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M. M.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Konzepte der psychologischen Methodenlehre, insbesondere zur Erhebung und Analyse von Reizen, Verhalten und deren Messung. Sie thematisieren psychophysikalische Verfahren, Signalentdeckungstheorie und Forschungsdesigns wie Labor- versus Feldstudien, inklusive Validitätsaspekte und Störvariablenkontrolle. Studierende profitieren von diesem Überblick, um empirische Studien zu planen, durchzuführen und kritisch zu bewerten, etwa in experimentellen oder neurowissenschaftlichen Kontexten.
Karten
21
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
13.10.2026 / 22.10.2026

Lernkarten

Definition "Methodologie"

  • aus dem Griechischen: methodos = nachgehen, verfolgen // logos = wort, lehre
  • Definition aus Vorlesung: allgemeine Verfahrensweisen der wissenschaftlichen Forschung, unabhängig vom konkreten Forschungsgegenstadt
    • Differenzierung in experiemtentell vs. korrelativ / quantiativ vs. qualitativ/ Theoriebildung

Definition Methode

  • Vorlesung
    • konkrete Verfahrensweisen der Datengewinnung 
    • für bestimmten Forschungsgegenstand
    • Entscheidungen sollten kommunizierbar + begründbar sein 
    • e.g. neurowissenschaftl./ physiologisch, Verhaltenserfassung, Befragung, erschließung Kognitionen
  • Roth & Holling: planmäßiges, systematisches Vorgehen bei Versuch Zielerreichung 

Festlegung Methodisches Vorgehen 

=> nicht starr, sondern flexibel

  • manche Entscheidungen streng festgelegt, andere nach Abwägung 
  • anpassung handeln an spezf. Bedingungen, dafür notw.:
    • Regelmäige Berwertung der Regeln, des Handelns
    • Bereitschaft, "schritte rückwärts zu machen"
      • spätes entdecken Fehler, neu erhebungen etc. -> "Rückkopplungsschleifen"

Forschungsprozess (roth-Holling)

Anhanag 2. Dimensionen: abstrakt-konkret, differenziert-integriert

Empirischer Zirkel

das weiße ist was getroffen wird, das schwarte in welcher form, also "Vorhersage in form einer partikulär aussage"

Stufenplan zur Studiendurchführung

  1. fragestellung/ problem
  2. hypothesen
  3. operationalisierung
  4. versuchsplan
  5. kontrolle der Störvariablen
  6. Stichprobe
  7. Emp. Vorhersage + stat. Hypothese 
  8. Durchführung
  9. Auswertung der Daten
  10. Schluss auf die Sachhypothese
  11. Diskussion der Ergebnisse für Theorie und Praxis
  12. Bericht

Ziel psychologischer Methoden

Erfassung psychologischer Inhalte 

  • Wahrnehmung
  • Sensorik
  • Aufmerksmakeit
  • Emotionen
  • Kognition (bewusstein, denken, sprache, gedächtnis)
  • Motivation
  • Motorik, Verhalten
  • Lernen

Möglichkeiten psychologischer Beobachtung

  • Test (standardisierte Reize unter standardisierter Bedingung, ggf. Normierung)
  • Verhaltensbeobachtung 
  • Physiologische/ neurowissenschaftl. Verfahren 
  • Verhaltensspurenanalyse (meist bei Ziel nicht reaktiven Messung - e.g. anderes verhalten nur wegen wissen beobachtet zu werden, aber löst das nicht ganz auf)

=> differenierung in objektiv und subjektiv mögl. 

