Grundbegriffe


Katharina Voß
Diese Lernkarten behandeln grundlegende mathematische Konzepte für Physikstudierende an der Universität. Sie decken Themen wie partielle Integration, Taylorreihen, Axiome, Mengenlehre und Folgen ab. Besonders relevant sind die Cauchy-Folgen, Konvergenzkriterien und die Eigenschaften von Körpern. Die Karteikarten sind ideal für Studierende, die ihre mathematischen Grundlagen für die Physik vertiefen möchten, und bieten eine solide Grundlage für fortgeschrittene Themen.
Karten
36
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Mathematik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
15.01.2014 / 19.12.2018

Lernkarten

Assoziativgesetz

(a + b) + c = a + (b + c) = a + b + c

(a b) c = a (b c) = a b c

Kommuntativgesetz

a + b = b+ a

a b = b a

Distributivgesetz

a (b + c) = ab + ac

Ordnungsaxiom (O3)

Archimedisches Axiom:

Ordnungsaxiom (O2)

->

Ordnungsaxiom (O1)

->

archimedisch geordneter Körper

ein Körper, der die Ordnungsaxiome (O1), (O2) und (O3) erfüllt

Im z

->

Re z

->

Betrag von z Element C

->

surjektiv

zu jedem y-Wert gibt es mindestens ein x-Wert (oder mehrere)

 -> zu jedem Bild gibt es mindestens ein Urbild

injektiv

für ein y-Wert höchstens ein x-Wert (also kein oder ein x-Wert)

 -> zu jedem Bild gibt es höchstens ein Urbild

 

bijektiv

surjektiv & injektiv

-> zu jedem Bild gibt es genau ein Urbi

d: R x R

Abstand!

i kartesisches Produkt

(0,1)

Mengen

Durchschnitt

Bsp.: M = {1,2,3} N= {3,4}

Durchschnitt von M & N = {3}

Mengen

Vereinigung

Bsp.: M = {1,2,3} N = {3,4}

Vereinigung von M und N = {1,2,3,4}

 

Teilmenge

B = {1,2,3,4,5,6}

A = {1,2,3,4,5,6}

 

alle Elemente die in A enthalten sind, sind auch in B enthalten

echte Teilmenge

B = {1,2,3,4,5,6}

A = {3,4}

Axiome A) - Axiome der Addition

Kommutativgesetz: x+y = y+x

Assoziativgesetz: x+(y+z) = (x+y)+z

neutrales Element: 0

additives Inverses: x+(-x)=0

Axiome M) - Axiome der Multiplikation

Kommutativgesetz: xy=yx

Assoziativgesetz: x(yz)=(xy)z

neutrales Element: 1

Inverses: x * x^-1 = 1

Axiome D) - Distributivgesetz

-> Verträglichkeit von Addition und Multiplikation

- x (y+z) = xy + xz

Definition Körper

->

Cauchy-Folge

Der Abstand zwischen xn und xm ist immer kleiner Epsilon, egal wie viel größer m als n ist.

 

Merke: Jede konvergente Folge ist eine Cauchy-Folge, aber nicht jede Cauchy-Folge ist eine konvergente Folge (Bsp. Cauchy-Folge in den rationalen Zahlen, die gegen Wurzel zwei läuft.)

Cauchysches Konvergenzkriterium

Das heißt, die Folgenglieder werden so klein, dass die Summe über beliebig viele Folgenglieder immernoch kleiner als Epsilon ist.

Majorantenkriterium

Man vergleicht die zu untersuchende Folge (der Reihe) mit einer größeren Folge von der man weiß, dass sie gegen einen Wert konvergiert. -> konvergente Majorante (Dann konvergiert auch die zu untersuchende Folge.)

 

Minorantenkriterium

Man vergleicht mit dem Minoratenkriterium die zu untersuchende Folge mit einer kleineren Folge von der man weiß, dass sie divergiert. Dann divergiert auch die zu untersuchende Folge-> divergente Minorante.

Komposition Reihenfolge

g(f(x))

Exponentialreihe

->

Nullstellensatz von Bolzano

->

Zwischenwertsatz

->

Ableitung der Umkehrfunktion

g= Umkehrfunktion

f= Ursprungsfunktion

Satz von Rolle

->

Taylorreihe

Taylorpolynom für endliches n

Riemann-integrierbar

beschränkte Funktion auf dem Intervall (a,b), 

wenn gilt:

partielle Integration

->

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