Mikrobio 05. Metabolismus

Nutrients, microbial growth, principles of metabolism

Nutrients, microbial growth, principles of metabolism


R. Z.
Diese Lernkarten behandeln den Stoffwechsel von Mikroorganismen auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Atmung, Sauerstoffverwertung, Phosphorylierung und Anpassungsmechanismen an verschiedene Umweltbedingungen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Biologiestudenten, die sich mit mikrobiellen Stoffwechselwegen und deren Regulation vertraut machen möchten.
Karten
18
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.12.2014 / 04.01.2015

Lernkarten

Wichtigste Elemente in Mirkoorganismen

Makronährstoffe:

CONHPS

(Protein, Nukleinsäure, Lipid, Polysaccharid)

Mikronährstoffe:

Na, Mg, K, Ca, Cl

Fe, Cu, Ni, Zn, Mn, ....

Autotroph ≠ Heterotroph

C-Quelle

  • Anorganisch
  • Organisch

(Hat NICHTS mit Energiegewinnung zu tun)

Kulturmedium

Nährstofflösung

  • Definiertes Medium (chemische zusammensetzung bekannt)
  • Komplexes Medium

Exponetielles Wachstum

(Formel)

Nt  =  N0 * 2n

N: Zellzahl zu Zeit t oder 0

n: Anzahl Generationen

Generationszeit g = t/n

Typische Wachstumskurve

(Phasen)

  • Lag
    • (Epigenetische) Anpassung an Nährmedium, schnelles Wachstum, ..
    • Mehr Mitochondrien
    • evt. Anpassung des Mediums (Redoxpotential)
  • Exponential
    • fixe Verdoppelungszeit
  • Sationär
    • Kapazität erreicht (Nahrung, Raum)
  • Absterbe
    • Zu geringes Nahrungsangebot
    • Toxine
    • toxische Ausscheidungsprodukte

Mikrobielles Wachstum messen

  • Mikroskopisch zählen
  • Verdünnungsreihe, Zählen neuer Kulturen
  • Trübung messen

Verdünnungsreihen kommen auf viel weniger Organismen

  • Tote Bakterien nicht mitgezählt
  • Nicht aus jedem lebenden Bakterium wird eine neue Kolonie

Temperatur

Wichtiger abiotischer Faktor

  • zu tief
    • gefriefen
    • zu unstabile Membran
    • langsame Reaktionen
  • zu hoch
    • Denaturierung von Proteinen
  • RGT-Regel (+10°C => doppelt so schnell)
  • Anpassung an verschiedene Temperaturoptimums

Psychrophil (Psychrotolerant)

Wachstum bei tiefen Temperaturen Optimal (möglich)

Anpassungen:

  • Veränderte Enzymkinetik
  • Mehr Polare Aminosäuren
  • Ungesättigte Fettsäuren

Sauerstoff

  • Aerob (benötigen O2 für Stoffwechsel)
  • Anaerob (Dürfen keinem O2 ausgesetzt sein)
  • Fakultativ (nutzen O2 falls vorhanden)
  • Microaerophiles (O2 muss zu tieferer Konzentration vorhanden sein)
  • Aerotolerant (Tolerieren O2 ohne zu nutzen)

Methabolismus

Anabolismus

Katabolismus

Stoffwechsel

Energie verbrauchend

Energie freisetzend

Cofaktoren

Alles was nicht zur Peptidkette gehört

fest gebunden: kovaltent oder mit hoher Affinität

lose gebunden: kann Dissoziieren

Energiequelle

(≠ C-Quelle)

Energiequelle

  • Cemotrophie
    • Lithotrophie
    • Organotrophie
  • Phototrophie

C-Quelle

  • Autotrophie (>50% von CO2)
  • Heterotrophie

Möglichkeiten ATP zu Synthetisieren

  • Substrat-level Phosphorylierung
  • Chemiosmotische Phosphorylierung
    • Oxidative Phosphorylierung
    • Photo Phosphorylierung

Aufbau des H+ Gradients durch e- Transport Kette

Redoxpotential (E°')

Umwandlung in ΔG

Tendenz seinen Reaktionspartner durch e- entzug zu oxidieren

Es können nur relative Werte angegeben werden

⇒ Definierter Nullpunkt    2H+ + 2e-  →  H2

 

ΔG = z*F*ΔE°'

  • F: Faradeykonstante
  • z: Anzahl übertragene e- (von Reaktionsgleichung abhängig)

Begriffe für O2

  • Aerob ≠ Anaerob
  • Aerotolerant
  • Oxisch ≠ Anoxisch
  • Oxigen ≠ Anoxigen

  • Aerob ≠ Anaerob
    • e- Akzeptor
  • Aerotolerant
    • nicht als e- Akzeptor, aber keine Schäden
  • Oxisch ≠ Anoxisch
    • Umwelt mit O2
  • Oxigen ≠ Anoxigen
    • Photosynthese mit H2O als e- Donator

Chemoorganotroph

  • Gärung
  • Anaerobe Atmung
  • Aerobe Atmung

Energie und C aus Organischen Verbindungen

Chemolithotroph

  • Anaerobe Atmung
  • Aerobe Atmung

Energie und C aus anorganischen Molekülen

Phototroph

  • Oxigen
  • Anoxigen

 

  • Photoheterotroph
  • Photoautotroph

Energie aus Licht

C je nach dem

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