fumarolen entweicht v. a. Wasserdampf.
Einordnung der Ereignisse der Erdgeschichte (4.6 Mia. Jahre) in eine Zeittafel verschiedener Detailstufen (Äon, Ära, Periode).
Verformung von einzelnen Gesteinsmassen oder Gesteinspaketen innerhalb einer Platte. Dabei kann es zu Dehnungen, Stauchungen, Hebungen und Absenkungen kommen.
Heisse Quelle, die periodisch ihr Wasser (Grundwasser, durch vulkanische Gase oder Erdwärme zum Sieden gebracht) springquellenartig auswirft.
Seite eines Mäanders, an der das Flusswasser langsam vorbeigleitet und deshalb Material in Kies- und Sandbänken abgelagert wird.
Strudelloch, das die mit feinen Sedimenten befrachteten Schmelzwasserströme des Gletschers aus dem Gestein heraushöhlen. Gletschermühlen entstehen an der Sohle des Gletschers.
Divergenz innerhalb einer kontinentalen Platte, wobei die Platte in einzelne Blöcke zerfällt, die im Zentrum der Divergenz absinken.
Aus dem Reliefbild hervorgehende grobe Gliederung der Landschaft. In der Schweiz werden drei Grosslandschaften unterschieden: Jura, Mittelland und Alpen.
Durch starke Temperaturerhöhung infolge Aufsteigens von Mantelmaterial aus der Kern-Mantel-Grenze erzeugte und über lange Zeiträume existente örtliche Aufschmelzungszone im Erdmantel unterhalb einer Lithosphärenplatte.
Erdbebenherd. Stelle in der Erde, von der das Erdbeben ausgeht.
Umbildungsprozess pflanzlicher Stoffe durch Druck- und Temperatureinfluss von Torf, über Braunkohle, Steinkohle zu Anthrazit. Zunehmende Anreicherung von Kohlenstoff.
Störungszone in den Alpen, die der geologischen Grenze zwischen Europa und Afrika entspricht.
Mass für die bei einem Erdbeben angerichtete Zerstörung. Wird mit der modifizierten Mercalli-Skala ausgedrückt.
«Eisbergprinzip» - Erreichen eines Schweregleichgewichtszustands.
Einteilung des Juras nach Aussehen und Entstehung: Tafeljura (ungefaltete Bruchschollen) und Faltenjura (Ketten- und Plateaujura).
Phänomen in Karbonatgesteinen. Durch Gebirgsbildung entstehen Risse im Gestein. Wasser, das in den Rissen zirkuliert, löst aus dem Gestein Stoffe aus und fällt sie in den Rissen wieder aus.
Durch den Gletscher in seinem Nährgebiet erodiertes, halbkugelförmiges Becken. Beim Abschmelzen des Gletschers sammelt sich im Kar Wasser, ein Karsee entsteht.
Sedimentgesteine, deren Material aus der mechanischen Zerstörung anderer Gesteine stammt. Je nach Form und Grösse der darin enthaltenen Gesteinstrümmer werden unterschieden: Brekzie (eckig-kantig), Konglomerat oder Nagelfluh (gerundete Gerölle), Sandstein (0 .063-2 mm), Silt (0.002-0.063 mm) und Ton(< 0.002 mm).
In der Tektonik verwendeter Begriff für einen bei starker Abtragung zurückbleibenden, isolierten Deckenrest einer obenauf liegenden Deckeneinheit.
Enges Quertal im Kettenjura, durch das ein Fluss fliesst. Die Klus ist ein antezedentes Tal.
Grenze von Lithosphärenplatten, die sich aufeinander zubewegen.
Zusammenfassung der gesteinsbildenden Prozesse, die aufzeigt, wie durch dynamische Vorgänge Gesteine immer wieder aus anderen Gesteinen gebildet werden können.
Räumliche Anordnung der Bausteine (Atome, Ionen) eines Kristalls. Besitzt ein Mineral keine solche räumliche Ordnung, wird es als amorph («gestaltlos, formlos») bezeichnet.
Bei Vulkanausbrüchen durch Vermischung von vulkanischer Asche mit schmelzendem Schnee oder Eis oder mit den Wassern eines Flusses entstehender Schlammstrom.
Bezeichnung für Magma, sobald es an der Erdoberfläche erscheint. Die Bezeichnung wird auch für das erkaltete Gestein verwendet. Dabei unterscheidet man: Fladen-, Strick- und Blocklava.
Äusserste, aus festem Gestein bestehende Schicht der Erde; aufgebaut aus der Erdkruste und der Mantellithosphäre (oberster Teil des oberen Erdmantels).
Aus Wüsten und Moränen ausgeblasenes feines Sediment, das abgelagert die Grundlage fruchtbarer Böden (Schwarzerde) bildet.
Explosionstrichter; vulkanische Bildung, die auf Gas- und Wasserdampferuptionen (Kontakt von heissem Magma mit einem Grundwasserleiter) zurückzuführen ist.
Bogenförmig geschwungene Krümmung eines Flusses.
«Dicke» eines Gesteinspakets, d. h. der Abstand der Schichtflächen einer Gesteinsschicht.
Glutflüssiges Gesteinsmaterial aus dem Erdinnern.
Durch fraktionierte Kristallisation ausgelöster Änderungsprozess im Chemismus aufsteigenden Magmas zu immer kieselsäurereicherer Zusammensetzung.
Erstarrungsgesteine. Gesteine, die durch Erstarrung, Ausfällung von Mineralien aus Magma entstehen. Dabei unterscheidet man Plutonite und Vulkanite.
Mass für die bei einem Erdbeben freigesetzte Energie. Wird durch die Richter-Skala angegeben.
Grobkörnig. Mineralkörner eines Gesteins sind von blossem Auge gut unterscheidbar.
Durch Wärmeunterschiede im Erdmantel entstehende Strömungen, die gemäss einer Hypothese auch als Ursache für die horizontale Bewegung der Lithosphärenplatten angesehen werden.
Umwandlungsgesteine. Gesteine, die durch Einwirkung von Druck und Temperatur im festen Zustand umgewandelt wurden. Beispiele: Tonschiefer (bei mässiger M.) und Glimmerschiefer (bei starker M.) aus Tongestein, Gneis (bei starker M. aus grobem Sedimentgestein oder Granit), Marmor (bei mässiger bis starker M. aus Karbonatgestein) und Quarzit (bei starker M. aus Ouarzsandstein).
Gesteinsumwandlung im festen Zustand, unter Druck- und Temperatureinfluss. Je nach Intensität der Metamorphose spricht man von einem unterschiedlichen Metamorphosegrad.