Medienökonomie 1

Lernkarteien zur Vorlesung "Medienökonomie 1" im WS 12/13 an der TU Ilmenau.

Lernkarteien zur Vorlesung "Medienökonomie 1" im WS 12/13 an der TU Ilmenau.


Robin Douglas
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Medienökonomie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Netzwerkeffekte, Informationsasymmetrien und die Eigenschaften von Informationen. Die Karteikarten beleuchten auch mehrseitige Märkte, die Rolle von Medien in der Wirtschaft und die Besonderheiten von Medienmärkten. Sie richten sich an Studierende und Fachleute, die ein tieferes Verständnis der wirtschaftlichen Aspekte der Medienbranche erlangen möchten.
Cartes-fiches
11
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
16.02.2013 / 19.09.2017

Cartes-fiches

(Kapitel 03): Was versteht man unter mehrseitigen Märkten?

Mehrseitige Märkte sind dadurch gekennzeichnet, dass  in ihnen ein Intermediär existiert, dessen Plattform notwendig ist, um zwischen unterschiedlichen Endnutzern (z.B. Käufer und Verkäufer) Transaktionen zu ermöglichen. Der Intermediär wird für die Vermittlung entlohnt und kann durch entsprechende Preisgestaltung Einfluss auf die Menge der Transaktionen nehmen.

(Kapitel 03): Welche Ziele verfolgen mehrseitige Märkte?

  • Zusammenführung der Nutzergruppen
  • Positive indirekte Netzeffekte: Erhöhung der Teilnahme aller Gruppen
  • Mangelnde Präsenz einer Gruppe => Anreiz zur Partizipation schaffen (z.B. durch Preis, Teilnahme einer anderen Gruppe)

(Kapitel 03): Was versteht man unter Netzwerkeffekte?

Der Netzeffekt beschreibt, dass der Nutzen an einem Standard oder Netzwerk wächst, wenn dessen Nutzerzahl steigt.  Wenn der Nutzen für alle Nutzer bei steigender Nutzerzahl weiter wächst, spricht man von positiver Rückkopplung (Positive Feedbackeffekte).

  • Direkte Netzeffekte: Die Nutzensteigerung entsteht unmittelbar durch physische Netzverbindungen zwischen zwei Teilnehmern.
  • Indirekte Netzeffekte: Wenn der Nutzen eines Gutes durch das Angebot komplementärer Güter oder Dienstleistungen anderer Unternehmen erhöht wird, spricht man von indirekten Netzeffekten.