Marketing Kotler / HWZ
Fragen&Antworten zu Kap. 1/2/3/4/6/8/9/10/13/14/15/21/23 Buch: Kotler Marketing-Management Strategien für wertschaffendes Handeln 12., aktualisierte Auflage Marketing 2&3
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Flashcards
Kap. 3 Marktorientierte strategische Planung als Vorbereitung zum Erfolg
Marktorientierte strategische Planung
(Definition)
Marktorientierte strategische Planung ist ein managementbetriebenener Prozess, bei dem die Ziele und Ressourcen des Unternehmens an die sich ändernden Marktchancen angepasst werden. Die strategische Planung bezweckt, die verschiedenen Geschäftseinheiten und Produktegruppen des Unternehmens so zu gestalten, dass sie in ihrer Gesamtheit eine Wertmehrung für die Kunden sowie für das Unternehmen angemessene Gewinne und ein zufriedenstellendes Wachstum hervorbringen.
Kap. 3 Marktorientierte strategische Planung als Vorbereitung zum Erfolg
Wie kann man vereinfachend den Unterschied zwischen strategischer und taktisch-operativer Planung machen?
Die strategsiche Planung bestimmt, was zu tun ist, die taktisch-operative Planung bestimmt, wie vorgegangen werden soll. Eine Strategie verfolgen heisst, die richtigen Dinge zu betreiben. Taktik heiss, die Dinge richtig zu betreiben.
Kap. 3 Marktorientierte strategische Planung als Vorbereitung zum Erfolg
Welche drei Handlungserfordernisse beinhaltet die strategische Planung?
Als Erstes sollte das Unternehmen - als eine aus verschiedenen Geschäftseinheiten bestehende Gesamtheit - ausgewogen wie ein Portfolio gemanagt werden. Als Zweites müssen das zukünftige Wachstum und die zukünftigen Chancen jedes Geschäftfeldes abgeschätzt werden. Als Drittes muss die Strategie selbst bestimmt werden. Das Unternehmen muss für jedes seiner GF einen "Sclachtplan" entwickeln, um seine langfr. Zielsetzungen zu verwirklichen zu können.
Kap. 3 Marktorientierte strategische Planung als Vorbereitung zum Erfolg
Erklären Sie den Prozess der Planung des Regelkreises:
Strategische Planung, Durchführung und Steuerung
Das Gesamtunternehmen erstellt strategischen Unternehmensplan. Entscheid, welche Ressourcen in die einzelnen Unternehmensbereiche fliessen sollen, welche Geschäfte neu aufgenommen oder bestehende aufgegeben werden sollen. Jeder Unternehmensbereich erstellt einen strategischen Bereichsplan mit Zuteilung von Ressourcen für jede GE in seinem Bereich. Jede GE entwickelt den strateg. Geschäftsplan für die Ausgestaltung einer erfolgr. Zukunft. Auf ebene der eindzelnen Produkte (Produktlinien,Marken) wird ein Marketingplan erstellt.
Kap. 3 Marktorientierte strategische Planung als Vorbereitung zum Erfolg
Erklären Sie den Prozess der Durchführung und Steuerung des Regelkreises:
Strategische Planung, Durchführung und Steuerung
Die Umsetzung der Pläne werden organisiert und durchgeführt. Die Ergebnisse werden untersucht und ausgewertet, so dass eventuell erforderliche Korrekturen vorgenommen werden können.
Kap. 3 Marktorientierte strategische Planung als Vorbereitung zum Erfolg
Beschreiben Sie welche zwei Ebenen der Marketingplanung umfasst.
Die Marketingplanung umfasst zwei Ebenen, die strategische und die taktische Ebene. Beruhend auf der Analyse der Marktchancen, werden im strategsichen Marketingplan die generellen Marketingziele und die Strategie dargelegt. Im taktischen Marketingplan werden die für die Planungperiode zutreffenden Massnahmen beschrieben. Dazu gehören Werbung, Massnahmen beim Handel, Preise, Serviceleistungen und anderes mehr.
