Meisterschule
Kraftübertragung Seiboldt
Kraftübertragung Seiboldt
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Flashcards
Resonanz
Überlagerung / Zurückwerfen von Schwingungen
Frequenz
Ist die Anzahl der Schwingungen (1Hz = 1 Schwingung / sec)
Große Massen schwingen langsam, kleine Massen schwingen schnell
Interferrenz
Zusammenführen von Schwingungen unterschiedlicher Geschwindigkeiten
Absorption
Bewegungsenergie wird in Wärmeenergie umgewandelt
Zweimassenschwungrad (ZMS)
- Reduzierung der Schwingungen des Antriebstranges
- Senkung der Leerlaufdrehzahlen & somit der entstehenden Resonanzfrequenzen
- Isoliert Geräusche
- Geringer Kraftstoffverbrauch infolge niedrigerer Drehzahlen
- Erhöhter Schaltkomfort
- Geringerer Verschleiß der Synchronisierung
- Überlastschutz für den Antriebsstrang (eher Anpressdruck der Mitnehmer-Scheibe)
- Kupplungsscheibe benötigt keine Torsionsdämpfer
Aufgaben der Kupplung
Motordrehmoment auf das Wechselgetriebe übertragen
weiches und ruckfreies Anfahren ermöglichen
schnelles & störungsfreies Schalten ermöglichen
Drehschwingungen dämpfen
Motor und Kraftübertragungsteile vor Überlast schützen
--> Kupplung kann ca. das 1,5 fache Motordrehmoment übertragen
Kraft (Formel)
F = m × a
Kraft ist Masse mal Beschleuningung
Druck (Formel)
P = F ÷ A (Druck = Kraft pro Fläche)
Drehmoment (Formel)
M = F × r (Drehmoment = Kraft x Hebel)
Lüftspiel der Kupplung (zwischen Reibbelag und Druckplatte)
0,3mm-0,5mm pro Reibflächenpaar (4 x 0,3mm - 0,5mm = 1,2mm - 2mm)
Doppelsegmentfederung:
Einfaches & weiches Anfahren ermöglichen
Doppelsegmentfederung:
Einfaches & weiches Anfahren ermöglichen
Doppelsegmentfederung:
Einfaches & weiches Anfahren ermöglichen
Dämpferfeder im Federteller:
Schwingungen des Motors dämpfen
Getriebeübersetzung:
Ist die Übersetzung >1 handelt es sich um eine Übersetzung ins langsame (Drehzahl wird kleiner, Drehmoment wird größer)
Borg-Warner-Synchronisation
Bauteile:
° Synchronkörper (fest auf der Hauptwelle), federbelastetes Druckstück, Schaltmuffe, Gang-Rad mit Schaltverzahnung und Reibkegel
° Synchronring (auf dem Reibkegel des Gangrades)
Das Automatikgetriebe besteht aus folgenden 3 Bauteile:
1. Hydrodynamischer Drehmomentwandler
2. Elektrohydraulische Steuerung
3. Mechanisches Getriebe (Planetengetriebe)
Der Hydrodynamische Drehmomentwandler besteht im wesentlichen aus folgenden Bauteilen:
Pumpenrad (fest im Wandlergehäuse)
Turbinenrad (auf der Getriebe-Eingangswelle)
Leitrad (sitzt auf einem Freilauf, nur drehbar in Motordrehrichtung)
Klemmrollenfreilauf ( fest auf der Statorwelle)
1. Ravigneaux-Satz:
Raffinierter Aufbau mit langen und kurzen Planetenrädern Es sind 2 unterschiedlich große Sonnenräder und 1 Hohlrad verbaut.
2. Simpson-Satz:
Es sind 1 gemeinsames Sonnenrad, gleichgroße Planetenräder und 2 Hohlräder verbaut. Der Planetenradträger 2 ist gleich Hohlrad 1.
3. Wilson -Satz:
Es sind 3 einfache Planetengetriebe hintereinander geschaltet.
4. Lepelletier-Satz:
Einem Planetenradsatz ist ein einfaches Planetengetriebe nachgeschaltet
Antriebswellen und Gelenkwellen haben folgende Aufgaben:
Aufgaben:
- Drehmomente übertragen
- Winkeländerung ermöglichen
- Längenänderung
- Drehschwingungen dämpfen
1. Kreuzgelenk:
Kreuzgelenke laufen nicht gleichförmig. Sie haben ungleichförmige Umfangsgeschwindigkeiten in der gebeugten Welle. Abhilfe durch ein weiteres nachgeschaltetes Gelenk mit gleicher Einbaulage & gleichem Beugewinkels.
2. Doppelkreuzgelenk:
Das Doppelkreuzgelenk ist ein Gleichlaufgelenk. Es sind Beugungswinkel bis zu 50° und keine axiale Verschiebung möglich.
3. Trockengewebegelenke:
Die Hardyscheibe ermöglicht Beugungswinkel bis 5° und Längenänderungen bis zu 1,5mm.
4. Tripodegelenke:
Dies sind Gleichlaufgelenke, die einen Beugungswinkel von bis zu 26° und eine axiale Verschiebung von bis zu 55mm ermöglichen.
5. Topfgelenke:
Topfgelenke ermöglichen einen Beugungswinkel von bis zu 20° und lassen eine axiale Verschiebung bis zu 45mm zu.
6. Triploide Festgelenke:
Diese werden meist Radseitig verwendet. Sie lassen einen Beugungswinkel von ca. 40° zu. Axiale Verschiebungen nicht möglich.
7. Kugelgleichlaufgelenk:
Aufgrund der 6 Kugeln wird ein sehr gleichförmiger Lauf erreicht.
8. Kugelgleichlaufkopfgelenk:
Die Kugelgleichlaufkopfgelenke ermöglichen einen großen Längenausgleich von ca. 45mm, haben jedoch nur einen geringen Beugungswinkel von ca. 20°.
9. Kugelgleichlauffestgelenk:
Aufgrund der gewölbten Kugellaufbahnen haben sie einen großen Beugungswinkel. Diese Gelenke haben keinen Längenausgleich.
Achsgetriebe
Aufgaben: Drehmoment übertragen und vergrößern.
Gleasonverzahnung:
Kreisbogenverzahnung, Zähne laufen spitz zu. Zahnhöhe & Zahnbreite nicht gleich. Laut aber stabil. (Einsatzgebiet: Nfz, Baustellenfahrzeuge, evtl. Busse)
Klingelnbergverzahnung:
Spiralverzahnung, Zahnhöhe & Zahnbreite nahezu gleich. Relativ gute Laufruhe bei ausreichender Stabilität. (Einsatzgebiet: Pkw)
Oerlikonverzahnung
Spiralverzahnung, Zahnhöhe & Zahnbreite exakt gleich. Sehr hohe Laufruhe und weniger stabil. (Einsatzgebiet: Ober- bzw. Prämienklasse)