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Bewegungsapparat Mensch

Bewegungsapparat Mensch


I. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die menschliche Anatomie, insbesondere die Knochen und Gelenke. Sie decken Themen wie die Struktur des Schulterblatts, die verschiedenen Gelenktypen, die Anatomie des Beins und die Besonderheiten der Wirbelsäule ab. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über die menschliche Anatomie vertiefen möchten, da sie detaillierte Informationen zu Knochenformen, Gelenkaufbau und Hormonen liefern, die den Knochenstoffwechsel regulieren.
Cartes-fiches
36
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
09.02.2015 / 22.05.2020

Cartes-fiches

kranial

oben

kaudal

unten

dexter

rechts

sinister

links

ventra

vorne

dorsal

 

hinten

meidal

beim zentrum

lateral

seitlich

proximal

näher an..

distal

weg von..

anterior

vorne

posterior

hinten

Epiphyse

Wachstumszone für Längenwachstum

(Epiphysenfuge: Verknöcherung aus Knorpelschicht)

 

Spongiosa

Knochenbälkchen, schwammartig, entlang den Zug und Drucklinien ausgerichtet, dazwischen rotes (blutbildendes) Knochenmark

Compacta

festes, hartes Knochenmaterial

mit OSTEON: Bauelement mit Haverskanal (zentralem Blutgefässchen) und ringförmig mineralisiertem Knochenmaterial

OSTEONE werden aufgebaut durch Osteozyten und abgebaut durch Osteoklasten ( -> Umbau und Plastizität)

Knochenhaut

PERIOST: äussere Faserschicht

innere Schicht: Gefässe, Nerven, Wachstumsschicht für Dickenwachstum des Knochens

(Vom Periost dringen Blutgefässe quer in die Knochensubstanz (Volkman-Kanäle) bis zu den Haver'schen- Kanälen)

Stoffwechsel der Knochen

Zeitlebens findet im Knochen eine hohe Aktivität an andauernden Aufbau - und Abbau-Prozessen statt. Dadurch kann der Knochen sich an sich verändernde statische oder dynamische Belastungen anpassen, bzw. bei Knochenbrüchen wieder heilen.

Ausserdem kann dadurch die Speicherung und Freisetztung der Mineralien Kalzium und Phospat gesteuert werden

Wichtige Hormone für die Regulation des Knochenstoffwechsels

  • Wachstumshormon
  • Geschlechtshormone (Oestrogen, Testosteron)
  • Calcitonin, Parathormon
  • Vitamin D Hormon

Grundtypen Knochenformen (5)

  • Röhrenknochen (Extremitäten)
  • Platte Knochen (Schädeldecke)
  • Würfelknochen (Hand-und Fusswurzelknochen)
  • Irreguläre Knochen (Wirbel, Gesicht, Fersenbein)
  • Sesambeine (Kniescheibe, Handskelett)

Gelenke AUFBAU

Jedes echte Gelenk besteht aus folgenden Bestandteilen:

  1. zwei Knochen (Gelenkskopf und - pfanne)
  2. Gelenksknorpel (hyaliner Knorpel zur Bildung der Gelenkflächen (glatt,stossdämpfend))
  3. Gelenkskapsel (derbes Fasermaterial)
  4. Innere Gelenkshaut / Synovialis (produziert die Gelenksflüssigkeit)
  5. Gelenksflüssigkeit (reibungsmindernd)

Zusätzliche Strukturen bei Gelenken

  1. BÄNDER: zur Stabilisierung (meist ausserhalb des Gelenks verlaufend, aber z.T. auch innerhalb der Gelenkskapsel, wie z.B. im Knie: Kreuzbänder oder im Hüftgelenk: inneres Gelenksband)
  2. MENISKEN: zum Ausgleich unregelmässig geformter Gelenkflächen (Beispiel Knie: zwei knorpelige sichelförmige Menisken (meidal und lateral)
  3. SESAMBEINE: sind in Sehnen eingelagerte Knochen an Stellen mit starker Reibung der zugehörigen Sehne (bsp. Kniescheibe mit eingener Gelenkfläche, Handgelenk)

