Meisterschule

Kraftübertragung Seiboldt

Kraftübertragung Seiboldt


Philipp Schneider
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über technische Grundlagen und Komponenten im Bereich der Berufslehre. Sie behandeln Themen wie Verzahnungen, Getriebe, Gelenke und Kupplungen, wobei Begriffe wie Beugungswinkel, Drehmoment und Schwingung zentral sind. Die Karteikarten sind ideal für Auszubildende und Fachkräfte, die ihr Wissen über mechanische Systeme und deren Funktionsweisen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
36
Utilisateurs
6
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
24.03.2014 / 23.03.2023

Flashcards

Resonanz

Überlagerung / Zurückwerfen von Schwingungen

Frequenz

Ist die Anzahl der Schwingungen (1Hz = 1 Schwingung / sec)

Große Massen schwingen langsam, kleine Massen schwingen schnell 

 

Interferrenz

Zusammenführen von Schwingungen unterschiedlicher Geschwindigkeiten

Absorption

Bewegungsenergie wird in Wärmeenergie umgewandelt

 

Zweimassenschwungrad (ZMS)

- Reduzierung der Schwingungen des Antriebstranges

- Senkung der Leerlaufdrehzahlen & somit der entstehenden Resonanzfrequenzen

- Isoliert Geräusche

- Geringer Kraftstoffverbrauch infolge niedrigerer Drehzahlen

- Erhöhter Schaltkomfort

- Geringerer Verschleiß der Synchronisierung

- Überlastschutz für den Antriebsstrang (eher Anpressdruck der Mitnehmer-Scheibe)

- Kupplungsscheibe benötigt keine Torsionsdämpfer

Aufgaben der Kupplung

Motordrehmoment auf das Wechselgetriebe übertragen

weiches und ruckfreies Anfahren ermöglichen

schnelles & störungsfreies Schalten ermöglichen

Drehschwingungen dämpfen

Motor und Kraftübertragungsteile vor Überlast schützen

--> Kupplung kann ca. das 1,5 fache Motordrehmoment übertragen

 

Kraft (Formel)

F   =    m   ×   a

 

Kraft ist Masse mal Beschleuningung 

Druck (Formel)

P   =    F   ÷    A  (Druck = Kraft pro Fläche)

 

Drehmoment (Formel)

M  =    F   ×    r (Drehmoment = Kraft x Hebel)

 

Lüftspiel der Kupplung (zwischen Reibbelag und Druckplatte)

0,3mm-0,5mm pro Reibflächenpaar  (4 x 0,3mm - 0,5mm = 1,2mm - 2mm)

 

Doppelsegmentfederung:

 

Einfaches & weiches Anfahren ermöglichen

 

Doppelsegmentfederung:

 

Einfaches & weiches Anfahren ermöglichen

 

Doppelsegmentfederung:

 

Einfaches & weiches Anfahren ermöglichen

 

Dämpferfeder im Federteller:

 

Schwingungen des Motors dämpfen

Getriebeübersetzung:

Ist die Übersetzung  >1 handelt es sich um eine Übersetzung ins langsame                         (Drehzahl wird kleiner, Drehmoment wird größer)

 

Borg-Warner-Synchronisation

 

Bauteile:

° Synchronkörper (fest auf der Hauptwelle), federbelastetes Druckstück, Schaltmuffe, Gang-Rad mit Schaltverzahnung und Reibkegel

° Synchronring (auf dem Reibkegel des Gangrades)

 

Das Automatikgetriebe besteht aus folgenden 3 Bauteile:

1. Hydrodynamischer Drehmomentwandler

2. Elektrohydraulische Steuerung

3. Mechanisches Getriebe (Planetengetriebe) 

 

Der Hydrodynamische Drehmomentwandler besteht im wesentlichen aus folgenden Bauteilen:

Pumpenrad (fest im Wandlergehäuse)

Turbinenrad (auf der Getriebe-Eingangswelle)

Leitrad (sitzt auf einem Freilauf, nur drehbar in Motordrehrichtung)

Klemmrollenfreilauf ( fest auf der Statorwelle)

 

1. Ravigneaux-Satz:

Raffinierter Aufbau mit langen und kurzen Planetenrädern Es sind 2 unterschiedlich große Sonnenräder und 1 Hohlrad verbaut.

