MWL

Klausurfragen

Klausurfragen


Daniel Engelmann
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Materialwirtschaft und Logistik auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Simulation, Bedarfsermittlung, Beschaffung und Logistik ab, einschließlich Definitionen, Arten und Anwendungen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit der Optimierung von Materialflüssen, Kostenminimierung und strategischen Entscheidungen in der Logistik beschäftigen. Die Karteikarten helfen dabei, komplexe Prozesse zu verstehen und effiziente Lösungen zu entwickeln.
Karten
17
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
05.07.2013 / 05.07.2013

Lernkarten

Definition Materialwirtschaft

Materialwirtschaft umfasst alle Vorgänge der Bewirtschaftung von Erzeugnis- und Betriebsstoffen, unabhängig davon für welche betrieblichen Teilbereiche diese vollzogen werden

Definition Logistik

Logistik ist die wissenschaftliche Lehre der Planung, Steuerung und Überwachung der Material-, Energie-, Person- und Informationsflüsse im System

Aufgaben MWL

MW

  • Vertragliche Beschaffung

Beide

  • Physische Beschaffung
  • Innerbetriebliche Logistik

Logistik

  • Physische Distribution

ABC-Analyse Zweck + Vorraussetzungen

ABC-Analyse(100%)

  • Wertmäßige Klassifizierung der Verbrauchsfaktoren
  • Einteilung nach Kriterien und Wichtigkeit

Voraussetzungen:

  • Unterschiedliche Artikel mit unterschiedlichen Werten

XYZ-Analyse Zweck

  • Bedarfsmäßige Klassifizierung der Verbrauchfaktoren
  • Teilt die Verbrauchsfaktoren in 3 Gruppen und liefert Vorhersagegenauigkeit
  • Ergebnis hilft in Kombination mit ABC bei der Auswahl eines Bedarfsermittlungsverfahren

Definition Bedarfsarten + Bedarf

Benötige Art und Menge eines Gutes einer Periode

  • Primärbedarf: Bedarf an Verkaufsfähige Erzeugnisse
  • Sekundärbedarf: Bedarf an Rohstoffen, Teilen und Teilgruppen
  • Tertiärbedarf: Bedarf an Betriebs- und Hilfsstoffen
  • Bruttobedarf: Periodenbezogener Primär-, Sekundär- und Tertiärbedarf

Nettobedarf: Bruttobedarf abzüglich Lagerbestand

Stärken Kanban

Stärken:

  • Pull-Prinzip(Orientierung an realen Verbrauchswerten)
  • Geringe Kapitalbindung durch geringe Bestände
  • Dezentrale flexible Prozessteuerung
  • Ohne Verlust der Lieferbereitschaft und ohne erhöhte Ausschussquote

Ermittlung Sicherheitsbestand

Festlegen der Sicherheitszeit, mithilfe des Verbrauchs kann der Sicherheitsbestand ermittelt werden. (Verbrauch sollte Konstant sein)

Simulation Definition

  • Simulation ist die Nachbildung eines Systems mit seinen dynamischen Prozessen in ein Modell, um zu Erkenntnissen zu gelangen, die auf die Wirklichkeit übertragbar sind (VDI:3633)

Simulation Arten

Arten:

  • Kontinuierliche Simulation                               - CFD
  • Diskrete ereignisgesteuerte Simulation        - DES

Simulation zweck

Zweck:

  • Sensitivitätsanalyse
  • Vergleich Systemvarianten
  • Kostenminimierung
  • Optimierung der Arbeitsprozesse

Simulation Einsatzfelder

  • Produktion, Fertigung und Montage
  • Logistik
  • Distribution
  • Transport und Verkehrstechnik
  • Innerbetriebliche Logistik, z.B. Materialfluss bei der Fertigung
  • Systemoptimierung
  • Fabrikneuplanung
  • Investitionsplanung

Simulation Ergenisse

  • Sensitivitätsanalyse
  • Vergleich Systemvarianten
  • Konkret auf Wirklichkeit übertragbare Größen

Einkaufsmatrix Zweck

Vorbereitung von Einkaufsverhandlungen und Wahl der Einkaufstrategien in Abhängigkeit eigener Marktmacht und der Marktmacht der Lieferanten

Einkaufsmatrix Strategien

  • Abschöpfen
  • Abwägen
  • Diversifizieren

Y = Nachfragemacht
X = Lieferantenmacht

Lagerkostensatz abhängigkeiten

  • Kapitalbindungskosten
  • Risiko- und Versicherungskosten für Lagergüter
  • Anteilig Lagerbetriebskosten

Bestellpolitiken, Definition + Arten

Verfahren, die nach Kriterien festlegen wann ein Bestellvorgang ausgelöst wird.

Arten:

  • Bestellpunktverfahren
  • Zyklische Verfahren
  • Zyklische Bestellprüfverfahren

Étudier