Labor vs. Feldforschung

  • "sichere" Erkenntnisse -> interne Validität, Ausschluss Alternativerklärungen, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge
  • "realitätsnahe" erkenntnisse -> externe/ ökologische Validität

Ideal: Forschungsprogramm auf dem gesamten Labor-Feld-Kontinuum

Verhaltensmessung

  • Verhalten: alle Aktionen des Individuums
  • Fokus: meist allgemeinpsychologisch 
    • streng genommen beruht ja jede psychologische Forschung auf Verhaltensmessung (e.g. verbales Verhalten, neurowiss./phys. braucht Bezug zu Erleben/Verhalten)
  • typisch: Reaktionszeiten, Fehler

Ziele der Verhaltensmessung

  • Bestimmung Wahrnehmungsleistungen (e.g. Psychophysik)
  • Bestimmung kogn. Verarbeitungsprozesse 
  • Spezifikation neuronaler Mechanismen
  • Bestimmung motor. Kontrollprozesse 

baales Informationsverarbeitungsmodell, Stufen: input, throughput, output

Effektorsysteme

= können REaktionen auf Reize realisieren, Verhalten lässt sich anhand durch diese Systeme spez. Modalität kategorisieren

  • manuell (e.g. Reaktionszeiten + Fehler)
  • Handbewegungen + sonstige motorische Muster
  • Blickbewegungen/ Pupillometrie
  • Sprachbezogen (e.g. sprachrezeption/produktion)
  • Gestik, MImik, Fußbewegung etc

Verhaltenstypen

  • Reaktionszeiten
  • Fehler
  • Räuml. Parameter (e.g. bewegungsamplituden)
  • verhaltensklassen
  • indirektes erschließen von verhalten (verhaltensspuren)

Leistungsmessung

= obj. Ermittlung der Fähigkeit einer person, die an obj. Kriterien beurteilbar ist

  • Ideal: normiertet Tests zur Individualbeurteilung
  • Zweck: meist differentialpsychologisch/ diagnostisch, kann aber auch allgemeinpsychologisch sein

=> leistung als teilmenge vom allg. Begriff Verhalten 

Arten der Forschungsoritentierung/ auslöser

  • phänomenorientiert
  • theoriegeleitet (e.g. kritisches experiment zw. 2 theorien, königsweg, "experimentum crucis")
  • persönliches Interesse
  • aktuelle "forschungsmoden"
  • polit. gesteuert 
  • Supervisor-orientiert

Methoden im Bereich Wahrnehmung

  • Psychophysik
  • SDT (Signalentedeckungstheorie)
  • Sensorik

Psychophysik als Methode

  • Ziel: Erforschung der Schnittstelle zwischen Physischem + Psychischem 
    • also beziehung zw. physikalischem reiz + psychischer erfahrung
  • Grundlage: Werke Fechners, "lehre von beziehung zwischen leib und seele"
  • Äußere Psychophysik: distaler reiz (äußerer reiz) - wahrnhemung 
  • Innere Psychophysik: proximaler reiz (also sinnesorgane) - wahrnehmung
  • bspw. welche eigenschaften muss ein gegenstand haben um wahrgenommen zu wereden? 

Absolutschwelle

der punkt ab dem reiz mit 50% whkt. wahrgenommen wird

merkl. Unterschiedsschwellen

wie groß muss der Unterschied in der ausprägung von zwei stimuli sein, damit man den unterschied erkennt

Signalentdeckung als Methode

wird auch korrekt erkannt wenn kein Reiz vorhanden ist? -> also ja tendenz, nein tendenz etc. (die methoden davor war immer klar das reiz da is und die frage ist nur ob man den hört)

  • anwedungsbereiche: allgemein (entscheidugn unter unsicherheit), psychophysik, gedächtnisforschung
  • Sensitivität: d ' = z(treffer) - z(falscher alarm)
  • response bias: c = -0,5*(z(falscher alarm)+z(treffer))  

Sensorik

  • mikroskopischer Methodenansatz - hauptsächlich physiologisch-sensorisch
  • grundlegende merkmale physiologischer Systeme, genaue Beschreibung, Differenzierung etc. 
  • Forschungsziel: systematisierung (nicht unbedingt theoriebildung)

Lernen