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Lernkarten
Definition "Methodologie"
- aus dem Griechischen: methodos = nachgehen, verfolgen // logos = wort, lehre
- Definition aus Vorlesung: allgemeine Verfahrensweisen der wissenschaftlichen Forschung, unabhängig vom konkreten Forschungsgegenstadt
- Differenzierung in experiemtentell vs. korrelativ / quantiativ vs. qualitativ/ Theoriebildung
Definition Methode
- Vorlesung
- konkrete Verfahrensweisen der Datengewinnung
- für bestimmten Forschungsgegenstand
- Entscheidungen sollten kommunizierbar + begründbar sein
- e.g. neurowissenschaftl./ physiologisch, Verhaltenserfassung, Befragung, erschließung Kognitionen
- Roth & Holling: planmäßiges, systematisches Vorgehen bei Versuch Zielerreichung
Festlegung Methodisches Vorgehen
=> nicht starr, sondern flexibel
- manche Entscheidungen streng festgelegt, andere nach Abwägung
- anpassung handeln an spezf. Bedingungen, dafür notw.:
- Regelmäige Berwertung der Regeln, des Handelns
- Bereitschaft, "schritte rückwärts zu machen"
- spätes entdecken Fehler, neu erhebungen etc. -> "Rückkopplungsschleifen"
Stufenplan zur Studiendurchführung
- fragestellung/ problem
- hypothesen
- operationalisierung
- versuchsplan
- kontrolle der Störvariablen
- Stichprobe
- Emp. Vorhersage + stat. Hypothese
- Durchführung
- Auswertung der Daten
- Schluss auf die Sachhypothese
- Diskussion der Ergebnisse für Theorie und Praxis
- Bericht
Ziel psychologischer Methoden
Erfassung psychologischer Inhalte
- Wahrnehmung
- Sensorik
- Aufmerksmakeit
- Emotionen
- Kognition (bewusstein, denken, sprache, gedächtnis)
- Motivation
- Motorik, Verhalten
- Lernen
Möglichkeiten psychologischer Beobachtung
- Test (standardisierte Reize unter standardisierter Bedingung, ggf. Normierung)
- Verhaltensbeobachtung
- Physiologische/ neurowissenschaftl. Verfahren
- Verhaltensspurenanalyse (meist bei Ziel nicht reaktiven Messung - e.g. anderes verhalten nur wegen wissen beobachtet zu werden, aber löst das nicht ganz auf)
=> differenierung in objektiv und subjektiv mögl.
Labor vs. Feldforschung
- "sichere" Erkenntnisse -> interne Validität, Ausschluss Alternativerklärungen, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge
- "realitätsnahe" erkenntnisse -> externe/ ökologische Validität
Ideal: Forschungsprogramm auf dem gesamten Labor-Feld-Kontinuum
Verhaltensmessung
- Verhalten: alle Aktionen des Individuums
- Fokus: meist allgemeinpsychologisch
- streng genommen beruht ja jede psychologische Forschung auf Verhaltensmessung (e.g. verbales Verhalten, neurowiss./phys. braucht Bezug zu Erleben/Verhalten)
- typisch: Reaktionszeiten, Fehler
Ziele der Verhaltensmessung
- Bestimmung Wahrnehmungsleistungen (e.g. Psychophysik)
- Bestimmung kogn. Verarbeitungsprozesse
- Spezifikation neuronaler Mechanismen
- Bestimmung motor. Kontrollprozesse
baales Informationsverarbeitungsmodell, Stufen: input, throughput, output
Effektorsysteme
= können REaktionen auf Reize realisieren, Verhalten lässt sich anhand durch diese Systeme spez. Modalität kategorisieren
- manuell (e.g. Reaktionszeiten + Fehler)
- Handbewegungen + sonstige motorische Muster
- Blickbewegungen/ Pupillometrie
- Sprachbezogen (e.g. sprachrezeption/produktion)
- Gestik, MImik, Fußbewegung etc
Verhaltenstypen
- Reaktionszeiten
- Fehler
- Räuml. Parameter (e.g. bewegungsamplituden)
- verhaltensklassen
- indirektes erschließen von verhalten (verhaltensspuren)
Leistungsmessung
= obj. Ermittlung der Fähigkeit einer person, die an obj. Kriterien beurteilbar ist
- Ideal: normiertet Tests zur Individualbeurteilung
- Zweck: meist differentialpsychologisch/ diagnostisch, kann aber auch allgemeinpsychologisch sein
=> leistung als teilmenge vom allg. Begriff Verhalten
Arten der Forschungsoritentierung/ auslöser
- phänomenorientiert
- theoriegeleitet (e.g. kritisches experiment zw. 2 theorien, königsweg, "experimentum crucis")
- persönliches Interesse
- aktuelle "forschungsmoden"
- polit. gesteuert
- Supervisor-orientiert
Methoden im Bereich Wahrnehmung
- Psychophysik
- SDT (Signalentedeckungstheorie)
- Sensorik
Psychophysik als Methode
- Ziel: Erforschung der Schnittstelle zwischen Physischem + Psychischem
- also beziehung zw. physikalischem reiz + psychischer erfahrung
- Grundlage: Werke Fechners, "lehre von beziehung zwischen leib und seele"
- Äußere Psychophysik: distaler reiz (äußerer reiz) - wahrnhemung
- Innere Psychophysik: proximaler reiz (also sinnesorgane) - wahrnehmung
- bspw. welche eigenschaften muss ein gegenstand haben um wahrgenommen zu wereden?
Absolutschwelle
der punkt ab dem reiz mit 50% whkt. wahrgenommen wird
merkl. Unterschiedsschwellen
wie groß muss der Unterschied in der ausprägung von zwei stimuli sein, damit man den unterschied erkennt
Signalentdeckung als Methode
wird auch korrekt erkannt wenn kein Reiz vorhanden ist? -> also ja tendenz, nein tendenz etc. (die methoden davor war immer klar das reiz da is und die frage ist nur ob man den hört)
- anwedungsbereiche: allgemein (entscheidugn unter unsicherheit), psychophysik, gedächtnisforschung
- Sensitivität: d ' = z(treffer) - z(falscher alarm)
- response bias: c = -0,5*(z(falscher alarm)+z(treffer))
Sensorik
- mikroskopischer Methodenansatz - hauptsächlich physiologisch-sensorisch
- grundlegende merkmale physiologischer Systeme, genaue Beschreibung, Differenzierung etc.
- Forschungsziel: systematisierung (nicht unbedingt theoriebildung)