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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 24.11.2014 / 26.04.2021
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Sinn und Zweck des Geno- Ökogramms

 

  • Blick wird auf die Familie als Ganzes/ als System gerichtet

  • Das wichtigste ist auf einen Blick rasch erkennbar

  • Erkennen von Ressourcen Mängel auf

  • Zusammenhänge werden sichtbar

  • Bestätigt der Famile, dass Krankheit eine Familienangelegenheit ist

  • Familienmitglieder fühlen sich ernst genommen und integriert

  • Liefert Interventionsideen in Bezug auf Ressourcen, die genutzt werden können

 

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Konzeptualisierung

 

Zwischen Assessment und Interventionen steht die Konzeptualisierung der Situation:

  • Erhalten Info’s und Beobachtungen müssen ihrem Zusammenhang verstanden werden

Info’s und Beobachtungen sollen zusammen eine Bedeutung ergeben

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Reflecting-Team

 

 

Interprofessionelle Fallbesprechung mit Fokus auf die Familie

 

  • Breiterer, vertiefter Blickwinkel auf die Familie

  • Fördert Verständnis zur Familie

  • < >

    Ressourcen- und zukunftsorientiert

  • Fördert die interprofessionelle Zusammenarbeit ( gegenseitige Ressourcennutzung)

  • Bietet die Möglichkeit blinde Flecken aufzudecken

 

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1. Phase Calgary Modell

  1. Beziehungsaufbau Orientierungsphase / VERTRAUENSAUFBAU: sich vorstellen (meine Funktion), Infoabgabe zu Stationsabläufen und Untersuchungen, Info zur FzP. Respekt, Offenheit und ehrliche Kommunikation anwenden. Dieser Schritt umfasst das Eintrittsgespräch.
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2. Phase Calgary Modell

 

  1. Assessment: Anamnesegespräch, Geno-Ökogramm (Genetik über 3 Generationen, Beziehungsdiagramm -> nicht genetisch verbindlich)

    Ziel: Situation erkennen, erfassen und strukturieren um Unterstützungsbedarf zu ermitteln. ATL’s gezielt anschauen. Nie interpretieren, sondern vom Pat. bestätigen lassen, immer die gesamte Fam. miteinbeziehen und immer alles Dokumentieren!

     

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Interventionsphase / Nutzungsphase

Interventions und Nutzungsphase:

  1. Konzeptualisierung

Verstehen, Erkennen und Zusammenhänge bilden ohne Interpretationen aus der 1. und 2. Phase.

Als Hilfestellungen werden „Reflectingteams“ (Fallbesprechungen mit Pflegeexperten, runder Tisch) angeboten.

 

Adherence:

  • Autonomie: Ich gebe gerechte & differen-zierte Information, so wie es der Pat. versteht.
  • Gerechtigkeit: Es wird patientengerecht ausgeschöpft. (z.B. Ernährungsberatung anmelden)
  • Gutes tun: Bedürfnisse eingehen und Wünsche annehmen -> individuell.
  • Nicht schaden: Ressourcen adressaten-gerecht aufteilen.
  1. Durchführung

Diabetesinstruktion, Diabetesberatung:

Kognitive Ebene: anerkennen und bestärken, fachliche Infos abgeben

 

Emotionale Ebene: wahrnehmen (Validation), ermuntern zu Gesprächen und Emotionen zu- lassen.

Verhaltensebene: Fam. ermuntern, sich an der Pflege zu beteiligen. Durchführung der Pflege.

  • adressatengerecht!

Instruktion:

  • vorzeigen an mir selber
  • unter Aufsicht üben lassen
  • üben lassen ohne Aufsicht
  • Überprüfung / Evaluation
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Ablösungsphase / Abschluss der Beziehung:

 

  • Abschluss des Fam.-Kontakts
  • Einschätzen, ob es sinnvoll ist, den Abschluss einzuleiten
  • Anerkennung geben für das Erreichte
  • Evaluation der Gespräche mit der Familie selbst
  • Überweisung an weitere Fachpersonen bei Bedarf
  • Anbieten der Wiederaufnahme des Kontakts bei Bedarf 
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Bedeutung DM 1 für die ganze Familie

 

  • Krisenhaftes Lebensereignis für den Patient und die ganze Familie

  • Einfluss auf den Gesundheitszustand von jedem Familienmitglied

  • Umorganisation des Familienlebens

  • Das Bewältigungsverhalten hat einen wesentlichen Einfluss auf die ganze Familie

  • Anforderungen und Verantwortlichkeit fordert die ganze Familie

  • Veränderung der Rollen und Gewohnheiten