Mikrobiologie

Mikrobiologie Vorlesung und Praktikum

Mikrobiologie Vorlesung und Praktikum


L. W.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Mikrobiologie, mit Fokus auf Organismen, Stoffwechselmerkmalen und Zellstrukturen. Sie behandeln Themen wie Bakterien, ihre Begeißelungsformen, Lipopolysaccharide und deren Wirkungen, sowie die Unterschiede zwischen prokaryotischen und eukaryotischen Zellen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Lehrkräfte, die sich mit den Grundlagen der Mikrobiologie vertraut machen oder diese vermitteln möchten.
Flashcards
30
Students
3
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
16.10.2012 / 11.10.2017

Flashcards

obligat aerobe MO

Pseudomonaden; Schimmelpilze

laktosenegative Enterobacteriaceae

Salmonellen; Shigella; Proteus

pychrotolerante bakterielle Lebensmittelvergifter

Pseudomonaden; Laktobazillen

säuretolerante MO

Laktobazillen; Essigsäurebakterien; Hefen; Pilze

Eitererreger

Staphylokokken; Streptokokken

Erreger von Virusinfektionen, die über LM übertragen werden können

Norovirus; Hepatitis A; Rotaviren

bakterielle Sporenbildner

Bacillus spp. (aerob); Clostridium spp. (anaerob)

coliforme Keime

Enterobakter; Escherichia; Citrobakter

Wesentliche Unterschiede zwischen Prokaryoten und Eukaryoten

Zellkern; Größe; Zellwand; Kompartimentierung; Organellen; DNA; Vermehrung; Geißeln

Drei-Reiche-Lehre

Prokaryoten (Archaea; Bacteria) Eukaryoten (Eukarya)

Einorden von Organismen nach Stoffwechselmerkmalen.

Eykaryoten -> Pflanzen, Algen

Einorden von Organismen nach Stoffwechselmerkmalen.

Eykaryoten -> Tiere

Einorden von Organismen nach Stoffwechselmerkmalen.

Eykaryoten -> Pilze

Einorden von Organismen nach Stoffwechselmerkmalen.

Eykaryoten -> Protozoen

Einorden von Organismen nach Stoffwechselmerkmalen.

Bakterien -> Heterotrophe (Medizin; Hygiene)

Erdalter

4,6 MIlliarden Jahre

Allgemeine Eigenschaften von MO

- geringe Größe (Bakterien wenige Mikrometer)

- geringe morphologische Diferenzierung

- große Stoffwechselvielfalt und Anpassungsfähigkeit

- ubiquitäre Verbreitung ( Koloniesierung jedes Lebensraumes

- große Stoffwehselintensität (Umsatz ist proportional zu Oberfläche) -> hohe Reproduktionsrate

- daher rasche genetische Anpassungsungsfähigkeit

Taxonomie

Abteilung -> Klasse -> Ordnung (-ales) -> Familie (-aceaea) -> Gattung -> Art (sp. spp.)

Um welche Begeißelungsform handelt es sich?

monotrich

Um welche Begeißelungsform handelt es sich?

polytrich oder lophotrich

Um welche Begeißelungsform handelt es sich?

peritrich

Wie kann die Spore in der Zelle liegen?

- terminal

- subterminal

- zentral

Funktionen der Zellmembran

-Permeabilitätsbarriere/Stoffaustausch (beweglich, dichte Zelle nach außen ab)

- Protein(Enzym-)anker (Systeme für Transport, Energiegewinnung, Chemotaxis,..)

- Energiespeicherung (ATP) / Ladungstrennung

Aufbau der Zellwad GRAMPOSITIVER Bakterien

- Cytoplamamenmbran

- Peptidoglykan (bis zu 40 Schichten)

- mit der Zellwand assoziierte Proteine ; Lipoteichonsäure; Teichonsäure

Aufbau derZellwand GRAMNEGATIVER Bakterien

-Cytoplamamembran

- Peptidoglykan (wenige Schichten)

- grmanegative Äußere Membran

- Lipopolysaccharid (zusätzliche Penetrationsbarriere)

Aufbai eines Lipopolysaccharides:

- O-spezifisches Polysaccharid

- KErnpolysaccharid

- Lipid A

Physiologische Wirkungen von Lipopolysacchariden?

1) Antigenität (O-spezifisches Polysaccharid): ruft die Bildung spezifischer Antikörper hervor (serologische Diff von Bakterien)

2) Endotoxinwirkung von Lipid A: Fieber (Pyrogenität) durch Freisetzung endogener Pyrogene; Entzündungsreaktionen; Gerinnung und Fibrinolyse -> Verbrauchskoagulation -> Blutungen -> Volumenverlust -> Endotoxinschock -> Multiorganversagen

Was versteht man unter einer Verbrauchskoagulation? Wo/Wann kann diese auftreten?

Kann auftreten, wenn pyrogene Substanzen ( Lipid A) in den Körper gelangen.

Man versteht darunter eine Blutgerinnungsstörung, die durch Verbrauch der Gerinnungsfaktoren zustande kommt. Kommt es zu Verletzungen, so treten Blutungen auf, die schnell zu einem Volumenverlust. Ist die Differenz zwischen Blut- und Gefäßvolume nzu groß kann es zu einem Endotoxinschock kommen, welcher schlussendlich zu Multiorganversagen führt.

Pyrogene =

Substanzen, die Fieber erzeugen (z.B. Endotoxine )

Was muss bei Stoffen/Materialien, die unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes (parenteral) in den Körper gelangen beachtet werden?

- Sie müssen möglichst Endotoxinfrei sein.

- denn will man gramnegative Erreger im Blut mit Antibiotika behandlen, so zerfallen die Bakterien und setzen viel Endotoxine frei.

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