Lehrmittel Kapitel "E"


Petra Munz
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Schweizer Wirtschaft und sind für Berufslehrlinge geeignet. Sie behandeln zentrale Begriffe wie das Bruttoinlandprodukt (BIP), die Dienstleistungen und den Wirtschaftskreislauf, sowie die verschiedenen Wirtschaftsordnungen und Märkte. Die Karteikarten erklären auch, wer in der Schweiz als arm gilt und wie die Wirtschaftsaktivität gemessen wird. Ideal für alle, die sich mit den Grundlagen der Volkswirtschaftslehre vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
14
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
03.05.2013 / 22.09.2022

Cartes-fiches

Welches sind die "Mitspieler" im erweiterten Wirtschaftskreislauf?

- Unternehmen / Produzent

- Haushalte / Konsument

- Staat

- Banken

- Ausland

Welche "Ströme" fliessen zwischen den verschiedenen "Mitspielern" im Wirtschaftskreislauf?

Geldstrom und Güterstrom

Wie misst man die Wirtschaftsaktivität?

Mit dem Bruttoinlandprodukt ( BIP )

Was verstehen sie unter dem Bruttoinlandprodukt (BIP)?

Das BIP umfasst alle Güter und Dienstleistungen zu Marktpreisen die von In- und Ausländern innerhalb der Landesgrenze während eines Jahres produziert werden.

Was versteht man unter Wachstum?

Die Wachstumsrate zeigt an, um wie viele Prozentpunkte das reale Bruttoinlandprodukt jährlich wächst, das heisst, wie viele Waren und Dienstleistungen mehr als im vergangenen Jahr produziert bzw. erbracht wurden.

Wer gilt in der Schweiz als arm ?

Arm ist, wer höchstens Fr. 2200.-- pro Monat verdient und einen Einpersonenhaushalt führt. Für eine Familie mit zwei Kindern gilt eine Armutsgrenze von Fr. 4650.-- pro Monat.

Welche Bevölkerungsgruppen sind überdurchschnittlich von Armut betroffen?

- allein erziehende Frauen und Männer

- geschiedene Frauen

- allein lebende Männer

- junge Familien mit mehr als 3 Kindern

Worum geht es bei der Wirtschaftsethik?

Um das grundsätzliche Nachdenken über soziale und ökologische Rahmenbedingungen einer lebensdienlichen Wirtschaft.

Wie funktioniert das System der Marktwirtschaft?

Jeder Mensch kann ohne Einschränkungen zu seinem eigenen Nutzen wirtschaften. Dadurch soll der grösste mögliche Wohlstand erreicht werden.

Was kritisieren Vertreter einer marxistischen Staatsaufffassung?

Die ungleiche Verteilung der materiellen Güter und die Ausbeutung der Arbeiterklasse (der Lohnempfänger).

Worum geht es beim System der Planwirtschaft?

Das Privateigentum soll abgeschafft und die Produktionsgüter ( Boden und Kapitsal ) verstaatlicht werden. Der Gewinn geht dann an den Staat, der den Menschen die Güter und Dienstleistungen nach Bedarf verteilt.

Welche Länder praktizieren heute noch den Kommunismus?

Kuba und Nordkorea

 

Welche verschiedenen Märkte kennen sie?

-Gütermarkt

-Arbeitsmarkt

- Liegenschaftsmarkt

- Versicherungsmarkt

- Kapitalmarkt

Wie würden sie die Wirtschaftsordnung der Schweiz beschreiben?

Die Schweiz ist eine soziale Marktwirtschaft. Die Steuerung der Wirtschaft erfolgt primär über den Markt. Wo der Marktmechanismus versagt, greift der Staat in das Wirtschaftsgeschehen ein, um einen geordneten Wettbewerb zu erreichen und soziale Spannungen zu vermeiden.

Étudier