Materialkunde II M-T3 Prüfung

Unterricht von A.Brändli

Unterricht von A.Brändli


S. B.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Materialkunde für die Prüfung Materialkunde II M-T3 im Handwerk. Sie konzentrieren sich auf die Eigenschaften und Anforderungen von Anstrichstoffen wie Alkydharzen, Acryllacken und 1K-Systemen, sowie auf die Trocknung und Beständigkeit von Pigmenten. Die Karteikarten behandeln auch die Unterschiede zwischen verschiedenen Anstrichen, Spachtelmassen und deren Anwendungen, sowie die Bedeutung von Haftvermögen und Dauerelastizität. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende, die sich auf die Prüfung vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Materialeigenschaften und -anforderungen erlangen möchten.
Karten
50
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Handwerk
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
17.04.2016 / 17.04.2024

Lernkarten

Nennen sie drei mögliche Klarlacksysteme für gut masshaltiges Aussenholzwerk?

2K-PUR

Alkydharzlack

Acryllack

Zink ist ein sog. 'amphoteres' Metall. Was bedeutet das?

Wird von Säure und Lauge angegriffen

Ein Dichtstoff wird als plastisch bezeichnet. Was bedeutet plastisch?

Wenn die Formveränderung nach Beendigung der Einwirkung nicht wieder rückgängig gemacht werden kann

Welchen Durchmesser soll das Hinterfüllmaterial bei Fugen aufweisen?

ca. 25% grösser als die Fugenbreite

Nenne sie einige oxydativ trocknende Spachtelmassen?

Lackspachtel, Schnellspachtel, Ölkitt

Zu den Spachtelmassen gehören im weiteren Sinne auch Kitte und dauerelastische Dichtungsmassen. Je nach Einsatzzwecke sind die Anforderungen an Spachtelmassen enorm. Zählen sie vier Anforderungen auf?

Füllkraft, Haftvermögen, Härte oder mechanische Beständigkeit, Elastizität, Schleifbarkeit, Verarbeitung, Porenfreiheit, schnelle Trocknung

Nenne sie vier Arten von Beizen?

Lösemittelbeizen, EP-Beizen wv, 2-Phasenbeizen, Wachsbeizen

Unbehandeltes Fichtenholz (Schalung) mit Windrissen soll deckend beschichtet werden. Wie sieht ihr anstrichaufbau aus und wie beheben sie die Windrisse?

Farblose Imprägnierung, Acryllacke, elastischer Dichtstoff (Spachtelmasse)

Welch Pigmente weren heute vor allem noch eingesetzt?

Die künstlich hergestellten Pigmente

Für die Praxis ist aber die wetterechtheit der Pigmente bedeutender! Was bedeutet Wetterechtheit und in welcher Skala wird sie eingeteilt?

Sie sagt aus, welche Beständigkeit das Pigment gegenüber Sonnenlicht, Beregnung, Temperaturschwankungen, etc. aufweist. Die Skala der Wetterbeständigkeit reicht von 1-5.

Wieso nimmt die Licht- und Wetterechtheit der Pigmente in der Weissabmischung ab?

Die Reserve an Pigmenten bei der Volltonfarben ist riesig. In der starken Aufhellung mit Weiss (Pastelltöne) ist jedoch die Konzentration resp. Anzahl dieser Pigmente viel geringer, sodass mit Ausbleichungen und Farbtonveränderungen gerechnet werden muss.

Was sind die Ursachen von Farbtonveränderungen, Aufhellungen, Ausbleichungen und Vergrauungen in Anstrichen im Aussenbereich?

Bindemittelabbau, Reserve an Pigmenten, Pigmentqualität

Wo liegen die Gefahren betr. Anstrichaufbau bei neuen Zementfussböden (Unterlagsböden)

Sinterschichten, zu schnelle Trocknung (Carbonatisierung nicht abgeschlossen)

Sie haben den Auftrag einen solchen Unterlagsboden (Garage) zu beschichten. Wie sieht ihre Ausführung aus?

Evtl. mit Phosphorsäure reinigen (SInterschichten), Einlassgrund, Bodenanstrich

Wieso sind Tiefgrunde (Dispersion) als Grundierung für Zementböden ungeeignet?

Zu geringer Festkörper

Bei der Beschichtung einer blätternden Bodenbeschichtung erkennen sie unter dem Anstrich einen mehligen, sandenden Rückstand. Um was könnte es sich bei diesem Rückstand handeln?

Sinterschicht (Bojake)

Wie sieht demnach die Renovation aus?

Anstrich entfernen, reinigen mit Phosphorsäure, Einlassgrund, Bodenanstrich

Welche zwei wichtigen Grundsätze beachten sie bei der Wahl der Fassadenbeschichtung?

Von innen nach aussen dampfdurchlässiger

Wasserempfindliche Untergründe vor Feuchtigkeit schützen

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