Modul 145

Test 2, VPN

Test 2, VPN

Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Welt der VPN-Technologien. Sie erklären die verschiedenen Topologien wie End-to-End, End-to-Site und Site-to-Site, sowie die Phasen des Aggressive und Main Modes. Die Karteikarten behandeln auch die Unterschiede zwischen x.509 und PSK, die Bedeutung von PFS und die Funktionsweise von ESP und AH. Sie eignen sich für Anfänger, die die Grundlagen der VPN-Technologien und deren Einsatzgebiete verstehen möchten.
Karten
14
Lernende
13
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
28.02.2013 / 01.12.2020

Lernkarten

Was bedeutet VPN?

Virtual Private Network

Welchen nutzen hat VPN? Wofür wird es eingesetzt?

- Mehrere Standorte miteinander Verbinden (sichere Verbindung)

- Verschlüsselte Kommunikation über das Netz

- LANs koppeln

- Mehrere Rechner über das Internet zu einem Netzwerk verbinden.

Welche VPN Technologien kennen Sie?

- PPTP

- IPSec

- SSL-VPNs

- OVPN

-Hamachi

Welche VPN Technologien gehören eher zu den klassischen?

Welche VPN Technologien gehören eher zu den neueren?

Erklären Sie die Site-to-Site Topologie.

Bei einem Site-to-Site VPN werden üblicherweise zwei VPN-Appliances (z.B. eine Firewall) des

gleichen Herstellers über einen IPSec VPN Tunnel miteinander verbunden.

Es entsteht eine für den Benutzer unsichtbare Verbindung zwischen mehreren, physikalisch

unabhängigen Netzen

Erklären Sie die End-to-Site Topologie.

Bei einem End-to-Site VPN wird eine Verbindung von einem Computer in ein Netzwerk aufgebaut.

Diese Ermöglicht einem externen Arbeiter so zu arbeiten als ob er in der Firma sitzt.

Erklären Sie die End-to-End Topologie.

Dabei wird ein VPN zwischen zwei Hosts hergestellt. Bei dieser VPN-Topologie, muss auf beiden

Seiten keine VPN-Appliance zum Einsatz kommen, die Verbindung kann auch mittels Softwareclients

aufgebaut werden. Bei dieser VPN-Topologie ist openVPN, welches auf dem openSSL Standard

aufbaut, der Spitzenreiter. Ebenfalls verbreitet bei dieser Methode ist Hamachi.

Erklären sie den Authentication Header (AH vs. ESP)

Der Authentication Header (AH) ist eine Art Prüfsumme (Hashcode) über ein Datenpaket und alle Felder des Headers, die nicht von einem Router geändert werden. Man kann damit den richtigen Absender des Pakets sicherstellen. Damit wird aber keine Verschlüsselung der Daten durchgeführt. Ein Problem sind jedoch NAT Router, da sie die Adressen der Datenpakete ändern müssen um zu funktionieren.

Erklären sie Encapsulating Security Payload (AH vs. ESP)

Um dem Problem der NAT Router entgegenzuwirken (siehe AH), wird Encapsulating Security Payload (ESP) eingesetzt. ESP packt das eigentliche Datenframe nochmals ein ein Paket ein. Somit wird die Prüfsumme des AHs nicht verändert und ESP kann auch zusammen mit NAT-Routern funktionieren.

Erklären Sie die 5 Phasen des Main Modes:

1. Verbindungsinitiator sendet Vorschläge mit Verschlüsselungsalgorithmen.

2. Die Gegenstelle wählt aus diesen die sicherste Methode aus.

3. Der Initiator sendet seinen öffentlichen Schlüssel und einen Zufälligen Wert an die Gegenstelle.

4. Die Gegenstelle sendet dieselben Angaben an den Initiator. Dieser Schritt dient in der fünften

Phase als Vorbereitung für die Authentifizierung.

5. Der PSK oder ein Zertifikat werden ausgetauscht und die Phase 2 wird “eingeläutet”.

Erklären Sie die 3 Phasen des Aggresive Modes

1. Verbindungsinitiator sendet Vorschläge mit Verschlüsselungsalgorithmen.

2. Die Gegenstelle wählt aus diesen die sicherste Methode aus.

3. Der PSK oder ein Zertifikat wird augetauscht.

Was ist PFS?

Perfect forward Security - (dt. Folgenlosigkeit), bezeichnet ein Verfahren, bei dem beim Erbeuten eines Schlüssels nicht festgestellt werden kann, wie der nächste aussieht. Daher ist der Schlüssel absolut unabhängig von seinen Vorgängern oder Nachfolgern. Diese Variante erzeugt aber bei der Generierung von Sitzungsschlüsseln einen massiv höheren Rechenaufwand. Daher kann PFS z.B. bei IPSec-VPNs ausgeschaltet werden.

x.509 vs. PSK

Bei x.509 werden zur Verbindungsauthentifizierung Zertifikate und eine vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle verwendet, während bei PSK ein im Vorraus definierter Schlüssel die Verbindung absichert. X.509 stellt hier die sicherere Methode dar, da z.B. bei einem Mitarbeiterwechsel nicht alle Geräte auf den neuen PSK eingestellt werden müssen, sondern nur das Zertifikat von User XY als ungültig erklärt werden kann.

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