Mikrobio 09. Mensch Mikroben Interaktion

normale Mikroflora, Infektion, Phatogenität, Virulenz, Toxine

normale Mikroflora, Infektion, Phatogenität, Virulenz, Toxine


R. Z.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Interaktion zwischen Menschen und Mikroorganismen. Sie behandeln Themen wie die Besiedlung verschiedener Körperregionen, die Rolle von Toxinen und Virulenzfaktoren, sowie die Auswirkungen von Mikroben auf die Gesundheit. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die verstehen möchten, wie Mikroorganismen als Wirt genutzt werden, Krankheiten verursachen und wie der menschliche Körper darauf reagiert.
Karten
17
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
04.01.2015 / 10.01.2015

Lernkarten

Pathogen

Mikrobieller Parasit welcher den Wirt schädigt

Pathogenität

(Virulenz)

Die Fähigkeit eine Krankheit auszulösen

(Quantitatives Mass der Pathogenität)

Infektion

≠

Krankheit

Kolonisierung und Wachstum eines Mikroorganismus im Wirt

≠

Verletzung und Schaden am Wirt

Gnotobiotic

Keimfreie Tiere

  • Unterentwickeltes Immunsystem
  • Benötigen zusätzliche Vitamine

Habitat Mensch

  • Viel Nahrung
  • Konstante Abiotische Faktoren
    • Temperatur, pH, Osmotischer Druck
  • Diverser Lebensraum
    • Feuchte, Sauerstoff, pH, etc

Kolonisierung

Schutz vor Kolonisierung

Adhesion → Kolonisation

Schleimhaut: häufiger Angriffspunkt

Bester Schutz: Bestehende Flora

Lebensraum Haut

  • Lebensfeindlich
  • Saures Millieu
  • Hohe Saltzkonzentration
  • Wenig Nahrung

Leben

  • grampositive Bakterien
  • mit Schweissdrüsen assoziiert

 

Plaque, Karies

Plaque: Zahnbelag (Mikroorganismen, Kohlenhydrate, Proteine...)

  • Fermentation von Zuckern
  • Säuren (Milchsäure
  • auflösen von Zahnschmelz (Mineral, Ca)
  • Führt zu Karies (infektionskrankheit)

Streptococcus mutans

Zahnfleisch entzündung

(Gingivitis und Periodontitis)

  • Entzündung
  • Verlust an collagen
  • Zahnfleisch zieht sich zurüc

Magen

pH2

Chemische Barriere gegen Bakterien

Nur sehr wenige können überleben

Helicobacter pylori

(auslöser von Megenentzündungen, Geschwüren)

Dünndarm, Dickdarm

Anfänglich fast steril

je weiter nach unten desto mehr Mikroorganismen

Dickdarm bis zu 1012 zellen/gramm

Effekte der Darmflora

(Erwünscht / Unerwünscht)

  • Vitamine (B12)
  • Zuckeraufschluss
  • Kurze Fettsäuren

 

  • Gasproduktion
  • Geruchbildung

Atemwege

  • Obere Besiedelt
  • Untere (ab Tracheen, Bronchien) steril
  • Geschützt durch
    • Schleimcillien
    • Lysozym
    • Macrophagen

Urogenitaltrakt

Blase: Steril

Harnröhre: Besiedelt, kann zu Infektion führen (Opportunistische Erreger)

Vagina: Während fruchtbaren Jahren sehr Tiefer pH

Virulenz

Massgrösse für die Fähigkeit Krankheiten auszulösen

  • Toxizität
  • Invasität (Anzahl verhindert normale Funktion des Gewebes)

 

Messung mit LD50 (Lethale Dosis 50%)

Mit geringer anzahl Keime hohe Wirtsterblichkeit => grosse Virulenz

Virulenz Faktoren

Beschleunigen / Bewirken Phathogenität (auslösen einer Krankheit

  • Antigene (LPS Lipid A, Flagellum)
  • Toxine
  • Kapsel (verhindert Antikörper Bindung)
  • Fimbriae (Adhäsion)
  • Membranproteine zur Nährstoffaufnahmen (zB Fe → fehlt nachher dem Wirt)

Bakterielle Exotoxine

Werden vom Bakterium im Wirtsgewebe nach aussen abgegeben

  • Cytolytisch: Zell-Lyse
  • A-B Toxine: B bindet an Rezeptor, A geht in Zelle und richtet Schaden an
    • Botox
    • Tetanus Toxin
  • Superantigene: Lösen übertrieben starke Immunreaktionen aus

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