Kap. 3.1 Strategische Planung für Unternehmen und Unternehmensbereiche
Welche vier Aufgaben im Bereich der strategischen Planung müssen von der Unternehmensleitung unbedingt erfüllt werden müssen?
- Formulierung des Unternehmerischen Grundauftrags
- Festlegung von strategischen Geschäftseinheiten (SGE) und Geschäftsfeldern
- Ressourcenzuweisung für die SGEs
- Planung von Wachstum und Neugeschäft sowie Rückbau alter Geschäftszweige
Kap. 3.1.1 Unternehmerischer Grundauftrag
Welche fünf Elemente sollte der Unternehmerische Grundauftrag berücksichtigen?
- Firmengeschichte
- Präferenzen und Ambitionen des Managements und der Eigentümer
- Marktumfeld
- Ressourcen
- Besondere Kompetenz
3.1.1 Unternehmerischer Grundauftrag
Die Formulierung des unterneherischen Grundauftrags sollte motivierend wirken. Die Mitarbeiter brauchen das Gefühl, dass ihre Arbeit wichtig und nützlich ist. Machen Sie ein Beispiel für eine Firma die Düngermittel produziert.
Mit unserem Düngermittel steigern wir die landwirtschaftliche Produktivität und tragen damit zur Bekämpfung des Hungers in der Welt bei.
Kap. 3.1.1. Unternehmerischer Grundauftrag
Welchen drei Anforderungen sollte der unternehmerische Grundauftrag genügen, damit dieser zum grösstmöglichen Nutzen des Unternehmens formuliert ist?
- Bestimmte, aber herausragende Vorstellungen aufzeigen, statt alles auf einmal zu wollen.
- Betonung der Prinzipien der Unternehmenspolitik. ⇒setzt Masstäbe für Umgang mit Interessensgruppen. ⇒ verringert Willkür der Mitarbeitenden, so dass konsistent gehandelt wird.
- Es soll abgedeckt werden, wo Wettbewerb aufgenommen wird. w.h. Umfang bezüglch der Branchen, Produkte und Produkteanwendungen, Kernkompetenzen, Marktsegmente sowie vertikalen und geografischen Ausdehnung der GF.
Die Beleuchtungsfirma könnte ...
- sich an weitere Kundengruppen wenden: Privathaushalte, Fabriken oder Büros.
- Weitere Kundenbedürfnisse befriedigen wie etwa Heizung, Ventilationen oder Klimatisierung.
- bestehende Kunden mit neuer Beleuchtungstechnologie versorgen, z.B. invraroter und/oder ultravioletter Beleuchtung.
Kap. 3.1.2 Festlegung von SGE und SGF
Welche Merkmale sollte eine SGE aufweisen?
- Die SGE umfasst ein einzelnes oder mehrere verwandte GF, für die getrennt vom Rest des Unternehmens eine eigene Planung erstellt werden kann.
- Jede SGE hat einen eigenen KReis von Konkurrenten, mit denen sie gleichziehen oder die sie ausstechen mcöhte.
- Die SGE wird von einem Manager geleitet, der für die strategische Planung und die Ergebnisse verantwortl. zeichnet sowie die meisten ergebnisrelevanten Faktoren der SGE steuert.
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Warum werden SGEs eingerichtet?
SGEs werden eigerichtet, damit das Unternehmen in Einheiten geglieder ist, denen man strategische Planziele und darauf abgestimmte Ressourcen zuweisen kann. In jedem Unternehmensportfolio verbergen sich einige SGEs, deren Glanzzeit zu Ende geht, und andere mit zukünftigen hohen Gewinnen.
- Kreise=SGE
- Fläche der Kreise=Umsatz und Grösse der SGE
- Position der Kreise=Wachstum / Relativer Marktanteil
- vertikale Achse=jährliches Marktwachstum der einz. Märkte
- horizontale Achse=rel. Martkanteil der SGE d.h. der eigene Martkanteil im Verhältnis zum grössten Konkurrent im relativen Segment.
- Gliederung in vier Feldern
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Schritte für die Verwendung der Martkwachstums-Marktanteil-Matrix der Boston Consulting Group (BCG)
- Einordnung de SGE in die Marktwachstum-Marktanteil-Matrix.
