Modul 1: Betriebswirtschaft

Modul 1: Was ist Betriebswirtschaft? (vereinfacht)

Modul 1: Was ist Betriebswirtschaft? (vereinfacht)


C. E.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Grundlagen der Betriebswirtschaft und richten sich an Studierende und Berufseinsteiger. Sie decken Themen wie Unternehmensfinanzierung, Kapitalmärkte, Managementmodelle und Marketingstrategien ab, wobei besonders das 7-S-Modell, die Boston Matrix und die 4 Ps des Marketings im Fokus stehen. Die Karteikarten helfen dabei, die wichtigsten Konzepte und Strategien zu verstehen, die für die erfolgreiche Führung und Entwicklung von Unternehmen entscheidend sind.
Flashcards
88
Students
1
Language
German
Category
Geography
Level
Other
Created / Updated
22.10.2015 / 23.10.2015

Flashcards

Was sind die Gründe für betriebswirtschaftliche Gedanken? 

die Ziele aller internen und externen Anspruchsgruppen im sich laufend verändernden Umfeld möglichst im Einklang zu halten. 

Was sind interne "Systeme" eines Unternehmens? 

  • Anliegen der Mitarbeiter
  • Anliegen der Kapitalgeber

Was sind externe "Systeme" eines Unternehmens?

  • staatliche
  • wirtschaftliche
  • technologische
  • ökologische Einflüsse 
  • gesellschaftliche Trends und Normen

Was machen Managementmodelle? 

  • versuchen die Wirklichkeit des unternehmerischen Umfelds in vereinfachter Form darzustellen
  • Umsatzentwicklung zu steuern

Welche 5 Management-Trends gibt es?

  1. Re-engineering
  2. Downsizing
  3. Brigthsizing
  4. Outsourcing
  5. Insourcing

Was bedeutet Re-engineering?

Neuausrichtung von Betriebsabläufen

Was bedeutet Downsizing?

Gesundschrumpfen

Was bedeutet Brightsizing? 

Stellenabbau der "hellsten Köpfe"

Was bedeutet Oursourcing?

Ausgliederung von Produktions- und Dienstleistung an Externe

Was bedeutet Insourcing?

Hereinnahme externer Fachkompetenz in das eigene Unternehmen

Was sind Folgen wenn die Geschäftsleitung sich nicht für einen Weg entscheiden kann? 

  • erschwert die Führung
  • beeinflusst die Unternehmenskultur eher negativ (keiner weiss, wohin das Unternehmen genau will)
  • die Entwicklung des Unternehmens wird gebremst 
  • die selbstständige Kontrolle über die Unternehmungsentwicklung geht verloren 

Wann wird eine Produkt-Markt-Matrix benützt? 

Wenn sich die Unternehmensführung für eine Wachstumsstrategie entschieden hat

Was zeigt die Produkt-Markt-Matrix? 

Das Potenzial und die Risiken einer Strategie

In welche 4 Strategien kann man die Produkt-Markt-Matrix einteilen? 

  • Markt-Durchdringung
  • Produkt-Entwicklung
  • Markt-Entwicklung
  • Diversifikation

Wann benützt man eine Markt-Durchdringung? 

Wenn das Unternehmen versucht in einem bestehenden Markt zu wachsen und Marktanteile bestehender Produkte zu erhöhen

Was sind die Ziele einer Markt-Durchdringung? 

  • die Erhöhung des Absatzes bei bestehenden Kunden 
  • den Verkauf von Produkte an neue Kunde
  • Gewinnung von Neukunden, durch Abwerbung bei der Konkurrenz

Was sind die Risiken einer Marktdurchdringung? 

  • eher geringes Risiko,da sich das Unternehmen auf bestehende Ressourcen und Fähigkeiten bedienen kann
  • Wachstum ist begrenzt

Beispiel für eine Markt-Durchdringung (Currywurst)?

Beispiel: Obwohl die Currywurst in Deutschland schon stark verbreitet ist, können Sie versuchen schon bestehenden Wettbewerbern die Kundschaft durch ein intensiviertes Marketing abzulocken oder mehr Kunden für die Currywurst zu begeistern.

Markt-Durchringung = .... Markt und .... Produkt

Markt-Durchdringung = alter Markt und altes Produkt

Produktentwicklung = ... Produkt und ... Markt

Produktentwicklung = neues Produkt und alter Markt

Was macht man bei der Produktentwicklungsstrategie? 

ein neues Produkt wird in einem bereits bestehenden Markt eingeführt

-> Meist wird kein komplett neues Produkt eingeführt, sondern ein Produkt, dass die Bedürfnisse bestehender Kunden besser oder die Wünsche einer neuen Kundengruppe abdeckt.

