Mikro II
Jehlifisch Universität, Herbstsemester 2013
Jehlifisch Universität, Herbstsemester 2013
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Flashcards
Was bedeutet streng Monoton?
Nichtsättigung: Mehr ist besser.
Welche drei Annahmen über Präferenzen exisiteren?
Vollständigkeit
Nichtsättigung
Transitivität
Was für ein Gut hat eine lineare Funktion?
Perfektes Substitut: U(X,Y) = aX + bY
Was für ein Gut hat Minimuns-Funktion?
Perfekte Komplemente, Bsp.: U(X,Y) = min (aX, bY)
Wann ist eine Präferenz bzw. Indifferenzkurve (Nutzenfunktion) streng monoton?
Wenn die 1. Ableitung nach einem Gut stets positiv ist.
Was ist die Marshallschen Nachfrage?
Die Marshallschen Nachfragefunktion x1 (m,p1,p2) und x2 (m,p1,p2) liefern für alle möglichen Preis p1 und p2, sowie für alle möglichen Einkommen m die jeweiligen Menge von Gut 1 bzw. 2, die der Konsument nachfragt.
Dafür müssen wir die Nutenfunktion maximieren mit der Nebenbedingung der Budgetbeschränkung.
Was sind die Voraussetzungen für die Anwendung der Langrange?
Präferenzen sind monoton (differenzierbar, 1. Ableitung zu jedem Punkt ist immer positiv).
Präferenzen sind konvex (Bessermengen sind konvex à Beliebiges x und y verbinden, schneidet Kurve nie).
Indifferenzkurven sind differenzierbar (An jeder Stelle nach jedem Gut ableitbar, z. Bsp. Bei perfekten Komplement im Knick nicht möglich)
Keine Randlösung (Lösung liegt nicht auf der Achse (innere Lösung), immer positive Menge wird konsumiert, z. Bsp. Perfekten Substitute oder quasilinearen Präferenzen nicht möglich).
Was ist die Slutsky-Gleichung?
TE = SE + EE
Was für Güter gibt es und wie reagieren diese auf Einkommens bzw. Preisänderungen?
- Normales Gut: m↑ à xi↑
- Inferiores Gut: m↑ à xi↓
- Gewöhnliches Gut: pi↑ à xi↓
- Giffen Gut: pi↑ à xi↑
- Substitut: pj↑ à xi↑
- Komplement: pj↑ à xi↓
Es handelt sich hierbei um Präferenzen nach Gütern, z. Bsp. ein inferiores Gut könnte bei einem anderen Individuum etwas anderes sein.
Sind normalge Güter immer auch gewöhnliche Güter?
Ist ein Giffen-Gut immer auch ein inferiores Gut?
Auf welcher Kurve berechne ich die Grenzrate der Substitution (MRS, GRS)?
Indifferenzkurve
Auf welcher Kurve berechne ich die Grenzrate der technischen Substitution (MRTS, GRTS)
Isoquante
Wie lautet die Isokostenkurve?
C = RK + WL
Was sind versunkene Kosten (Sunk Cost)?
Versunkene Kosten sind Kosten, die auch durch die Einstellung der Produktion nicht vermieden werden können.
- Versunkene Kosten sind nicht Fixkosten!
- Beispiele: Ausgaben für die Erstellung von Anlagen, die bei der Einstellung der Produktion nicht verkauft werden können, Ausgaben für F&E, ...
Wie lauten die Annahmen für vollständigen Wettbewerb?
- Marktteilnehmer sind Preisnehmer
Es gibt viele (kleine) unabhängige Anbieter und Nachfrager, die den Marktpreis P nicht beeinflussen können. - Homogene Produkte
Die Produkte sind aus der Sicht der Konsumenten identisch. Es gibt deshalb nur einen Marktpreis P. - Freier Marktzu- und Austritt
Keine speziellen Kosten für Zu- und Austritt. Nachfrager können leicht zwischen Anbietern wechseln.
Können langfristige Marktangebotskurven addiert werden?
Nein, nur kurzfristige da Unternehmen ein- undaAustreten können.
Wie lautet der Lernder-Index im Monopol? Und was besagt dieser?
Der Lerner-Index misst, wie gross der prozentuale Aufschlag des Preises über die Grenzkosten ist. Dieser
Aufschlag wird auch als “Markup” bezeichnet.
Der Markup ist umso grösser, je geringer die (betragsmässige) Elastizität der Nachfrage η ist.
Wenn die Nachfrage perfekt elastisch ist (η --> ∞), so geht der Lerner Index gegen null (vollständiger Wettbewerb).
Wenn die Nachfrage perfekt unelastisch ist (η --> 0), so geht der Preis gegen 1 und der Lerner Index gegen 1.
Intuition
Der Lerner-Index liegt zwischen 0 und 1 und ist ein Mass für die Marktmacht einer Firma.
Wenn es Wohlfahrtsverlust gibt, wieso erlauben dan Staaten Patente?
Fixkosten für Innovation sehr hoch. Unternehmen würden weniger innovativ sein wenn sie nach der Herstellung der Produkte aus der Innovation nicht diese wieder decken könnten.
--> Marktmacht als Innovationsanreiz
Wie lautet die Optimalitätsbedingung im vollständigen Wettbewerb (Eruierung Angebot)?
p = MC(Q) = MR(Q)