Marktwissenschaft - Kurs 00049

FernUni Hagen - Theorie der Martkwissenschaft Kurs 00049, Modul 31041

FernUni Hagen - Theorie der Martkwissenschaft Kurs 00049, Modul 31041


L. D.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Konzepte der Marktwissenschaft auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie die Analyse von Ausgabenfunktionen, Risikoaversion und Entscheidungsmodelle, wobei Schlüsselbegriffe wie der Arrow-Pratt-Koeffizient, der Anker-Effekt und die komparativ-statische Analyse im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die ein tieferes Verständnis der Marktmechanismen und der Entscheidungsfindung von Akteuren erlangen möchten.
Flashcards
14
Students
2
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
14.10.2014 / 10.09.2018

Flashcards

Aggregierbarkeitsannahme

die Annahme, dass die Nachfragefunktionen in der Weise aggregierbar seien, dass die individuellen Einkommen in der Marktnachfragefunktion durch das aggregierte Einkommen ersetzt werden können.

Akteur

Eine natürliche oder juristische Person, welche Entscheidungen über die Verwendung von Ressourcen trifft.

Allokationsentscheidung

eine Entscheidung über die Zuordnung (Allokation) von Gütern und Akteuren zu anderen Gütern und Akteuren. Beispiele: Allokation von Konsumgütern auf Konsumenten, Allokation von Produktionsfaktoren auf Unternehmen.

intertemporale Allokationsentscheidung

eine Entscheidung darüber, welcher Teil der verfügbaren Ressourcen heute und welcher Teil morgen eingesetzt werden soll.

komparativ-dynamische Analyse

den Vergleich der Entwicklungspfade der endogenen Variablen eines dynamischen Modells, welche unterschiedlichen Entwicklungspfaden der exogenen Variablen zugeordnet sind.

komparativ-statische Analyse

den Vergleich der (endogenen) Gleichgewichtswerte eines statischen Modells, welche unterschiedlichen Werten der exogenen Variablen (Parameter) zugeordnet sind.

Angangsausstattung (eines Akteuers)

jene Menge an Vermögensgegenständen, über welche ein Akteur zum Zeitpunkt seiner Allokationsentscheidung verfügt.

Angebot

die Bereitschaft eines Akteurs, eine bestimmte Gütermenge zu bestimmten Bedingungen, insbesondere zu einem bestimmten Preis, zu verkaufen.

Anker-Effekt

den Effekt, dass bei der Bewertung alternativer Zustände den Referenzpunkten eine besondere Bedeutung zukommt. Ein wichtiger Referenzpunkt ist oftmals die Anfangsausstattung.

Arbeitsangebot

die Bereitschaft eines Haushalts, eine bestimmte Arbeitsmenge unter bestimmten Bedingungen, insbesondere zu einem bestimmten Lohnsatz, zu leisten.

Arrow-Pratt-Koeffizient der absoluten Risikoaversion

ein Maß für die Risikoneigung eines Akteurs. Es ist der negative Quotient aus zweiter und erster Ableitung der Erwartungsnutzenfunktion.

Arrow-Pratt-Koeffizient der relativen Risikoaversion

den Quotienten aus dem Arrow-Pratt-Koeffizienten der absoluten Risikoaversion und dem erwarteten Ertrag.

Ausgabenfunktion

eine Funktion, welche gegebenen Güterpreisen und einem gegebenem Nutzenniveau, die Höhe der Ausgaben zuordnet, welche bei der zugehörigen Hicks-Nachfrage resultieren.

Ausgabengleichung

eine Gleichung, welche die Ausgaben für ein Güterbündel als Summe der Ausgaben für die einzelnen Güter des Bündels definiert. Im Gegensatz zur Budgetgleichung werden diese Ausgaben bei der Analyse des optimalen Konsumplans als endogen und nicht als exogen betrachtet.

Study