AI Ba1


B. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen von Grafik und Farbe, geeignet für verschiedene Anwendungsbereiche. Sie behandeln wichtige Themen wie Bildformate, Farbtiefe, Auflösung und Kompression, wobei Formate wie EPS, GIF, BMP, PSD und TIFF detailliert erklärt werden. Die Karten beleuchten auch spezifische Techniken wie Anti-Aliasing, Dithering und Indizierung, sowie die Unterschiede zwischen verschiedenen Bildtypen und deren Anwendungen. Ideal für Designer, Fotografen und alle, die sich mit digitalen Medien beschäftigen, um ein tiefes Verständnis der technischen Aspekte von Grafiken und Farben zu erlangen.
Karten
14
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
14.12.2015 / 15.12.2015

Lernkarten

Licht

s.u.

Lichtwahrnehmung

Das Sehnervenbündel verlässt am Blinden Fleck die Netzhaut, bevor es ins Sehzentrum des Großhirns kommt, erfährt das Signal eine Farbverarbeitung:
Rot – Grün: R/G-Unterscheidung
Rot + Grün: Gelb=Y zur Helligkeitswahrnehmung
Gelb – Blau: Y/B-Unterscheidung
Y = Luminanz

Auflösungsumrechnung

Auflösung
Soll das Bild maßstabsgetreu wiedergegeben werden, muss das
Wiedergabegerät die nötigen Wiedergabegrößen kennen. Damit
kann aus absoluter und relativer Auflösung die Größe des
wiederzugebenden Bildes berechnet werden.
Ahor. bzw. Avert. horizontale bzw. vertikale Auflösung [ppi]
x bzw. y Anzahl der horizontalen bzw. vertikalen
Bildpunkte
b bzw. h Breite bzw. Höhe des Bildes [cm]

\(h= {y \ \over Avert.} *2,54 cm\)

Interlacing

Verfahren, welches einen nichtlinearen Bildaufbau ermöglicht (von einer groben zu einer verfeinerten Darstellung)

Farbtiefe

su

TIFF-Format (*.tiff / *.tif)

–Tagged Image File Format
–Bearbeitung von großen, hochauflösenden Bildern
–Unterstützt viele Farbräume, daher besonders gut für Druckereien geeignet
–Verlustfreie Komprimierung
–Plattformunabhängig / -übergreifend
–Mehrere Bilder in einer Datei möglich
–Hoher Speicherplatzbedarf
–Für Internet ungeeignet

PSD-Format (*.psd)

–Dateiformat von Photoshop
–Sämtliche Kanäle und Ebenen (inklusive Maskierungen) bleiben auf Kosten einer enormen Dateigröße erhalten

BMP-Format (*.bmp, *.dib)

–Windows Bitmap, unterstützt kein CMYK
–Speicherung verlustfrei oder mit schwacher Kompression
–Einfach aufgebaut, kaum für das Internet verwendet

GIF-Format (*.gif)

–Graphics Interchange Format
–Austausch von 8-Bit-Grafiken Höchstens 256 Farben darstellbar
–Gebräuchliches Dateiformat im Internet
–Ausschließlich für Arbeit am Bildschirm entwickelt
–Gute und verlustfreie Kompression
–Unterstützt Transparenzen und Animationen
–Maximalgröße ist 4.294 Megapixel

EPS-Format (*.eps, *.epsf)

–Encapsulated Postscript-Datei
–Grafikdatei in der Seitenbeschreibungssprache PostScript
–Standard für Transfer von Bildern, vor allem von Vektordaten
–Können sowohl Vektor- als auch Pixelgrafiken enthalten
–Verwendung in Desktop Publishing Programs (DTP)

RAW-Format

–Rohdatenformat (modellabhängiges Dateiformat bei Digitalkameras)
–Aufnahmeformat für hochwertige Bilder
–JPEG-Format → 256 Helligkeitsstufen pro Kanal
–RAW-Format  → 1.024 bis 16.384
–Alle Parameter, wie Weißabgleich und Scharfzeichnung am PC individuell einstellbar
–Verzicht auf automatische Bildbearbeitung und –optimierung innerhalb der Kamera
–Bild muss mit einem RAW-Konverter nachbearbeitet werden
–Großer Speicherbedarf / Lange Speicherzeiten

Indizierung

Anpassung von Abbildungen an die Farbpalette

Dithering

Simulation fehlender Farben durch Aneinanderlegen verschiedenfarbiger Farbpixel

Anti-Aliasing

Optisches Glätten einer Grafik (oder auch einer Schrift) durch Hinzufügen von farblich zur Hintergrundfarbe abgestuften Füllungspixeln

Lernen