Vorteil einer Produktentwicklungsstrategie? 

Vorteil ist hier, dass man den Markt bereits kennt und ggf. auch schon die Infrastruktur (Organisation, Logistik, Vertrieb etc.) aufgebaut hat.

Beispiel einer Produktentwicklungstrategie (Currywurst)

Beispiel: Sie verkaufen zusätzlich eine vegetarische Currywurst  in Deutschland. Dazu können Sie Ihre bestehende Infrastruktur nutzen und gleichzeitig eine neue Kundengruppe gewinnen.

Marktentwicklung = ... Produkt und ... Markt

Marktentwicklung = altes Produkt und neuer Markt

Was macht man bei einer Marktentwicklungsstrategie? 

ein bestehendes Produkt wird in einen neuen Markt eingeführt

Beispiel einer Marktentwicklung (Currywurst)

Beispiel: Sie exportieren die Currywurst nach Peru und erobern mit einem bekannten Produkt einen völlig neuen Markt.

Diversifikation = ... Produkt und ... Markt

Diversifikation = neues Produkt und neuer Markt

Welche 3 Arten von Diversifikationsstrukturen gibt es?

  • Horizontale Diversifikation
  • Vertikale Diversifikation
  • Laterale Diversifikation

Beispiel einer Diversifikation (Currywurst)?

Beispiel: Vegetarische Currywurst in Peru

Was bedeutet eine horizontale Diversifikation?

das Unternehmen erweitert ihr Leistungsangebot mit neuen Produkten, die den bisherigen Produkten ähnlich sind und auf der gleichen Wirtschaftsstufe stehen. Die neuen Produkte stehen mit den alten Produkten in Zusammenhang.

Beispiele einer horizontalen Diversifikation

  • Nike bringt einen eleganten Herrenschuhe auf den Markt
  • ein Autohersteller erweitert seine Produktpalette durch den Ankauf anderer Marken 

Was macht ein Unternehmen bei einer vertikale Diversifikation?

Hier erweitert das Unternehmen seine Wertschöpfungskette. Dies kann entweder durch den Absatz geschehen oder durch die Produktion 

Beispiele einer vertikalen Diversifikation

  • Eröffnung eines Geschäft (Absatz)
  • Bekleidungsunternehmen kauft eine Textilproduktion (Produktion) 
  • Buchhandlung kauft einen Verlag (Produktion) 

Was macht ein Unternehmen bei einer laterale Diversifikation?

Hier erweitert das Unternehmen sein Leistungsangebot mit Produkten, die in keinem Zusammenhang zu den "alten" Produkten stehen

Beispiel einer lateralen Diversifikation

Siemens: neben IT-Produkte verkaufen diese auch Verkehrs- und Medizintechnik, Beleuchtungsmittel und Energie.

Welche 3 Wettbewerbsstrategien gibt es laut Porter? 

  1. Kostenführerschaft
  2. Differenzierung
  3. Konzentration 

Welche zwei Wege gibt es laut Porter um für den Kunden einen grösseren Wert zu schaffen? 

  • gleichwertige Leistung wie die Mitbewerber zu einen niedrigen Preis anbieten (Kostenführerschaft)
  • eine einzigartige Leistung schaffen, die einen höheren Preis für den Kunden rechtfertigt (Differenzierung) 

Merkmale einer Kostenführerschaft

  • geringe Kosten in der Erstellung von Produkten und Erbrinung von Dienstleistungen
  • Kostenvorteile werden dem Kunden weitergegeben
  • günstigster Anbieter einer Branche
  • Standartgüter (keinen Luxusgüter) 

Was muss man bei einer Kostenführerschaft beachten?

  • das Unternehmen darf keine technischen Veränderungen passen
  • günstigere Nachahmungen kommen auf den Markt
  • Verteuerungen (Wechselkurs, Erhöhung des EP) 

= ansonsten wird der erarbeitete Wettbewerbsvorteil zunichte gemacht.

Beispiele einer Kostenführerschaft 

Zwei sehr bekannte Kostenführer sind zum einen der Einzelhändler Aldi, sowie die Fluggesellschaft Ryanair. Beide Unternehmen arbeiten konstant an Effizienzsteigerungen und damit die Kosten senken zu können.

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