MR 2 BK
5 Bautenschutz
5 Bautenschutz
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Lernkarten
Als Wärmespeicher sind massive Bauteile wie Betondecken und Mauerwerkswände sehr vorteilhaft weil sie infolge grosser Masse die Wärme speichern und später wieder abstrahlen.
Schwachstellen bei der Wärmedämmung nennt man Wärmebrücken.
Es wird unterschieden zwischen geometrischen und konstruktiv bedingten Wärmebrücken.
Eine geometrisch bedingte Wärmebrücke ist z.B. eine Aussenwandecke und eine konstruktiv bedingte Wärmebrücke ein Bauteilknoten.
Je besser die Wärmedämmung für die Gebäudehülle ausgelegt wird, umso wichtiger wird die konstruktive Detailausbildung zur Vermeidung von Wärmebrücken und der damit verbundenen Bauschäden.
Schallschutz sind alle baulichen Massnahmen die getroffen werden müssen, um die fortschreitenden Schwingungen von Luft-, Körper- und Trittschall wirkungsvoll daran zu hindern in einen geschützten Raum zu gelangen.
In der Akustik versteht man unter dem Begriff Schall mechanische Schwingungen.
Das menschliche Gehör hört Frequenzen die im Bereich von etwa 16 bis 20‘000 Schwingungen pro Sekunde auftreten.
Die Einheit für Schwingungen pro Sekunde nennt man Hertz.
Schallschutzmassnahmen bei Gebäuden sind immer notwendig, da man Bewohner oder dort arbeitende Menschen vor störendem Lärm aus benachbarten Räumen (Innenlärm) oder Verkehrs- und Betriebslärm (Aussenlärm) schützen muss.
Dauernde Lärmeinwirkungen haben auf alle Menschen einen nicht zu unterschätzenden gesundheitsschädlichen Einfluss.
Für die Schallausbreitung, braucht es einen gasförmigen, flüssigen oder festen Stoff, der die Schwingungen weiterleitet (zB. Luft / Wasser / Beton usw.)
Man unterscheidet 3 Schallarten: Luftschall, Körperschall und Trittschall.
Der Luftschall gelangt an das menschliche Ohr.
In Bauteilen ist prinzipiell zu unterscheiden, ob eine direkte Übertragung des Schalls durch den Bauteil und /oder eine indirekte Übertragung des Schalls über Nebenwege durch andere Bauteile erfolgt.
Trittschallübertragung verursacht Körperschall welcher vom Menschen als Luftschall wahrgenommen wird.
Die Schallgeschwindigkeit in Luft welche 20°C warm ist, beträgt 340 m/s. 340m/s mal 10s = 3400m = 3,4km.
Mit möglichst massereichen = schalldämmenden dazwischen liegenden Bauteilen (Wände Decken usw.
Für einschalige Bauteile eignet sich die Luftschalldämmung mit Masse besonders gut (Kalksandsteine, Calmo-Backsteine usw.)
Die Bauteile werden mehrschalig ausgeführt Zwei biegesteife Schalen welche durch eine weiche und federnde Dämmschicht getrennt.
Bei Massivdecken ist für eine verbesserte Trittschalldämmung eine Überkonstruktion notwendig.
Eine Überkonstruktion bei einer Massivdecke ist z.B. ein schwimmender Estrich.
Die verbesserte Trittschalldämmung erfolgt durch besondere Auflagerung bei den Podesten oder bei den Seitenwänden.
Spezielle Treppen-und /oder Podestlager.
Brandschutzmassnahmen richten sich gegen die Entstehung und die Ausbreitung eines Brandes.
Die jeweils erforderlichen Brandschutzmassnahmen sind in den verschiedenen Brandschutzvorschriften beschrieben.
Brandschutzvorschriften bezwecken den Schutz von Personen und Sachen vor den Gefahren und Auswirkungen bei Bränden.
Die notwendigen Brandschutzvorschriften für den Roh- und Ausbau richten sich an die Eigentümer und Benützer von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen, sowie an alle Personen die bei deren Planung, Bauausführung, Betrieb oder Instandhaltung tätig sind.
Für die Einhaltung der vielen Brandschutzvorschriften ist die Feuerverhütung der kantonalen Feuerpolizeiämter, zusammen mit den kantonalen Gebäudeversicherungsanstalten zuständig.
Baustoffe werden bzgl. ihrem Brenn- und Qualmverhalten mit der Brandkennziffer (BKZ) klassiert.
Baustoffe die leicht entzündbar sind und Baustoffe die sehr rasch abbrennen.
Leicht- mittel- schwer- und nicht brennbare Baustoffe sind zugelassen.
Stahl, Beton und Backstein gelten als nicht brennbare Baustoffe
Bei der Brandkennziffer gibt die erste Zahl Auskunft über den Brennbarkeitsgrad und die zweite Zahl über den Qualmgrad.
Bauteile im Sinne des Brandschutzes sind alle Teile und Einrichtungen bei einem Gebäude, an deren Feuerwiderstand gewisse Anforderungen bezüglich der Brandschutzmassnahmen gestellt werden.
Bauteile werden nach den sogenannten Feuerwiderstandsklassen eingeteilt.
R=Tragfähigkeit von Bauteilen ohne Raumabschlussfunktion zB. Stützen, Träger usw.
30= Feuerwiderstand in Minuten dieser Bauteile (gemäss Frage 13)
Bauteile können ohne Prüfnachweis in eine Feuerwiderstandsklasse eingestuft werden, wenn ihre Eignung aus Schadenfällen oder auf Grund von anerkannten Versuchen nachgewiesen ist.
Min. 12cm Dicke, vollfugig vermauert, bei max. 3m Wandhöhe.