Vorlesung Prof. Dr. P. Keel


J. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über somatoforme Störungen und Schmerzsyndrome, geeignet für Studierende der Medizin. Sie behandeln die Definition, Ursachen, und Faktoren wie Angst, Konflikt, und psychosoziale Belastungen, die zu diesen Störungen führen können. Die Karteikarten erläutern auch die Rolle von Faktoren wie Arbeitsplatz, Entwicklung, und iatrogenen Einflüssen bei der Chronifizierung von Schmerzen. Patienten, Ärzte und Therapeuten profitieren von diesen Informationen, um die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten besser zu verstehen und gezielt anzugehen.
Karten
21
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
04.06.2014 / 10.05.2021

Cartes-fiches

Was wird als somatoforme Störung definiert?

- Körperliche Symptome ohne ausreichend organische Ursache und kaum fassbarer Veränderung

- Zusammenhang mit emotionalen Konflikten, psychische Dauerspannung führt über vegetative und hormonellen Zwischengliedern zu funktionellen Organstörungen.

Welche drei Aspekte sind das grundlegende Problem in der Interaktion zwischen Pat und Arzt/PT?

 

- das Drängen auf untersuchung und das appelative Verhalten der patienten

- Unsicherheit und Angst als Arzt /PT etwas zu übersehen

- die Diskrepanz der jeweiligen Ursachenüberzeugung

wieso ist der zusammenhang der somatoformen Störung und des chronischen Schmerzen oft nicht klar?

- die Dauerspannung wird nich wahrgenommen oder als normal erlebt,

- Probleme verdrängt werden da sie unangenehm, bedrohlich, unlösbar sind. Angst vor VeränderungVersagen Verlassen und auf Rücksicht der Kinder

- vorherrschenden Zwang: sozial ewünschtes Verhalten, Suche nach Akzeptanz

- hartes Arbeiten

- und der iatrogenen und sekundären Effekten.

Inwiedern kann man in der Kindheit geprägt werden, dass man zu einer somatoformen Störung neigen könnte? (erste Stufe des Entwicklungmodells für stressbedingte Störungen) 

- Mangel an Liebe und Zuwendung

- Strenge, Strafe und Schläge

- frühes hartes Arbeiten

- Missbrauch

... es herrscht in Mangel an Urvertrauen, man vermeidet Abhänigkeit und ist Überwachsam.

Inwiedern kann man in der Erwerbsleben geprägt werden, dass man zu einer somatoformen Störung neigen könnte? (zweite Stufe des Entwicklungmodells für stressbedingte Störungen) 

- hohe Schemrztoleranz und Durchhaltestrategien

. Hohe Leistung um Anerkennung zu gewinnen und Strafe zu vermeiden

- Unanhänigkeitsdrang (fehlendes Urvertrauen)

-> hohe Stressbelastung ud Retraumatisierung als Auslöser

Erkläre die letze Stufe des Entwicklungmodells für stressbedingte Störungen.

Der Patient ist..

- erschöpft, müe und Hormon und immunsystem ist beeinträchtigt

- vevetative Übererregung und Schlafstörung

- Überempfindlichkeit

- Depression als Folge des Verlust der Leistungsfähigkeit und Selbstzweifel.

Man kann bei diesen Patienten oft nicht glauben wie Leistungsfähig die früher waren.

Was versteht man unter einer anhalteten somatoformen Schmerstörung?

Die vorherschende BEschwerdce ist ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz, der durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung NICHT HINREICHEND erklärt werden kann. Er trit tin Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychossozialen Belastungen auf, denen die Hauptrolel für den Beginn, Schweregrad, Exazerbation pder Aufrechterhaltung der Schmerzen zukomment.

Inklusive: Psychialgie, Psychogener Kopfschmerz und Rückenschmerz

 

Was ist nicht teil einer anhaltetnden somatoformen SchemrzstörungRückenschmerz

Was versteht man unter einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren?

Im Vordergrund stehen seit mind. 6 Monaten bestehende Schmerzen einer oder mehreren anatomischen Regionen die ihren Ausgangspunkt in einem physiologischen Prozess oder einer körperlichen Störung haben. Psychische Faktoren wird eine wichtige Rolle für Schweregrad, Exazerbation oder Aufrechterhaltung der Schemrzen beigemessen, jedoch nicht die ursächliche Rolle für dere Beginn.