- Feststellen ob das Portfolio (SGE) ausgegliechen ist.
- Entscheiden welches Ziel mit der SGE angestreb wird, welche Strategie dafür eingusetzen ist und welches Budget der SGE zugeordnet werden soll.
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Wann wäre das SGE Portfolio in der Marktwachstum-Marktanteil-Matrix (BCG) nicht ausgegliechen?
Das wäre z.B Dann nicht der Fall, wenn in der Matrix zu viele "arme Hunde" oder "Fragezeichen" bzw. zu wenige "Stars" und "Milchkühe" existierten.
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Die Unternehmung muss entscheiden, welches Ziel sie mit jeder SGE anstrebt, welche Strategie sie dafür einsetzen und welches Budget sie den GE zuordnen will. Welche vier verschiedene Möglichkeiten gibt es?
- Ausbauen
- Erhalten
- Ernten
- Abstossten
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Erklären Sie die Möglichkeit Ernten.
- Die Früchte aus dem früheren Aufbaus ernten und liquide Mittel laufend aus dem Bestand abzuziehen.
- langfr. Auswikrungen werden vernachlässigt
- mitl. bis lgfr. Rückzug aus dem betr. Geschäft
- Einstellung der Entwicklung
- Produktionsanlagen werden nicht erneuert
- Aufwendungen werden still und behutsam zurückgefahren.
- Vorgehen geeignet bei schwachen "Milchkühen" mit trüben Zukunftsaussichten
- Es kann auch bei "Fragezeichen" und "armen Hunden" geerntet werden.
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Erklären Sie die Möglichkeit des Ausbauen.
Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Marktanteil der GE zu vergrössern, selbst wenn es dafür auf kzfr. Gewinne verzichten muss. Ausbauen sollte man erfolgsversprechende "Fragezeichen"; diese müssen dann Marktanteile hinzugewinnen, um schliesslich zum "Star" heranzuwachsen.
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Erklären Sie die Möglichkeit des Erhalten.
Hier geht es darum, den Marktanteil der SGE auf seinem gegenwärtigen Niveeau zu halten. Diese Strategie empfiehlt sichfür lukrative "Milchkühe", die auch weiterhin Überschüsse für Unternehmen erwirtschaften sollen.
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Erklären Sie die Möglichkeit des Abstossens.
- GE wird veräusser resp. aufgegeben
- Ressourcen können anderswo sinnvoller eingesetzt werden.
- Häufig bei "Armen Hunden" od. erfolglose "Fragezeichen"
- Prüfen ob Ernten od. Abstoossen besser ist.
- Durch ertnen vermindert sich der Marktwert->kann nicht mehr gut verkauft werden.
- Eine rechtzeitige Etnscheidung für das Abstossen, bringt id.R. gute Kaufangebote von anderen Unternehmen.
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Machen Sie Beispiele für eine fehlerhafte Handhabung der Portfolio-Analyse. (Marktwachstum-Marktanteil-Matrix)
- Für jede SGE dieselbe Rendite und Wachstumsrate fordern.
- Einer "Milchkuh" zu viel Geld entziehen.⇒Schwächung der Leistungskraft.
- Einer "Milchkuh" zu wenig Geld entziehen⇒zu wenig Mittel für die Förderung wachstumsintensiver SGES
- Fehlinvestitionen in "arme Hunde"
- Zu viele "Fragezeichen" und kann folglich in keiner dieser SGEs ausreichend investieren.
Jede SGE wird anhand von zwei Indikatoren (Marktattraktivität und eigene Wettbwerbsstärke) in die Matrix eingeordnet.
- Fläche Kreise=Grösse des Marktes
- blau makrierte Fläche innerhalb des Kreises=Marktanteil SGE
Kap. 3.1.3 Ressourcenzuweisung mit Hilfe der Portfolio-Analyse
Multifaktoren-Methode von General Electric
Bei der Portfolio-Konzeption kommt es vor allem darauf an, die Indikatoren Marktattratkivität und Wettbwerbsstärke richtig zu ermitteln. Erstellen Sie einen Faktorenkatalog für Hydropumpen.
