MME-Verstärker

Fragen zum Europalehrmittel 1992

Fragen zum Europalehrmittel 1992


Heinz Roth
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Verstärkertechnik auf Berufslehrniveau. Sie konzentrieren sich auf Verzerrungen, Verstärkungsmass, Dämpfung und die Funktionsweise verschiedener Verstärkerstufen. Besonders nützlich sind sie für Elektroniker, die Verstärker in der Praxis einsetzen und verstehen müssen, wie Verzerrungen entstehen und gemessen werden.
Karten
26
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektronik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
02.05.2016 / 29.02.2024

Lernkarten

Wie werden Verzerrungen klassifiziert (eingeteilt)?

Man unterscheidet lineare und nichtlineare Verzerrungen.

Beschreiben Sie die Dämpfungsverzerrungen mit möglichst wenig Text.

Die Grösse der Verstärkung (Dämpfung) ist frequenzabhängig.

Bei welchen Signalen wirken sich die Dämpfungsverzerrungen besonders störend aus?

Besonders störend wirken sich Dämpfungsverzerrungen bei der Übertragung von Impulsen aus.

Wie werden Phasenverzerrungen auch genannt?

Laufzeitverzerrungen

In welchem Bereich der Übertragungskennlinie treten die Phasenverzerrungen auf?

Sowohl Dämpfungsverzerrungen als auch Phasenverzerrungen treten bei Verstärkern im Bereich der beiden Flanken der Übertragungskurve auf.

Wodurch entstehen nichtlineare Verzerrungen?

Bei nichtlinearen Verzerrungen besteht zwischen den Eingangsgrössen und den Ausgangsgrössen des Verstärkers ein nichtlinearer Zusammenhang, z. B. durch die gekrümmte Kennlinie eines Transistors

Wie werden nichtlineare Verzerrungen auch genannt (Europa, USA)?

Klirrfaktor, THD (total harmonic distortion)

Welche Auswirkungen haben nichtlineare Verzerrungen?

Durch die nichtlineare Kennlinie entstehen zusätzlich zur Frequenz der Grundschwingung weitere Teilschwingungen.

Nennen Sie einige Bespiele für den Einsatz von Verstärker.

Audioverstärker, HF-Verstärker, Signalaufbereitung innerhalb eines Gerätes

Wie werden nichtlineare Verzerrungen gemessen?

Zur Bestimmung des Klirrfaktors wird auf den Eingang des Verstärkers eine Sinusspannung von z. B. 1000 Hz gegeben. Die Ausgangsspannung wird mit einem abstimmbaren Spannungsmesser untersucht, der auf 1000 Hz, 2000 Hz und 3000 Hz eingestellt wird. Die 4. Teilschwingung ist meist so klein, dass sie vernachlässigt werden kann.

Lernen