Der Schmerz verursacht bedeutsames leiden und Beeinträchtigungen im soziale und beruflichen Funktionsbereichen

Nenne 11 iatrogene Faktoren für die chronifizierung von Schmerzen.

1. mangelnde therapeutische Deeskalation bei ängsltichen "katastrophisierenden Patienten"

2. somatisierung und Angstförderund durch katastrophieiserende ärtzliche Beratung

3. Fehlede/ inadäquate Medikation in der Akutphase

4. Förderung passiver und regressiver Therapiekonzepte

5. Lange und unüberlegte Krankschreibung

6. übertriebener Einsatz diagnostischer Mittel

7.überschätzen unspezifischer somatischer Befunde

8. Unterschätzen psychiatrische Komorbidität

9. Fehlende Beachtung psychosozialer Belastungsfaktoren

10.Präferenz und fehlerhafte Indikationstellung invasiver und/oder Suchtfördernder Therapien

11. Inadäquate Th im weiteren Verlauf

 

Was versteht man unter Schmerzgeneralisierung?

Die Schmerzen sind ausgedeht und umschrieben, zusätzlich kommen funktionelle Beschweden dazu.

Der patient hat allerdings ein adäquates Schemrzverhalten und die Schmerzmodulation ist noch erhalten

Was versteht man unter einer Symptomausweitung?

Der Patient hat...

.. extreme nicht nachvollziehbare Einschränkung der Alltagsverrichtungen

.. Widersprüche zwische subjektiven Angaben und objektiven Befunden/Verhalten -> Kositenzprüfung

... demonstratives Schmerverhalten (Waddell-Zeichen) inkonstant und Abnahme im Verlauf der Utnersuchung

.. wenig differenziert

... extreme Intensitäten (13/10)

... Diskrepanz zwischen geschildeter und beobachteter Einschränkung

.. unkooperatives Verhalten bei Befragung und Utnersuchung (arrogantes Auftreten)

Welche weiteren Kontextfaktoren spuelen bei der chronifizierung von Schemrzen eine Rolle?

Arbeitsplatzfaktoren, Soziodemographische Faktoren, somatische Faktoren, Psychosozialer Faktoren

Welche Faktoren können bei Arbeitsplatz auftreten?

- gerine Arbeitszufriedenheit

- Schwerarbeit

- unergonomische Arbeitsplatzgestaltung

- monotone Tätigkeit

- geringe Berufliche Quali

- niederiges Einkommen

- Konflike

- Kränkungen

- verlust der AP

Welche soziodemographischen Faktoren kennst du?

- Alter

- weiblich

- verheiratet

- niedriges BIldungsniveau

Welche somatischen Faktoren kennst du?

. Präsdposition

- degenrative Veränderung

- Dauereinwirkung biomechanischer Stressoren

- zentrale Sensilisierung

 

Welche psychosoziale Faktoren kennst du?

- maladaptive Krankheitsverarbeitung

- biographische Belastung

- psychische Komorbidität

- Kompensationsansprüche

- Angst oder angstbedingtes Vermeidungsverhalten

- Stressoren in der Familie

- Tendenz zur Selbstüberforderun g

- verschlechterung der Arzt-Pat Beziehung

Welche Therapiemöglichkeiten kennst du?

- Gesprächstheraie

- kognitive Verhaltenstherapie

- Entspannungsbehandlungen

- Aufdeckung

- interdiziplinäre Behanldung mit Physio

Welche Behandlungsempfehlungen gelten für Somatisierungsstörungen?

- Warnung vor Polypragmasie in Abklärung und Behandlung

- Vermeidung von Bagatell- Verdachtsdiagnosen und Überbewertung der Befunde

- Hausarzt oder Fallarzt als Koordinator

- Motivation für psychosomatische Sicht aufbauen

 

Wie kann man Stress abbauen?

- zeit für sich selbst nehemn

- nein sagen lernen

- sich durchsetzen Lernen

- konfliktfähiger werden

- Perfektionismus abbauen

Welche vier Punkte kann du zusammenfassend über somatoforme Störungen sagen?

- es sind körperliche Symptome vorhanden ohne ausreichende organische Ursache

- ist als Ausschlussdiagnose gefährlich

- Konflikte und Belastungen sind oft unbewusst

- Zugang zu Patient braucht Geduld und Ausdauer

Étudier