Mashups / Usability
INTME
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Cartes-fiches
Was sind Mashups?
Websites / Webanwendungen, die durch Kombination verschiedener Webservices und Online-Inhalte (oft mittels RSS) zusammengesetzt werden.
verschiedene Dienste kombiniert
Nenne Beispiele für Mashups
Karten, Foto/Video, Nachrichten, Musik, Online-Einkaufen, ShoppingAnwendungen
flightradar24.com, swisstrains.ch, oSkope.com
Was heisst ISO?
International Oranization for Standardization
Was bezeichnet den internationelen Standard für die Mensch-Computer-Aktion?
ISO 9241
Was heisst ISO 9241?
internationaler Standard für die Mensch-Computer-Interaktion
beinhaltet Anforderungen und Empfehlungen zu den Eigenschaften der Hardware, Software und Umgebung, welche die Gebrauchstauglichkeiten beeinflussen
Welches sind die verschiedenen ISO 9241 Zahlen?
ISO 9241-11 -> Usability in General (Gebrauchstauglichkeit, Usability)
ISO 9241-12/110 -> Regeln zur Informationsdarstellung / Grundsätze der Dialoggestaltung
Was sagt ISO 9241-11?
Usability (Gebrauchstauglichkeit)
- Effektivität: Genauigkeit und Vollständigkeit, mit der der Nutzer das Ziel erreicht
messbar: zu wieviel Prozent wurde das Ziel erreicht?
- Effizienz: Einsatz des Nutzers in Relation zur Genauigkeit und Vollständigkeit
messbar: Aquisezeit, Anzahl der Tastenschläge, Anzahl der Dialogschritte
- Zufriedenheit: pers. Zufriedenheit und Akzeptanz
messbar: schwierig, da objektiv; Umfragen
Was sagt ISO 9241-110?
Grundsätze der Dialoggestaltung
1. Aufgabenangemessenheit (Unterstützung beim Erledigen der Arbeitsaufgabe)
2. Selbstbeschreibungsfähigkeit (verständlich sein, Dialogschritte/Anfrage erklären)
3. Steuerbarkeit (Benutzer kann starten und Richtung und Geschw. beeinflussen)
4. Erwartungskonformität (den Merkmalen/Kenntnissen des Benutzers entsprechen)
5. Fehlertoleranz (trotz erkennbaren fehlerhaften Eingaben Arbeitsergebnis erreichen)
6. Individualisierbarkeit (Anpassungen an Erfordernisse der Aufgabe + Fähigkeiten und Vorlieben des Nutzers)
7. Lernförderlichkeit (Benutzer beim Erlernen des Dialogsystems unterstützen und anleiten)
Was sagt ISO 9241-12?
Regeln zur Informationsdarstellung
1. Klarheit (schnelle und genaue Vermittlung)
2. Unterscheidbarkeit (Information kann unterschieden werden)
3. Kompaktheit (nur notwendige Information)
4. Konsistenz (gleiche Information auf gleiche Art darstellen)
5. Erkennbarkeit (Aufmerksamkeit auf Information lenken)
6. Lesbarkeit (leicht zu lesen)
7. Verständlichkeit (Bedeutung leicht verständlich, eindeutig interpretierbar und erkennbar)
Wie heisst der Merksatz von ISO 9241-110?
Auf Selma steigt er fest in Lenden.
Wie heisst der Merksatz von ISO 9241-12?
Kleine Ungeheuer kommen kontrolliert, erst leise versteckt.
Was sagt Ben Shneiderman?
Acht goldene Regeln des Interface Designs
Wozu sind die acht Goldenen Regeln von Ben Shneiderman?
Interface Design
Wie lautet der Merksatz der acht goldenen Regeln des Interface Designs?
Kommen Abende rückwärts an, feiern uralte kontrollierte Kulturen.
Was sind die acht goldenen Regeln des Interface Designs?
1. Streben nach Konsistenz (Einheitlichkeit)
2. Ermögliche es häufigen Nutzern Abkürzungen zu benutzen
3. Biete informative Rückmeldungen
4. Entwerfe abgeschlossene Dialoge
5. Biete einfache Fehlerbehandlung (potentielle Fehlerursachenanalyse)
6. Erlaube einfache Umkehrung von Aktionen
7. Unterstütze interne und lokale Kontrolle
8. Verringere Abfragen des Kurzzeitgedächtnisses
Was sagen Jakob Nielsen und Rolf Molich?
Die zehn Usability Heuristiken
Von wem stammen die 10 Usability Heuristiken?
Jakob Nielsen und Rolf Molich
Welches sind die zehn Usability Heuristiken?
1. Sichtbarkeit des Systemstatus (Wo bin ich?)
2. Übereinstimmung zwischen System und Wirklichkeit (vertraute Sprache, logische & natürliche Reihenfolge)
3. Nutzerkontrolle & -freiheit (ESC, Richtungen, erneut versuchen)
4. Konsistenz & Standards
5. Fehlervorbeugung / Fehlervermeidung
6. Erkennen statt Erinnern (Aktionen, Objekte immer sichtbar, Lerneffekt niedrig halten, Instruktionen sichtbar)
7. Flexibilität & Effizienz (Alternativen für Experten, Shortcuts etc.)
8. ästhetisches & minimalistisches Design (nur relevante Informationen anzeigen)
9. leichte Fehlererkennung & -behebung (Fehlermeldung verständlich, Lösungsvorschlag)
10. Hilfe & Dokumentation (Bereitstellen von Lösungen, FAQ, Hilfesuche)
Welches sind die acht Punkte des Web 2.0 von Tim O'Reilley?
1. Web als Plattform (Dienste im Netz sind das Produkt, nicht mehr nur Unterstützung anderer Produkte)
2. Nutzung kollektiver Intelligenz (Google PageRanking, EBay, Amazon -> Verlinkungen, Bewertungen, früher wurde content nur geliefert, heute user generadted (fast gleichwertig))
3. Daten als nächstes "Intel Inside" (Kompetenz zur Nutzung + Verwertung der Daten ist entscheidend! Daten und Inhalte im Mittelpunkt)
4. Abschaffung des Software-Lebenszyklus (Software als Service, nicht als Produkt -> ständig Aktualisieren)
5. Lightweight Programming Models (lose gekoppelte Systeme, z.B. GoogleMaps, Innovation durch Zusammenbau)
6. Software über die Grenzen einzelner Geräte hinaus (plattformunabhängige Dienste, Mashups, auch von fremden Anbietern genutzt -> iTunes, GoogleDocs, Dropbox etc.)
7. Benutzerfürhung (Rich User Experiences) (webbassierte Anwendungen verhalten sich wie Desktop-Programme)
8. Die breite Masse (The Long Tail)