Marketinggrundlagen
Grundlage des Marketings für Kommunikationsplaner (Quelle SAWI)
Grundlage des Marketings für Kommunikationsplaner (Quelle SAWI)
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Flashcards
Was ist eine Unternehmenspolitik?
- Leistungsbereiche
- Unternehmensziele
- Verhaltensgrundsätze
- Regel den Umgang mit Interessekonflikten nach innen und aussen
Was ist eine "Vision" in der Unternehmenspolitik?
konkretes Zukunftsbild (langfristig aber nicht zu weit weg)
Grundlage für die Erstellung des Leitbildes
Was ist ein Unternehmens "Leitbild"?
- Langfristige Zielvorstellung
- Erzählt, mit welchen Strategien die Unternehmensziele erreicht werden:
- Kunden / Lieferanten / Mitarbeiter / Umwelt / Ökologie / Markt
Was ist Marketing?
Preisgestaltung, Promotion und Distribution von Ideen/Produkten/DL
Austauschprozess ermöglichen (Leistung/Gegenleistung)
Am Schluss sollte es eine Win-Win-Situations sein (Kd. happy, Firma Geld)
Marketingphilosophie?
Product
Hauptleistungen
Produktart (Auto)
Produktqualität (hoch)
Produktnutzen (fahren von A nach B)
Nebenleistung
Produktausstattung (Design und Name)
Zusätzliche DL/Service
Verpackung (Gilett)
Zweitnutzen (Marke, Umwelt, Prestige)
Produktart
Problemlose Produkte (Grundbedürfnisse)
Erklärungsbedürftige Produkte (Elektronische Geräte)
Conveniece-Produkte (Fix-Fertig -> Betty Bossi Gerichte)
Nischenprodukte (Nicht Produkte gemeint)
- Marktnische (bestehender Markt) vs. Marktlücke (gibts noch nicht)
Komplementärprodukte (ergänzt)
Substitutionsprodukte (ersetzt)
Ebene des Produkt- / Kundennutzens
Kernprodukt (Grundnutzen) Auto A-B
Service- und Zusatzleistungen (Zusatznutzen) Viel Platz für Velos/Kinder
Emotionen und Erlebnisse (Erlebnisnutzen) Audi
Erlebnisorientierte Marketingstrategie
Informative Marketing-Strategie
- klassische Kommunikationsinstrumente
- Nicht-klassische kommunikationsinstrumente
Erlebnisorientierte (emotionale) Marketing-Strategie
- Integriertes Konzept
- (Werbung, PR, Event, Messen, Sponsoring, Direc Marketing)
- Corporate Identity
Preisstrategie
- tief - mittel - hoch
- Preisfestlegung
- Rabatte, Skonti, Liefer- und Zahlungsbedingungen
- Garantieleistungen
- Preisfaktoren (Nachfrageelastizität, Preisschwelle, Preiskartelle, etc.)
Preisbildung
Preis der Konkurrenz (bei vergleichbarer Leistung)
> höher (IWC muss höher sein, sonst ist es nicht speziell) , tiefer, gleich
Preisspanne
Wie viel ist der Konsument bereit zu zahlen? (Starbucks Kaffee max. 8.- sonst kauft niemand)
Distribution (Place)
Distributionswege Absatzkanäle und Verkaufspunkte
- direkt (Nespresso, Bauer)
- indirekt (kurz-mittel-lang) Pharma, Detailhandel
Distributionsdichte
- intensiv (Migros, Coca Cola, Zweifel)
- selektiv (Volg, Iseli + Albrecht, Sprüngli)
- exklusiv (Boutique)
Distributionsautorität (Migros sagt wie es läuft)
Lagerbestände, Transporte (Eigenes Lager?)
Kommunikation (Promotion)
Unternehmen
(Mitarbeiter, Lehrlinge, Pensionäre, etc.)