Gelenke GRUNDFORMEN

  • Kugelgelenk (Hüftgelenk, Schultergelenk)
  • Eigelenk (proximales Handgelenk)
  • Sattelgelenk (Daumengrundgelenk)
  • Scharniergelenk (Ellborgen)
  • Zapfengelenk (Radius-Ulna-Gelenk)
  • flaches Gelenk (Handwurzel, Iliosacralgelenk)

SCHÄDEL

aus mehreren Knochenteilen, die beim Säugling noch nicht knöchern verbunden sine, beim Erwachsenen sind die verknöcherten Grenzlinien noch als "Suturen" sichtbar

Höhlen im Schädelknochen

  1. Stirnhöhle
  2. Siebbeinhöhle
  3. Keilbeinhöhle
  4. Kieferhöhlen

 

Alle Höhlen habend einen Gang in die Nasenhöhle

BRUSTKORB

12 Rippen, mit zwei Gelenken mit Wirbeln verbunden (Gelenkflächen am WIrbelkörper und am Querfortsatz)

  • 7 echte Rippen (direkt via Knorpel mit Brustbein verbunden)
  • 3 falsche Rippen
  • 2 fliegende Rippen

 

WIRBELSÄULE

  • 7 Halswirbel (C1-C7)
  • 12 Brustwirbel (Th1-Th12)
  • 5 Lendenwirbel (L1-L5)
  • 1 Kreuzbein (aus 5 verschmolzenen Wirbeln, S1-S5)
  • Steissbein

Bandscheiben: Stossdämpfer zwischen den Wirbelkörpern, erlauben minimale Beweglichkeit. Bestehen aus faserartigem Ring und gallertigerm Kern

Besonderheiten Halswirbel

Durch den Querfortsatz verläuft eine Arterie zum Gehirn.

Die ersten zwei Halswirbel sind besonders geformt: Axis und Atlas

 

Lordose und Kyphose der Wirbelsäule

HWS und LWS = Lordose

BWS und Kreuzbein = Kyphose

Bau eines Wirbels

Wirbelkörper

Bogenansatz

Wirbelkanal

Querfortsatz

Gelenkfortsatz

Dornfortsatz

BECKEN

Darmbein, Sitzbein, Schambein

Hüftgelenk

Kugelgelenk mit starker Sicherung durch Bänder. Grosser Bewegungsradius!

Kniegelenk

unregelmässiges Scharniergelenk, das durch Bänder und Muskeln stabilisiert wird

Sprunggelenk

a) oberes Sprunggelenk: Scharniergelen zwischen 1. Gabel aus Schienbein- und Wadenbeinknöcheln

b) unteres Sprunggelenk aus mehreren Gelenken (Talus, Fersenbein, Fusswurzelknochen)

BEIN

Femur

grosser Rollhügel (trochanter major)

Tibia

Fibula

Malleolengabel (Knöchel, oberes Sprunggekenk)

Fersenbein

Fuss mit Längs- und Quergewölbe

SCHULTERGÜRTEL

EINZIGE Gelenksverbindung des Arms zum Rumpf ist das Sternoclaviculargelenk!

  • Schlüsselbein = Clavicula
  • Schulterblatt = Scapula
  • Gelenkskopf Oberarm
  • Gelenkspfanne (an Scapula)
  • Acromion
  • Rabenschnabelfortsatz

Das Schulterblatt liegt dem Brustkorb auf und ist allseits von Muskulatur "eingepackt". Schultergelenk: Kugelgelenk mit kleiner Gelenkspfanne und grosser Gelenksfläche am Oberarmkopf.

Grosse Beweglichkeit -> Stabilisierung des Gelenks durch Muskeln an der Schulter und des Armes.

Verbindung Schlüsselbein -> Schulterblatt am Acromion des Schulterblatts (Dach des Gelenks) bei Armbewegungen gleitet/rotiert das Schulterblatt mit. Armheben über 90 Grad wird nur durch Mitbeteiligung der Scapula möglich!

Ellbogen

Scharniergelenk zwischen Ulna und Humerus (Speiche und Oberarm)

Daneben Zapfengelenk mit Band um den Radius: Drehung der Speiche zur Pronation und Supination ("Suppe essen")

Étudier