Marktattraktivität: Makrtgrösse, Jährliche Wachstumsrate, Gewinnspannen in der Branche, Wettbewerbsintensität, Technologische Erfordernisse, Inflationsfälligkeit, Energiebedarf, Umweltbeeinträchtigung, Gesellschaftliches/poilitischerechtliches Umfeld
Eigene Wettbewerbsstärke: Marktanteil, Wachstum des Marktanteils, Produktqualität, Markenimage, Distributionsneht, Effektivität der Absatsförderung, Produktionskapazität, Produktionseffizienz, Stückkosten etc.
Was sind die Hauptelemente der strategischen Planung?
- Management des UN als Portfolio mit verschiedenen Geschäftseinheiten
- Abschätzung des zukünftigen Wachstums und der Chancen jeder einzelnen Geschäftseinheit
- Strategiebestimmung auf der Basis von:
1. Markstellung
2. Zielen
3. Marktchancen
4. Ressourcen
Was ist bei der strategischen Planung im Regelkreis enthalten?
Steuerung
- Ergebnissmessung
- Ergebnisbewertung
Planung
- Produktplanung
- Bereichsplanung
Durchführung
- Organisation
- Durchführung
Welche sind die 4 grunsätzlichen Aufgaben einer strategischen Planung für UN-Bereiche?
- Formulierung eines UN-Grundauftrags
- Festlegung von strategischen Geschäftseinheiten und Geschäftsfeldern
- Ressourcenzuteilung für die SGE's (Finanzen)
- Planung von Wachstum und Neugeschäft sowie Rückbau alternder Geschäftszweige
Was ist der UN-Grundauftrag nach Peter Drucker?
- Was ist unser Geschäft?
- Wer ist der Kunde?
- Was für den Kunden von Wert?
- Was wird künftig unser Geschäft sein?
Wie sieht die strategische Planung aus?
1. Grundauftrag im Geschäftsfeld
2. Analyse des Umfelds / Analyse der Leistungsfähigkeit
3. Formulierung der Ziele
4. Strategieformulierung
5. Programmplanung
6. Durchführung
7. Feedback und Kontrolle
Was sind die Anforderungen für den Unternehmerischen Grundauftrag?
- motivierende Mitarbeiter
- Prägnant (einen fokus setzen)
- Markt-/Kundengerichtet
- Prinzipien des UN betonen
Was sind Produktorientierete und Marktorientierte Geschäftsfelddefinitionen?
Zum Beispiel:
UN: Revlon
Produktor: Wir stellen Kosmetika her
Marktor: Wir verkaufen Hoffung und Schönheit
UN: Bahn AG
Prdouktor: Wir betreiben eine Eisenbahnlinie
Marktor: Wir bieten pünktlichen Transport
Aus was besteht das BCG-Portfolio?
X-Achse: relativer Marktanteil
Y-Achse: Marktwachstum
Felder:
- Stars (Marktführer, oft ein Fragezeichen das nun erfolgreich ist)
- Fragezeichen ( SGE in einem Marktwachstum, geringer Marktanteil, verbrauchen hohe Geldmittel)
- Arme Hunde (relativ niedriger Marktanteil der SGE, relativ geringes Marktwachstum)
- Milchkühe (Immer noch Marktführer in einem schwächer wachsenden Markt)
Was für Wachstumsmöglichkeiten gibt es bei drei Grundstrategien?
1. Intensives Wachstum
2. Integratives Wachstum
3. Diversifiziertes Wachstum
Was beeinhaltet ein intensives Wachstum?
- Marktdurchdringung
- Marktentwicklung
- Produktentwicklung
Was beeinhaltet Intergratives Wachstum?
- Rückwärtsintegration
- Vorwärtsintegration
- Horizontale Integration
Was beeinhaltet Diversifziertes Wachstum?
- Konzentrische Diversifizierung
- Horizontale Diversifizierung (Klumpenrisko)
- Konglomerate Diversifizierung
Wie sieht das Marketingsystem aus?
1. Liferant
2. Musikus AG
2.1 Konkurrent
3.1 Grosshändler
4. Einzelhändler
5. Endverbraucher