Naturgeografische Bausteine A: Geologie/Geomorphologie
Naturgeografische Bausteine A: Geologie / Geomorphologie
Naturgeografische Bausteine A: Geologie / Geomorphologie
-
- 1 / 131
-
Lernkarten
Einteilung der Metamorphose aufgrund ihrer Ursachen. Es werden unterschieden: Regionalmetamorphose (bei konvergenten Plattenbewegungen; hoher Druck und hohe Temperatur; grossräumiges Phänomen), Kontaktmetamorphose (in unmittelbarer Umgebung einer Magmakammer; hohe Temperaturen; lokales Phänomen).
Feinkörnig. Mineralkörner eines Gesteins sind von blossem Auge nicht unterscheidbar.
Natürliche, anorganische, homogene (reine) Bestandteile der Erde mit einer klar definierten chemischen Zusammensetzung (meist Atome oder Ionen verschiedener Elemente). Mineralien sind meist kristallin aufgebaut, können aber auch amorph sein.
Abk. MOA. Untermeerische Schwellenzone mit Oberflächen in etwa 2 000 m Wassertiefe; Spreading-Zone ozeanischer Lithosphärenplatten.
Vulkanischer Gas-/Dampfausstoss, bis 100 °C heiss, enthält hauptsächlich Kohlendioxid und Wasserdampf.
Ablagerungsschutt von angrenzenden Gebirgen (Alpen), der sich im Vorland (Mittelland) eines sich bildenden Gebirges ablagert. Molasse besteht aus Nagelfluh, Sandstein und Mergel.
Sammelbezeichnung für den von Gletschern mitgeführten unsortierten Gesteinsschutt. Nach ihrer Lage in Bezug auf den Gletscher werden unterschieden: Grundmoräne, Seitenmoräne, Mittelmoräne und End-/Stirnmoräne.
Vermutung, dass das Sonnensystem aus einer Materiewolke, einem solaren Nebel, entstanden ist, der sich unter Einfluss der Gravitationskräfte immer mehr verdichtet hat.
Erdbebenwellen, die sich nur an der Erdoberfläche fortpflanzen. Zu den Oberflächenwellen gehören die Love-Wellen und die Rayleigh-Wellen.
Gebirgsbildung durch plattentektonische Vorgänge.
Als Permafrost (Dauerfrostboden) bezeichnet man dauerhaft gefrorenen Untergrund, d. h., der während mindestens einem oder zwei Jahren Temperaturen unter 0°C aufweist.
Wissenschaft, die sich mit dem Aussehen, den Eigenschaften, dem Vorkommen und den Bildungsbedingungen der verschiedenen Gesteine beschäftigt.
Theorie, die besagt, dass die feste Lithosphäre in grosse Platten aufgebrochen ist, die sich als feste Einheiten über die Erdoberfläche bewegen können. Jede Platte liegt direkt der zähplastischen Asthenosphäre auf. Durch die Theorie können Erdbeben, Vulkanismus und Gebirgsbildungen erklärt werden.
Tiefengesteine. Durch langsame Abkühlung in der Tiefe der Erdkruste gebildetes, grobkörniges magmatisches Gestein. Beispiele: Gabbro (basisch, dunkel) und Granit (sauer, hell).
Seite eines Mäanders, an der das Flusswasser eine grössere Erosionskraft (Seitenerosion) ausübt.
Vulkanisches Lockermaterial (Blöcke, Bomben, Lapilli, Asche), das bei explosivem Vulkanismus ausgeworfen wird.
Auch Glutwolke genannt. Gemisch aus heisser vulkanischer Asche, Staub und Gasen, das sich mit hoher Geschwindigkeit die Hänge eines Vulkans hinunterbewegt.
Erdbebenwellen, die sich durch den ganzen Erdkörper fortpflanzen. Zu den Raumwellen gehören die Primär- oder P-Wellen und die Sekundär- oder S-Wellen.
Durch Senkung der Erosionsbasis ausgelöster Erosionsimpuls, der flussaufwärts wirkt.
Erosionsform des Gletschereises. Ein Felsblock wurde vom Gletscher überfahren. Seine Luvseite ist lang, flach und durch Schrammspuren gekennzeichnet; die Leeseite ist kurz und steil.
Fluvioglazialer Schuttfächer, bestehend aus im Vorfeld des Gletschers abgelagertem, unsortiertem Schutt, Kies, Sand und Schlamm.
Auch Stratovulkan genannt. Vulkan, aufgebaut aus abwechselnden Schichten von Lava und Pyroklastika.
Vulkan, bei dem aus einem zentralen Krater immer wieder Lava ausfliesst - breiter, flacher Vulkan; nur aus Lavaströmen aufgebaut.
Auch Klamm genannt. In den festen Untergrund tief eingeschnittenes Erosionstal.
Auch Tschernosem genannt. Klimatypischer Boden. Der mächtige A-Horizont ist sehr nährstoffreich. Den Untergrund bildet Löss. Schwarzerde ist typisch für das Steppenklima und äusserst fruchtbar.
Fächerförmige Ablagerungen anstellen, wo ein Fluss aus dem Gebirge in die Ebene eintritt. Dabei verliert er so viel an Gefälle, dass er einen Teil seiner Flussfracht ablagern muss.
Ablagerungsgesteine. Gesteine, die durch Ablagerung von Gesteinstrümmern oder Organismenresten oder durch Ausfällung aus übersättigten Lösungen entstanden sind.
Durch Seismografen (erschütterungsempfindliche Geräte) grafisch aufgezeichnete Abfolge von Erschütterungen eines Erdbebens.
Einschneidende Wirkung fliessenden Wassers nach der Seite.
Chemische Bildung von Karbonatgesteinen. Veränderungen in Druck und Temperatur führen zur Ausfällung von Kalziumkarbonat.
Talform, bei der die Erosion vorwiegend seitwärts wirkte.
Vulkanischer Gas-/Dampfausstoss; 90-300°C heiss; reich an Schwefelwasserstoff.
Lithosphärenplatten werden auseinanderbewegt. Mantelmaterial quillt auf. In den entstehenden Öffnungen zwischen den Platten wird laufend neue Erdkrust.e gebildet (konstruktive Plattengrenze).
Gruppen von Mineralien. Es sind dies die Silikate (Verbindungen von Sauerstoff und Silizium), Oxide (Verbindungen zwischen Sauerstoff und einem Metall). Halogenide (Verbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen), Karbonate (Verbindungen von Kalzium und Magnesium mit Kohlenstoff), Sulfide und Sulfate (basierend auf dem Element Schwefel).
Absinken einer ozeanischen Platte aufgrund ihres Eigengewichts in den Erdmantel beim Zusammenstoss mit einer anderen ozeanischen oder einer kontinentalen Platte (destruktive Plattengrenze - konvergente Plattengrenze).
Falte mit nach oben geöffneten Schenkeln. Wird nur in Zusammenhang mit der Altersfolge der betroffenen Gesteine verwendet; junge Gesteine im Kern, alte Gesteine am Rand der Falte.
Landschaft aus horizontal übereinandergelagerten, ungestörten Gesteinsschichten aufgebaut, durch exogene Kräfte (Erosion) zerschnitten.
Durch das Auseinanderbrechen des Grosskontinents Pangäa entstandener Ozean zwischen den Nordkontinenten (Nordamerika, Europa und Asien) und den Südkontinenten (Südamerika, Afrika, Australien, Antarktika, Arabien und Indien).
Erdbeben mit einen Hypozentrum in mehr als 300 km Tiefe.
Einschneidende Wirkung fliessenden Wassers in die Tiefe.