Pharma


U. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Behandlung von Hyperurikämie und Gicht auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Medikamente wie Probenecid, Benzbromaron, Febuxostat, Allopurinol, Diclofenac, Prednisolon, Dexametason, Bethamedason und Colchicin, deren Wirkmechanismen, Nebenwirkungen und Anwendungsgebiete. Die Karteikarten behandeln auch Themen wie Übelkeit, Erbrechen, Hautreaktionen und die Vermeidung von Dauertherapien. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die sich mit der Behandlung von Gicht und Hyperurikämie vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
10
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
27.10.2015 / 03.11.2015

Cartes-fiches

Colchicin

zur Behandlung eines akuten Gichtanfalls, aus der Herbstzeitlosen

Pharmakologische Eigenschaften:
–> nicht analgetisch und nicht harnsäuresenkend
–> Entzündungshemmende Wirkung
–> verhindert u.a. Migration von Granulozyten und deren Aufnahme von Harnsäurekristallen,

# Ausschüttung von Entzündungsmediatoren

NW:
–> gastrointestinale Störungen: Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen hämorrhagische Enterokolitis
–> Nephrotoxizität
–> ZNS- Paralyse (sehr selten)

Bethamedason

zur Behandlung von Hyperurikämie

Einfache Anwendung
•„Depotwirkung“ sorgt (oft) für länger anhaltende Schmerzfreiheit (3 Wo)
•Nicht in Dauertherapie (Pro Gelenk sollten nicht mehr als 4 Anwendungen/Jahr erfolgen)


Risiken/NW:
Gefahr einer bakteriellen Infektion (septische Arthritis), Hautreaktionen um die Einstichstelle

Dexametason

zur Behandlung von Hyperurikämie

Einfache Anwendung
•„Depotwirkung“ sorgt (oft) für länger anhaltende Schmerzfreiheit (3 Wo)
•Nicht in Dauertherapie (Pro Gelenk sollten nicht mehr als 4 Anwendungen/Jahr erfolgen)


Risiken/NW:
Gefahr einer bakteriellen Infektion (septische Arthritis), Hautreaktionen um die Einstichstelle

Prednisolon

zur Behandlung von Hyperurikämie; Corticosteroid

Einfache Anwendung
•„Depotwirkung“ sorgt (oft) für länger anhaltende Schmerzfreiheit (3 Wo)
•Nicht in Dauertherapie (Pro Gelenk sollten nicht mehr als 4 Anwendungen/Jahr erfolgen)


Risiken/NW:
Gefahr einer bakteriellen Infektion (septische Arthritis), Hautreaktionen um die Einstichstelle

Diclofenac

NSAID Non-steroid-Ant-Rheumatikum

--> entzündungshemmend
•sehr potenter COX-Hemmer mit geringer Präferenz für die COX-2
•magensaftresistente oder retardierte Darreichungsformen

NW::
•weniger schwerwiegende gastrointestinale NW als Indometacin
• häufiger Erhöhung von Leberenzymwerten

Allopurinol

Urikostatikum

 

# Xanthin-Oxidase suizidal

--> Hypoxanthin und Xanthin-Menge steigt an, eigentlich besser wasserlöslich als Harnsäure/Urat,

--> wird besser renal ausgeschieden

NW:

- Hypersensitivitätssyndrom: Fieber, Exantheme, Hepatitis, Nephritis, Leukozytose, Eosinophilie (selten) - gastrointestinale Störungen (Übelkeit, Brechreiz, Durchfall)

Febuxostat

Urikostatikum  Vorteil gegenüber dem Allopurinol: Effektiver Einsatz auch bei Niereninsuffizienz (ohne Dosisanpassung)

nicht-purinischer selektiver Hemmer der Xanthinoxidase

# Xanthin-Oxidase suizidal

--> Hypoxanthin und Xanthin-Menge steigt an, eigentlich besser wasserlöslich als Harnsäure/Urat,

--> wird besser renal ausgeschieden

NW:

- Hypersensitivitätssyndrom: Fieber, Exantheme, Hepatitis, Nephritis, Leukozytose, Eosinophilie (selten) - gastrointestinale Störungen (Übelkeit, Brechreiz, Durchfall)

Benzbromaron

Urikosurika

potenter Inhibitor des Urat-Anionenaustauschers im proximalen Tubulus

--> Harnauscheidung(+)

•Mittel 2. Wahl zur Behandlung einer Hyperurikämie und Gicht
•gute orale Bioverfügbarkeit

NW:
-bei Einnahmebeginn: Gichtanfall möglich (Mobilisierung körpereigener Harnsäure-Depots)
-infolge der Harnsäureausscheidung: Bildg. von Harnsteinen in Niere und Harnwegen möglich
-bei Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schwächegefühl und Gelbsucht: Abbruch der Behandlung - Kontrolle der Leberwerte (Hepatotoxizität)

Probenecid

Urikosurika

potenter Inhibitor des Urat-Anionenaustauschers im proximalen Tubulus

--> Harnauscheidung(+)

•Mittel 2. Wahl zur Behandlung einer Hyperurikämie und Gicht
•gute orale Bioverfügbarkeit

NW:
-bei Einnahmebeginn: Gichtanfall möglich (Mobilisierung körpereigener Harnsäure-Depots)
-infolge der Harnsäureausscheidung: Bildg. von Harnsteinen in Niere und Harnwegen möglich
-bei Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schwächegefühl und Gelbsucht: Abbruch der Behandlung - Kontrolle der Leberwerte (Hepatotoxizität)

....und jetzt noch mal schnell die Ursachen des metabolischen Syndrom...

,-)

Étudier