Theorie


P. S.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der Markt- und Preisbildung auf Berufslehrniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Angebot und Nachfrage, Grenzkosten, Grenzerträge und die grafische Darstellung von Marktbeziehungen. Die Karteikarten beleuchten auch spezifische Marktformen wie Monopole und Kartelle sowie die Bedingungen für vollkommene Konkurrenz. Ideal für Studierende und Berufstätige, die ihr Verständnis der Mikroökonomie vertiefen möchten, um Marktmechanismen und Preisbildungsprozesse besser zu analysieren.
Karten
41
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
01.04.2014 / 01.11.2020

Cartes-fiches

Angebotskurve

Grafische Darstellung der angebotenen Menge in Abhängigkeit vom Preis

Produktionsfunktion

Beziehung zwischen der Inpuntmengen und der Outputmenge bei der Produktion des Gutes

Gesetz der abnehmenden Grenzerträge

Gesetzmässigkeit, nach der zusätzliche Inputfaktoren dazu führen, dass der zusätzliche Output pro Inputeinheit mit steigender Inputmenge abnimmt

Kostenfunktion

Beziehung zwischen der Outputmenge eines Gutes und den Kosten die bei der Produktion dieser Outputmenge anfallen

Grenzkosten

Anstieg der Gesamtkosten bei der Produktion einer zusätzlichen Einheit

(Um wie viel verändern sich die Gesamtkosten der Produktion, wenn eine zusätzliche Einheit erzeugt wird)

Grenzkostenkurve

Grafische Darstellung der Grenzkosten in Abhängigkeit von der produzierten Menge

Angebotsüberschuss

Ungleichheit auf einem Markt, bei dem herrschenden Preis das Angebot die Nachfrage übersteigt

Gleichgewicht

Situation, in der kein ökonomischer Akteur einen Grund hat seine Handlungen anzupassen

Nachfrageüberschuss

Ungleichgewicht auf einem Markt, bei dem herrschenden Preis die Nachfrage das Angebot übersteigt

Elastizität

Verhältnis zwischen der proportionalen Änderung einer Variablen zur proportionalen Änderung einer anderen Variablen

Elastizität

Verhältnis zwischen der proportionalen Änderung einer Variablen zur proportionalen Änderung einer anderen Variablen

Indifferenzkurve

Grafische Darstellung derjenigen Güterkombinationen, die der Konsumet/in gemäss seinen Präferenzen gleich viel Nutzen stiften, zwischen denen sie od. er also indifferent ist

Budgetrestriktion

Limite für die Ausgaben eines Akteurs Grafisch Dargestellt = alle Güterkombinationen, die mit gegebenem Budget gerade noch erworben werden können

Präferenzen 

Von Individuum zu Individuum unterschiedliche Entscheidungsbasis für die Bevorzugung der einen wirtschaftlichen Alternative der anderen gegenüber

Nutzen

Mass für das Wohlbefinden oder der Zufriedenheit eines Akteurs. In der ökonomischen Theorie stellt der Nutzen ein Konzept dar, mittels dessen die Präferenzen beschrieben werden

Substitut

Gut, Dienstleistung oder Produktionsfaktor, welche dieselben Bedürfnisse befriedigen können wie ein anderes

Ceteris paribus

Lateinisch für "alles andere gleich". Formulierung die besagt, dass ausser der explizit gennanten Änderung alle anderen Einflussfaktoren gleich bleiben

Nachfragekurve

Grafische Darstellung der nachgefragten Menge in Abhängigkeit vom Preis

Gesetz der Nachfrage

Die nachgefragte Menge nimmt ab, wenn der Preis steigt, wenn alle anderen Einflüsse konstant gehalten werden (ceteris paribus)

Opportunitätskosten

Kosten, die bei einer Entscheidung für eine Handlung dadurch anfallen, dass die Vorteile einer Handlungsalternative nicht realisiert werden können

Kapitalmarkt

Markt für den Austausch von finanziellen Mitteln 

HH Anbieter

UN Nachfrager

Arbeitsmarkt

Markt für den Austausch des Produktionsfaktors Arbeit

HH Anbieter

UN Nachfrager

Gütermarkt

Markt für den Austausch von Gütern, Dienstleistungen

UN Anbieter

HH Nachfrager

Markt

Ort oder Institution, wo Angebot und Nachfrage von Gütern und Dienstleistungen od. Produktionsfaktoren zusammentreffen

Gesamtmenge

Gesamtmenge des Produktionsergebnisses in einer Zeitperiode

Durchschnittsertrag

Gesamtertrag dividiert durch die Menge des eingesetzten variablen Faktors

Grenzertrag

Zunahme im Gesamtertrag, die sich bei einer Erweiterung des variablen Faktors um eine Einheit ergibt

ODER

Um wie viele Einheiten nimmt das Produktionsergebnis zu, wenn eine zusätzliche Einheit eines variablen Produktionsfaktors eingesetzt wird

Grenzkosten

Um wie viel verändern sich die Gesamtkosten der Produktion, wenn eine zusätzliche Einheit erzeugt wird

Grenzerlös

Um wie viel steigt der Gesamterlös (Menge x Preis) eines Unternehmens, wenn er eine zusätzliche Einheit absetzt

Kartell

Vereinbarung (Zusammenschliessung) zwei oder mehreren Firmen

Break-even-Point

Punkt an dem Erlös und Kosten einer Produktion (od. Produktes) gleich hoch sind. Somit wird kein Gewinn und kein Verlust erwirtschaftet

Cournotsche Punkt

Spielt nur in der Monopolpreisbildung eine Rolle. Dort wo sich die Kurve der Grenzerträge und die Kurve der Grenzkosten treffen nennt man Cournotschen Punkt also die Gewinnmaximierung der Monopolpreisbildung

Monopolmacht

Es gibt nur einen Anbieter (od. Nachfrager) 

kann den Preis selber bestimmen

Gewinnmaximierung des Angebotsmonopolisten

Grenzkosten = Grenzerlös

Vorraussetzungen für vollkommene Konkurrenz

-freier Marktzutritt

-homogene Güter

-Viele Marktteilnehmer

-Vollständige Info der Martteilnehmer

Erklärung für den Verlauf der Angebotskurve

bei steigenden Preisen, steigt die angebotene Menge. Die Produzenten bieten mehr von diesem Gut an, weil der Ertrag pro verkaufte Einheit steigt (ceteris paribus) 

Von oben rechts nach unten links

Erklärung für den Verlauf der Nachfragekurve

Weil man bei sinkenden Preisen mehr kaufen kann ( Preissenkungen führen zu höheren Realeinkommen und damit zur Möglichkeit des höheren Konsums)

1. Gossensches Gesetz

Da der Grenznutzen eines Gutes bei zunehmender Menge abnimmt, will der Nachfrager immer weniger dafür bezahlen, je mehr er bereits davon hat

2. Gossensches Gesetz

Das Maximum ist erreicht, wenn der Grenznutzen pro Geldeinheit in allen Verwendungsrichtungen gleich gross ist

 

- Die Nachfrage ist also negativ abhängig vom Preis

Ertragsgesetz

Wird der Einsatz eines Produktionsfaktors bei Konstanz der Menge der übrigen Faktoren erhöht, so nimmt der Output (Ertrag) zunächst mit steigendem, dann mit sinkendem Grenzerträgen zu, bis schliesslich der Output sinkt und die Grenzerträge negativ werden

Étudier