 

2. Simpson-Satz:

 

Es sind 1 gemeinsames Sonnenrad, gleichgroße Planetenräder und 2 Hohlräder verbaut. Der Planetenradträger 2 ist gleich Hohlrad 1.

 

3. Wilson -Satz:

 

Es sind 3 einfache Planetengetriebe hintereinander geschaltet.

 

4. Lepelletier-Satz:

 

Einem Planetenradsatz ist ein einfaches Planetengetriebe nachgeschaltet

Antriebswellen und Gelenkwellen haben folgende Aufgaben:

Aufgaben: 

-   Drehmomente übertragen 

-   Winkeländerung ermöglichen 

-   Längenänderung

-   Drehschwingungen dämpfen 

 

1. Kreuzgelenk:

 

Kreuzgelenke laufen nicht gleichförmig. Sie haben ungleichförmige Umfangsgeschwindigkeiten in der gebeugten Welle. Abhilfe durch ein weiteres nachgeschaltetes Gelenk mit gleicher Einbaulage & gleichem Beugewinkels.

 

2. Doppelkreuzgelenk:

 

Das Doppelkreuzgelenk ist ein Gleichlaufgelenk. Es sind Beugungswinkel bis zu 50° und keine axiale Verschiebung möglich.

 

3. Trockengewebegelenke:

Die Hardyscheibe ermöglicht Beugungswinkel bis 5° und Längenänderungen bis zu 1,5mm.

 

4. Tripodegelenke:

 

Dies sind Gleichlaufgelenke, die einen Beugungswinkel von bis zu 26° und eine axiale Verschiebung von bis zu 55mm ermöglichen.

 

5. Topfgelenke:

 

Topfgelenke ermöglichen einen Beugungswinkel von bis zu 20° und lassen eine axiale Verschiebung bis zu 45mm zu.

 

6. Triploide Festgelenke:

 

Diese werden meist Radseitig verwendet. Sie lassen einen Beugungswinkel von ca. 40° zu. Axiale Verschiebungen nicht möglich.

 

7. Kugelgleichlaufgelenk:

 

Aufgrund der 6 Kugeln wird ein sehr gleichförmiger Lauf erreicht.

 

8. Kugelgleichlaufkopfgelenk:

 

Die Kugelgleichlaufkopfgelenke ermöglichen einen großen Längenausgleich          von ca. 45mm, haben jedoch nur einen geringen Beugungswinkel von ca. 20°.

 

9. Kugelgleichlauffestgelenk:

 

Aufgrund der gewölbten Kugellaufbahnen haben sie einen großen Beugungswinkel. Diese Gelenke haben keinen Längenausgleich.

 

Achsgetriebe

Aufgaben: Drehmoment übertragen und vergrößern.

Gleasonverzahnung:

 

Kreisbogenverzahnung, Zähne laufen spitz zu. Zahnhöhe & Zahnbreite nicht gleich. Laut aber stabil. (Einsatzgebiet: Nfz, Baustellenfahrzeuge, evtl. Busse)

 

Klingelnbergverzahnung:

 

Spiralverzahnung, Zahnhöhe & Zahnbreite nahezu gleich. Relativ gute Laufruhe bei ausreichender Stabilität. (Einsatzgebiet: Pkw)

 

Oerlikonverzahnung

Spiralverzahnung, Zahnhöhe & Zahnbreite exakt gleich. Sehr hohe Laufruhe und weniger stabil. (Einsatzgebiet: Ober- bzw. Prämienklasse)

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