Medienwirtschaft
für Klausur
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Cartes-fiches
Was ist ein Medium?
Medium (lat.) : Mitte, Mittel, etwas Vermittelndes u.a. medienökonomische
Verwendung: Ein Medium ist ein technisches Mittel/Instrument, welches der Verbreitung von Aussagen (mittels Bild, Schrift und Ton) dient.
Primäre Medien
Menschmedien; Medien des menschlichen Elementarkontaktes,
z. Bspl. Sprache (ohne jeglichen Technikeinsatz)
Sekundäre Medien
Schreib‐ und Druckmedien; Einsatz von Technik auf der
Produktionsseite, z.Bspl. Bücher, Zeitschriften usw.
(Stichwort: Asynchronität)
Tertiäre Medien
elektronische/analoge Medien; erfordern auf beiden Seiten
elektronische Apparaturen z. Bspl. Fernseher, Radio.
Quatärmedien
digitale Medien (computerbasierte und computerverstärkte
Medienbereiche); haben zunehmende Auflösung der
Bedeutung räumlicher und zeitlicher Abstände zur Folge;
( Internet)
Was verbirgt sich hinter Medienmanagement?
I.) Preisdifferenzierung :
systematische Spaltung an sich einheitlicher Preise zur
Abschöpfung unterschiedlicher Kundengruppen (Bspl.: ???)
I.1.) Bundling: = Preisbündelung
spezielle Ausprägungsform der Preisdifferenzierung, bei der
mehrere Teilleistungen zu einem Angebotspaket zusammengefasst
und zu einem Gesamtpreis angeboten werden. (Bspl. ???)
Folge: kein Preisvergleich unter Wettbewerbern oder einzelnen
Produkten mehr möglich Marktintransparenz.
Instrumente der Preispolitik Marketing!
II.) Versioning:
Inhalte werden zur gleichen Zeit in unterschiedlichen Varianten
auf unterschiedlichen Kanälen dargestellt.
II.I) Windowing:
Inhalte werden unverändert, zeitlich aufeinander folgend in
unterschiedlichen Kanälen dargestellt.
Instrumente der Produktpolitik Marketing!
II.1) Versioning:
Inhalte werden zur gleichen Zeit in unterschiedlichen Varianten
auf unterschiedlichen Kanälen dargestellt.
II.2) Windowing:
Inhalten werden unverändert, zeitlich aufein
Was ist ein Medienunternehmen?
es widmet sich der Erstellung und des Absatzes von Medien
die Merkmale selbst liegen in den Wertschöpfungsaktivitäten, soll heißen…
man spezifiziert:
a.) Erstellung eigener oder Bündelung femderstellter redaktioneller Inhalte.
b.) Transformation dessen auf speicherfähige Trägermedien,
c.) sowie direkte oder indirekte Distribution dieser Inhalte.
(UND‐Prinzip!
Core Assets & Kernkompetenzen…
…sind wichtig für den langfristigen Erfolg eines Medienunternehmens.
Merkmale von Core Assets:
‐Werthaltigkeit
‐ Seltenheit
‐ Eingeschränkte Imitier‐ und Substituierbarkeit
Core Asset in Medienunternehmen
‐ Mitarbeiter
‐ Die Marke
‐ Netzwerke
‐ Der Kundenstamm
Core Asset die Mitarbeiter
Mitarbeiter sind wesentliche Know‐how‐Träger (Exkurs Wissensmanagement)!
verschiedene Mitarbeiter verfügen oft über komplementäre Fähigkeiten
die Kombination daraus führt oft zu einer verbesserten Leistungserstellung
Wettbewerbsvorteil!
Individuen in einem Team verfügen über ein ganz eigenes Interaktionsmuster, dieses ist
a.) schwer imitierbar
b.) von außen nicht erkennbar (…Merkmale Core Assets!)
Exkurs Wissensmanagement
Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem
Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen. Wissensmanagement ist
weit mehr als Informationsmanagement.
Informationen können gesammelt und gespeichert werden; sie sind die
Voraussetzung von Wissen
Wissen selbst entsteht durch die Kombination aus Informationen nach
bestimmten erworbenen Verhaltensmustern und Erfahrungen.
Exkurs Diversity Management
= Vielfalt (demographisch, sozial, kulturell, körperlich,…etc.) erkennen, wertschätzen und
konstruktiv nutzen.
So lassen sich Wettbewerbsvorteile daraus generieren.
Beispiele:
‐ Ford
‐ Metro
Core Asset die Marke
Die Marke =
‐ Nutzenbündel und die Summe aller Vorstellungen, die ein Markenname bei einem
Kunden hervorruft […]
‐ Werteversprechen an den Kunden dies assoziiert jeder Kunde mit absolut
positiven Produkteigenschaften.
Diese sind:
‐ einzigartig,
‐ schwer imitierbar
‐ kaum substituierbar (…Merkmale: Core Assets)
Core Asset Netzwerke
bestehen aus verschiedensten (spezialisierten) Akteuren,
sind historisch gewachsen,
dienen (meist) dem Input zur Content‐Erstellung (Produktionsnetzwerke).
