Mikroökonomie

Gesichter der Ökonomen und deren Theorien etc.

Gesichter der Ökonomen und deren Theorien etc.


Mansour Bakir
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einstieg in die Mikroökonomie, wobei der Fokus auf zentralen Konzepten wie Nachfrage, Angebot, Markt und Arbeitsteilung liegt. Sie beleuchten verschiedene Theorien, Gesetze und Beispiele, die das Verständnis von Preisen, Kosten und Marktversagen vertiefen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Wirtschaftsinteressierte, die die Grundlagen der ökonomischen Zusammenhänge in einer Marktwirtschaft verstehen möchten.
Flashcards
41
Students
6
Language
German
Category
Macro-Economics
Created / Updated
30.01.2013 / 13.10.2020

Flashcards

Carl Menger

Mengersche Güterordnung
Güter erster und höherer Ordnung
Produktions- und Investitionsgüter 

Adam Smith

Theorie der absoluten Kostenvorteile (Kontext: Arbeitsteilung)

absolute Kosten gemessen an Arbeitszeit (pro Stück)

Transformationskurve

unsichtbare Hand (Kontext Liberalismus) 
 

David Ricardo 

Theorie der relativen Kostenvorteile (Kontext: Arbeitsteilung)

relative Kosten gemessen am Verzicht auf alternativen Ertrag (Opportunitätskosten)

Steigung der Transformationskurve

 

Ronald Harry Coase 

Nature of the Firm 

Transaktionskostentheorie

Warum gibt es Unternehmen? 
Weil die Nutzen des Marktes Geld kosten

Coase-Theorem
Unternehmen können Probleme der externalitäten selbst lösen, durch verhandeln über Allokationen und das tauschen ohne Kosten. -> Mit den Märkten gelangen diese zu effizienterer Ressourcenallokation.
Die Betroffenen wählen immer den effizienteren Weg
 

Günther Schmölders

Geld ist, was gilt!

juristisch: staatliche Deklaration, Annahmezwang
ökonomisch: Massengewohnheit der Annahme, als Wertversprechen allgemeiner Geltung

Hermann Heinrich Gossen 

1. Gossensche Gesetz: 
Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen (Sättigungsgesetz)

2. Gossensche Gesetz: 
Gesetz vom Ausgleich der Nutzen (Genussausgleichsgesetz)

Robert Giffen

Giffen Fall (Giffen Paradoxon) (anormale Nachfrage)

inferiore Güter 

Beispiel: Brot zu Fleisch, Brot wird immer noch nachgefragt trotz steigender Preise wegen Kalorienbedarf

Thorstein Bunde Veblen 

Veblen-Effekt bzw Snob-Effekt: Geltungskonsum (anormale Nachfrage)

superiore Güter

Preis steigt, Nachfrage steigt... Preis sinkt, Nachfrage sinkt. Aufgrund von Prestige bzw Exklusivität

Robert Metcalfe

Metcalfe's Gesetz: Netzwerkexternalitäten (anormale Nachfrage)

Je mehr Nachfrager es nutzen, desto attraktiver wird das Produkt. --> positive Rückkopplung. 
Mit steigendem Konsum steigt auch die Zahlungsbereitschaft.

 

Alfred Marshall 

Elastizitäten & Marshall-Kreuz

Ernst Engel 

 

Engelsches Gesetz: Nahrungsmittel
 

bei steigendem Einkommen nehmen die Nahrungsmittelausgaben endgültig ab. 

Einkommensunelastische Reaktion 

Hermann Schwabe

Schwabesches Gesetz: Mietwohnraum 

Mit steigendem Einkommen nehmen die Ausgaben für Mieten anteilig ab. 

einkommensunelastische Reaktion

Ludwig von Mises

Arbeitsleid-Theorie

"Präferenz für Freizeit"

Eugen von Böhm-Bawerk

Agio Theorie (Aufgeld/Zins-Theorie)

Anne R.J Turgot

Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag (Ertragsgesetz) & Grenzproduktivitätstheorie 

ab einem gewissen Punkt wird durch weiterer Zunahme von Arbeit (unter gleichbleiben aller anderen Konstanten) entsteht abnehmender Ertragszuwachs

 

Johann Heinricht von Thünen

Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag & Grenzproduktivitätstheorie

 

Karl Bücher 

Gesetz der Massenproduktion 

Mit steigender Produktionsmenge sinken die Stückkosten
 

John Bates Clark

Grenzproduktivitätstheorie

 

Arthur Hanau

Schweinezyklus

Joseph Schumpeter

 

Unternehmertypen 

Pionierunternehmer (auch "Schumpeter-Unternehmer" genannt)

spontan imitierender Unternehmer :
Anschluss nur bei Erfolg des Pionierunt.

unter Druck reagierender Unternehmer 
erst Anschluss bei Existenzgefährdung

immobiler Unternehmer
 

Erich Gutenberg

Akquisitorische Potenzial 

Fähigkiet des Unternehmens Kunden an sich zu binden 

William Stanley Jevons

Gesetz der Unterschiedslosigkeit (law of indifference)

vollkommener Markt (Auf dem Markt kann nur ein Preis existieren)

Heinrich von Stackelberg

Marktformenschema

Antoine Augustin Cournot

Cournotsche Punkt (Kontext: Monopol)

Gewinnmaximale Preis-Mengen-Kombination (Grenzumsatz=Grenzkosten)

Karl Marx

Marxistische Krisentheorie

Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate 
->Gewinn als Triebkraft... Überproduktion... Krise

Friedrich August von Hayek

"spontan effiziente Ordnung"

Eine Variante des Neoliberalismus

setzt auf die Selbststeuerung (und selbstregulierung) der Marktwirtschaft

 

Adolf Hennecke

Aktivistenbewegung 

Planerfüllungsprinzip

Frida Hockauf

Aktivstenbewegung 

Albert William Tucker

Das rationale Verhalten eines einzelnen führt gesamtwirtschaftlich zu einem supotimalen Ergebnis

George Akerlof

Zitronenmarkt (Kontext: totales Marktversagen)

Beispiel: Gebrauchtwagenmarkt

Arthur Cecil Pigou

Pigou Steuer

Steuer zur Korrektur negativer externer Effekte 

Alfred Müller Armack

soziale Marktwirtschaft

"Prinzip der Freiheit auf dem Markt & Prinzip des sozialen Ausgleichs"

Umverteilung

Sozialversicherungsbeiträge

Karl Schiller

Stabilitätsgesetz

Globalsteuerung gegen die Schwächen Wirtschaftlicher Krisen einer gelenkten Marktwirtschaft

 

Jean Baptiste Say

Say'sches Theorem 

Jedes Angebot schafft sich selbst eine Nachfrage und umgekehrt

John Maynard Keynes

Keynianismus 

Angebot und Nachfrage führen auf den Märkten nicht automatisch zu einem gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht, bei dem auch Vollbeschäftigung herrscht

Aristoteles 

Ökonomie ist eine Notwendigkeit und dienende Funktion

Politik als Reich der Freiheit, Ökonomie als Reich der Notwendigkeit

Clyde C. Barrow

Marktversagen: Gefangenendilemma (prisoner's dilemma) 

Theorie der öffentlichen Güter

Bonnie E. Parker

 

Marktversagen: Gefangenendilemma (prisoner's dilemma) 

Theorie der öffentlichen Güter

Daniel Defoe 

erst Robinsonwirtschaft, dann Arbeitsteilung und Tausch

Robinson Crusoe

erst Robinsonwirtschaft, dann Arbeitsteilung und Tausch

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