Beschaffungsmarkt
(Lieferanten, Banken, Aktionäre, Arbeiter, Gewerkschaften, Verbände, Hochschulen, etc.)
Öffentlicher Bereich
(Staat, Politiker, Umweltorganisationen, Journalisten/Medien, Kirche, etc.)
Absatzmarkt
(Beeinflusser, Handel, Käufer, (noch)nichtkäufer, Verwender, Konkurrenz, Konsumentenorg., etc.)
Kommunikationsinstrumente
- Verpackung / Produktpräsentation
- Verkauf / Verkaufsunterlagen
- "Klassische" (Media-) Werbung
- Verkaufsfürderung
- Public Relations (inkl. interne Kommunikation)
- Direct Marketing
- Sponsoring (inkl. Product Placement)
- Messen / Ausstellungen
- Events
- Internet / Multimedia
Marketing-Infrastruktur
Von innen: Unternehmen
- Personal (Anzahl Marketing-MA)
- Finanzen (Lohnsumme für Marketing-MA, Marketing-Budget)
- Anlagen (Büro, PC, Kopierer, Geschäftswagen, Showroom)
- Patente, Rechte und Lizenzen (Patente auf Produktinnovation, Markenschutzrecht)
- Führungssysteme/-instrumente (Marketingphilosophie, Marketingorganisation, Entlöhnungssystem, Ausbildungen, Leistungskontrolle)
- Marketing-Informations-System (Marktforschung, Rapportwesen, Datenbanken, Statistiken)
Nach aussen: Marketing Mix
- 5 P's
Marktsegmente
!! Unterteilt nach Personenmerkmalen !!
Bsp.
Prestigebewusst, Gesundheitsbewusst, geschmacksbewusst, preisbewusst
Pragmatische Segmentierung
Gesamtmarkt (Raucher, Starke Raucher, Leichte Raucher, Nichtraucher)
Segmentierung durch Filter (Siehe Beispiel)
Alter (Demogr.) => Hauptinteressen (Psychogr.) => Ausprägung (Segment)
Marktkennziffern
Marktkapazität (Rein theoretische Grösse: Abgabe des Produktes zum Preis "null"
Marktpotenzial (Theoretische Grösse: Wie viele könnte abgesetzt werden?)
Marktvolumen (Von allen Anbietern insgesamt abgesetzte Menge
Marktanteil (Anteil der Firma X am Marktvolumen in %
Marktsättigungsgrad (Verhältnis von Marktvolumen zu Marktpotenzial in %)
Marketingziele
Quantitative Ziele Qualitative Ziele
- Umsatzsteigerung - Erhöhung der Kundentreue
- Marktanteilserhöhung - Verbesserung der Kundenzufriedenheit
- Steigerung Bekanntheitsgrad - Imageverbesserung
- Gewinn- und Absatzsteigerung - Schaffung ovn Zusatznutzen
- Gewinnung neuer Kunden - Verbesserung der Serviceleistungen
- Einführung neuer Produkte - Ausbau/Pflege von Stammkunden
Zielharmonie vs. Zielkonflikt
Zielharmonie (Ziele beeinflussen sich gegenseitig positiv)
- Bsp. Eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit kann eine Erhöhung der Kundenloyalität herbeiführen
Zielkonflikt (Ziele beeinflussen sich gegenseitig negativ)
- Bsp. Ziel hoher Umsatz verträgt sich schlecht mit aggressivem Marketing, da diverses viel Geld kostet --> Gewinn wird geschmälert
Zielgruppen
Soziodemographisch (quantitative Kriterien)
- Geschlecht, Alter, Wohnort, Haushaltsgrösse, Einkommensklasse, Beruf, Bildung, Familienstand
Psychologische/Psychografische Kriterien (qualitative Ziele)
- Einstellung/Motivation, Produkt- und konsumbezogenes Verhalten, Kommunikationsverhalten
Die 7 Schritte des Marketing-Konzepts