(im Medienbereich sind vielfältige Distributionsnetzwerke / ‐kanäle nötig)
Man spricht hier von einem Core Asset, wenn:
‐ die Netzwerke wichtig sind für die Leistungserstellung,
‐ und/oder dem Unternehmen einen hohen Differenzierungsvorteil oder
Kostenvorteil verschaffen.
Core Asset Kundenstamm
…auf Rezipientenmärkten:
‐ wird oft als () Reichweite bezeichnet
‐ und ist das Ergebnis langfristiger erfolgreicher Tätigkeit im Vertrieb
Kernkompetenzen in Medienunternehmen
1.) Content –Sourcing – Kompetenz
2.) Content – Creation – Kompetenz
3.) Format – Kompetenz
Produktentwicklungskompetenz
4.) Distributions – Kompetenz
Promotionkompetenz
Cross –medial –Verwertungskompetenz
5.) Technologie ‐ Kompetenz
1/5 Content – Sourcing – Kompetenz
= Fähigkeit qualitativ hochwertige Inhalte und Informationen zu generieren!
Gewinnung von (spezialisierten) Autoren und Produzenten dieser Inhalte
Ziel :
‐ Qualitative Abgrenzung von Wettbewerbern, um einen Wettbewerbsvorteil zu
erarbeiten!
‐ Exklusivität der Inhalte.
2/5 Content – Creation – Kompetenz
soll den Erfolg der Inhalte positiv beeinflussen.
Erfordert Subkompetenzen:
‐ Trends erkennen/erfassen (die „Gesellschaft“ als solche verstehen)
‐ Inhalte „veredeln“, also in hochwertige Formate umwandeln
3/5 Produktentwicklungskompetenz
ist Fähigkeit, erfolgreiche Produkte zu entwickeln,
sowie die Marktattraktivität zu beeinflussen
die Refinanzierbarkeit zu beurteilen.
Sie beeinflusst die Positionierung auf Rezipienten‐ sowie Werbemärkten bewusst,
erfordert somit großes Wissen über das entscheidende Marktsegment!
(Stichwort: Produktpolitik!)
4/5 Distributionskompetenz
a.) Promotion – Kompetenz bringt bei optimaler Anwendung
‐ hohe Aufmerksamkeit für die Produkte
‐Verbesserung der Marktposition
Einsatz speziell für Produkte mit einer erschwerten Markenbildung
(Filme, Bücher, Musik)
…besondere Distributionswege erforderlich, daher Einsatz der
b.) Crossmedialen ‐Verwertungskompetenz steuert die Produkte
‐ zur rechten Zeit,
‐ in angebrachter Menge,
‐ in den richtigen Vertriebskanälen zu „verwerten“.
Medienunternehmen sind hier gezwungen die drei Faktoren (Zeit, Menge,
Ort/Vertriebskanäle) an die Zielgruppen anzupassen!
Kernaufgabe der Distributionskompetenz
5/5 Technologiekompetenz
Distributionskanäle und die drei Faktoren müssen logistisch und technologisch
beherrscht werden.
EconomiesOf Scope
= Verbundeffekte, Synergieeffekte
Verbundvorteile diversifizierter
Mehrproduktunternehmen in den
Bereichen Finanzierung, F&E und
Unternehmensleitung, […] Bezeichnet den
Vorteil von Synergieeffekten, den sich
Unternehmungen im Rahmen von
Gemeinkosten durch ein ausgewogenes
Produktspektrum zunutze machen
können.
EconomiesOf Scale
= Skaleneffekte
Der Anteil der fixen Kosten je produzierter
Einheit wird immer kleiner, je größer die
Ausbringungsmenge wird (sinkende
Durchschnittskosten). Hiermit verbunden
ist die Strategie der Kostenführerschaft
durch Produktion auf Lager und
Massenfertigung.
Management von Core Assets & Kernkompetenzen
erfordert intern sowie extern Analysetätigkeiten!
intern?
Analyse des
Kernkompetenzkonzeptes =
Grundlage für die
Entwicklung von
Handlungsempfehlungen
Management von Core Assets & Kernkompetenzen
erfordert intern sowie extern Analysetätigkeiten!
intern?
Analyse des
Kernkompetenzkonzeptes =
Grundlage für die
Entwicklung von
Handlungsempfehlungen
Management von Core Assets & Kernkompetenzen
erfordert intern sowie extern Analysetätigkeiten!
extern?
Marktanalyse
a.) Prognostiziert die in der
Zukunft benötigten Core
Assets und Kernkompetenzen
b.) gibt mögliche Szenarien
für alle relevanten Märkte.
Geschäftsmodelle für Medienunternehmen
‐ auch Businessmodelle genannt
Stellt die Frage nach:
‐ dem Schwerpunkt der unternehmerischen Aktivitäten,
‐ und der Erlösgenerierung.
‐ geht dabei über die Betrachtung der Wertekette weit hinaus.
Geschäftsmodelle für Medienunternehmen
Finanzierungsmodell > Kapitelmodell > Erlösmodell
Wettbewerbsmodell > Marktmodell > Nachfragemodell
Beschaffungsmodell
Distributionsmodell
Leistungsangebotsmodell
Leistungserstellungsmodell