Mikroökomomie

Thema 2 (Grundlagen der Volkswirtschaft)

Thema 2 (Grundlagen der Volkswirtschaft)


M. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Mikroökonomie auf Mittelschulniveau. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Markt, Preis, Wettbewerb und die Rolle des Staates in der Volkswirtschaft. Die Karteikarten erklären, wie Märkte funktionieren, welche Faktoren die Produktion beeinflussen und wie Geld als Tauschmittel dient. Sie richten sich an Schüler, die ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge entwickeln möchten, und vermitteln, wie Marktmechanismen und staatliche Regulierungen zusammenwirken, um wirtschaftliche Stabilität und sozialen Ausgleich zu fördern.
Karten
17
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
27.12.2015 / 27.12.2015

Lernkarten

Definition Markt

Ein Mechanismus, mit dessen Hilfe Käufer und Verkäufer miteinander in Beziehung treten, um Preis und Menge einer Ware, Dienstleistung oder eines Vermögenswertes zu ermitteln.

Definition Marktmechanismus

Das Wirtschaftssystem wird ohne Zwang oder zentrale Lenkung allein durch den Markt koordiniert.

Funktion Preis als Signale

Höhere Preise - Nachfrage sinkt - Ankurbelung der Produktion
Tiefe Preise - Nachfrage steigt - wirken sich hemmend auf Produktion
Nachfrage steigt - Preise steigen - Produzenten produzieren mehr

Definition Marktgleichgewicht

Das Marktgleichgewicht stellt den Ausgleich zwischen all den verschiedenen Käufern und Verkäufern her. Märkte lösen selbstständig die Probleme des "was, wie und für wen".

Definition Vollkommener Wettbewerb

Markt, in dem kein Unternehmen oder Konsument mächtig genug ist, um den Marktpreis zu beeinflussen.

Definition Unvollkommener Wettbewerb

Marktversagen wegen folgenden drei Punkten führt zu Ineffizienz und der Staat kann bei der Korrektur der Missstände wertvolle Dienste leisten (Monopole, Externalitäten/Spillover-Effekte und öffentliche Güter).

Erläutere Adam Smiths Doktrin von der unsichtbaren Hand

Unter den Bedingungen des vollständigen Wettbewerbs und sofern es zu keinem Marktversagen kommt, gelingt es den Märkten, das Maximum an nützlichen Gütern und Dienstleistungen aus den vorhandenen Ressourcen von sich aus alleine herauszuholen. Aus eigennützigen wirtschaftlichen Aktivitäten kann gesamtwirtschaftlicher Nutzen erwachsen, wenn diese in einen gut funktionierenden Marktmechanismus eingebettet ist. Indem der Mensch seinen eigenen Nutzen anstrebt, fördert er häufig den Nutzen der Gesellschaft wirksamer, als hätte er dies beabsichtigt. Harmonie zwischen privatem und öffentlichem Interesse.

Erläutere Spezialisierung und Arbeitsteilung

Merkmale einer modernen Volkswirtschaft

  • Eine entwickelte Volkswirtschaft zeichnet sich durch ein komplexes Handelsnetz aus, das auf massiver Spezialisierung und ausgeklügelter Arbeitsteilung beruht.

  • Die heutigen modernen Volkswirtschaften arbeiten in hohem Masse mit Geld. Geld ist die Masseinheit für wirtschaftlichen Wert und dient zugleich als Zahlungsmittel.

  • Die Technologien unserer modernen Industrie beruhen auf dem Einsatz riesiger Mengen an Kapital. Kapital macht die menschliche Arbeitskraft zu einem weitaus effizienteren Produktionsfaktor und ermöglicht eine im Vergleich zu früheren Zeiten vielfach höhere Produktivität.

Definition Geld

„Geld fungiert als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer“. Geld ist ein Tauschmittel das von allen akzeptiert wird.

Erläutere die Produktionsfaktoren

Arbeit, Kapital und Boden/Grund

Erläutere die Begriffe Kapital, Privateigentum und Eigentumsrechte

Kapitalismus: Die Möglichkeit des Einzelnen, Kapital zu besitzen und daraus Nutzen zu ziehen.

Definition soziale Gerechtigkeit

Die Märkte produzieren nicht notwendigerweise eine sozial gerechte Einkommensverteilung. Eine Marktwirtschaft kann sogar völlig inakzeptable Ungleichheiten bei Einkommen und Konsum hervorbringen, vor allem in einem Laissez-faire System.

Definition Stabilität

Makroökonomische Strategien zur Stabilisierung und Förderung des Wirtschaftswachstums beinhalten fiskal- oder haushaltspolitische Massnahmen ebenso wie geldpolitische Massnahmen. So können die Staaten Einfluss auf Produktivität, Beschäftigung und Inflation nehmen.

Definition Monopol

Einzelne können Preis alleine beeinflussen. Ineffizienz aufgrund überhöhter Preise und zu geringen Outputs. Staat reguliert Preise und Kartellgesetze verhindern Absprachen und evtl. Öffnung des Marktes für Konkurrenten aus dem Ausland.

Definition Externalitäten/Spill-over-Effekte

Treten auf wenn die wirtschaftliche Aktivität von Unternehmen oder Individuen bei marktfernen Akteuren zu Kosten oder einem Nutzen führen. Staaten bekämpfen negative Externitäten mit Regulierungen um z.B. die Luft- und Wasserverschmutzung, Sondermüll etc. einzudämmen. Die richtige Balance zwischen freiem Markt und staatlicher Regulierung zu finden ist eine schwierige Aufgabe, die einer gründliche Analyse der Kosten und Nutzen bedarf.

Definition Fiskalpolitik

Unter der Fiskalpolitik eines Staates versteht man dessen Möglichkeiten, Steuern zu erheben und Staatsausgaben zu tätigen.

Definition Geldpolitik

Als Geldpolitik bezeichnet man hingegen die Festlegung der Geldmenge und der Zinssätze.

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