MR 3 BV
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Lernkarten
Unter Bauträger versteht man diejenige Person oder Instanz welche den Auftrag zur Ausführung eines Bauwerks erteilt hat. Der Bauträger wird auch Bauherr genannt.
Bei der Inanspruchnahme von Fremdkapital hilft dem Bauherrn in der Regel eine Bank oder Versicherungsgesellschaft.
Eine Möglichkeit ist der Kauf, die andere eine Vereinbarung im Baurecht.
Man fasst alle Tätigkeiten zusammen, die als Vorarbeiten notwendig sind, um ein Bauvorhaben zu verwirklichen.
Der Planungsauftrag des Architekten gliedert sich wie folgt: Vorprojekt, Bauprojekt, Kostenvoranschlag, Ausführungspläne, Ausschreibung, Bauausführung, Rechnungswesen.
Weil die Erstellung eines Bauwerkes sowohl öffentliche Interessen wie auch private Rechte von Drittpersonen tangiert.
Das Baugespann muss zur Beurteilung von Gebäudeabmessungen wegen der richtigen Position des geplanten Bauwerks (Einfügung in die Umgebung), erstellt werden.
Das Gesuch ist im Doppel einzureichen, weil ein Exemplar auf dem Bauamt öffentlich aufgelegt wird, während das andere Exemplar zur materiellen Prüfung bei den verschiedenen Ämtern (Baupolizei, Feuerpolizei, Vermessungsamt, Wasserversorgung, etc.) zur Vernehmlassung zirkuliert.
Unter dem Begriff Submission versteht man die Ausschreibung der geplanten Bauarbeiten und das Einholen von Preisangeboten (Offerten) bei den interessierten Unternehmern.
Übliche Verrechnungsarten sind im Akkord gemäss Offerten, in Regie nach Auwand mit den Regietarifen (ev. mit Kostendach) oder mit einer Pauschalvergabe (Gesamtpreis)
Bauherr und Unternehmer schliessen einen Werkvertrag ab.
Der Polier ist bei der Ausführung eines Bauwerkes der Chef der Baustelle. Er setzt die in den Plänen und Verträgen festgehaltenen Bauvorgaben des Architekten (Hochbau) und des Bauingenieurs (Tiefbau) in das Bauwerk um und wirkt dabei als Kopf der Belegschaft.
Bei der Ortsbauweise, die auch konventionelle Bauausführung genannt wird, werden die Bauteile vom Bauunternehmer auf der Baustelle hergestellt.
Bei der Skelettbauweise wird die Tragkonstruktion aus einem Gerippe von Stützen oder Rahmentragwerken erstellt. Die Raumbildung erfolgt bei der Bauweise mit Ausfachungen und Zwischenwänden.
Bei der Montagebauweise werden gelieferte, vorfabrizierte Bauteile auf der Baustelle versetzt. Dabei unterscheidet man das Tafel-, das Skelett-, das Zellen- und das Mischsystem.
Die Reihenfolge bei Vorbereitungs- und Erdarbeiten sind die Bauplatzvorbereitung, der Humusabtrag, die Absteckungen, der Baugrubenaushub, die Baugrubensicherung, die Wasserhaltung, das Schnurgerüst und die Bauplatzinstallation.
Der Rohbau umfasst: Beton- und Stahlbetonarbeiten, Kanalisationsarbeiten, Maurer-und Verputzarbeiten, Abschluss dieser Arbeiten bildet die Aufrichte.
Das Bauamt überprüft das Bauwerk gemäss den Plänen und Auflagen der Baubewilligung. Das Bauwerk wird auch neu vermessen und im Grundbuchkataster nachgeführt.
In die Bereiche Bauhauptgewerbe und Baunebengewerbe.
In die Bereiche Hoch-und Tiefbau, Spezialbau, Zimmereigewerbe. Die drei Bereiche werden wieder aufgeteilt mehrere Teilbereiche.
Der Bauunternehmer arbeitet in der Regel selbständig im Akkord, das heisst auf eigene Verantwortung und er verpflichtet sich gegenüber der Bauherrschaft zu bestimmten Bauleistungen gemäss Werkvertrag.
Nein, die Grössen und Betriebsformen der Bauunternehmungen in der Schweiz reichen von Einmannbetrieb (Kundenmaurer) bis zum Grossunternehmer mit mehreren tausend Mitarbeitern.
Grundgedanke war, die Baumeister unseres Landes zu einer schweizerischen Berufsorganisation zusammen zu fassen.
Die zwei grossen Gewerkschaften welchen die Arbeitnehmer des Bauhauptgewerbes teilweise angeschlossen sind, heissen UNIA (Gewerkschaft Bau und Industrie) und SYNA (Gewerkschaft für das Bau- und Holzgewerbe).
Die Lehrberufe der Grundbildung im Bauhauptgewerbe sind Maurer/in EFZ, Baupraktiker/in EBA und Verkehrswegbauer/in EFZ und EBA
Die Vorarbeiten welche zu prüfen und meistens zuerst erledigt werden müssen, sind Bestandesaufnahmen, Baugrunduntersuchungen, Baustellenvorbereitung, Sicherungen und Provisorien, Baustelleneinrichtung.
Ob für die Erschliessung der Baustelle das Herrichten einer Transportpiste notwendig ist, hängt von der Befahrbarkeit / Belastung des Bodens ab.
Die Baustelleninstallation. Um Bauaufträge mangelfrei, termingerecht, gewinnbringend und mit grösstmöglicher Arbeitssicherheit ausführen zu können, muss ein gut funktionierende Baustelleninstallation eingerichtet werden.
Das Schnurgerüst dient zur genauen Festlegung des Baukörpers auf dem Bauplatz und bezweckt zudem ein einfaches Einmessen der Bauteile über der Baugrubensohle.Für die Abnahme ist ein Geometer verantwortlich.
Wer ist auf der Baustelle für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit verantwortlich?
Der Chef / Polier auf der Baustelle ist dafür verantwortlich