Marketing Grundlagen - ZHAW

Grundlagen Marketing an der ZHAW im 2. bzw. 3. Semester

Grundlagen Marketing an der ZHAW im 2. bzw. 3. Semester


L. M.
Diese Lernkarten decken grundlegende Marketingkonzepte auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Produktmanagement, Zielgruppenanalyse, Preisdifferenzierung und Kundenbeziehungen. Besonders relevant sind die Analyse von Substitutionsgütern, die Bedeutung von Mehrkanalvertrieb und die Herausforderungen des Innovationsmanagements. Studierende profitieren von diesen Karteikarten, da sie komplexe Marketingstrategien und -prinzipien verständlich aufbereiten und somit das Verständnis für effektives Marketing vertiefen.
Cartes-fiches
40
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
21.12.2014 / 08.07.2022

Cartes-fiches

Market-based View (MBV)

Märkte sind gegeben

Analysieren und entscheiden wie ich als U. auftreten will

"Aussenansicht"

Competence-based View

Erfolg eines Unternehmens durch interne Stärken (Kompetenzen) und Schwächen

"Innenansicht"

Markt kann kreiert werden (z.b Energy Drinks)

Maslow Pyramide

Selbstverwirklichung
Bedürfnis nach Wertschätzung
Soziale Bedürfnisse
Sicherheitsbedürfnisse
Physiologische Bedürfnisse

 

Generelle Eigenschaften von Wettbewerbsvorteilen: (4)

Leistungsmerkmale die:

1. bedeutsam
2. wahrnehmbar
3. dauerhaft
4. effizient

gegenüber der Konkurrenz verteidigbar sind.

PESTE(L) - Analyse (Bestandteile)
 

Political & legal
Economic
Social
Technological
Enviromental
(Legal)

Phasen des Marktlebenszyklus (5)

  1. Einführungsphase
  2. Wachstumsphase
  3. Reifephase
  4. Sättigungsphase
  5. Degenerationsphase

Dimensionen zur Abgrenzung von Geschäftsfeldern nach Abell

  1. Abnehmergruppe (Zielgruppen)
  2. Funktionserfüllung (Bedürfnisse)
  3. Technologie  (Wie Kontakt zum Kunden herstellen)

Def: Kundenbeziehung

B2

Beschreibt idealtypische Gesetzmässigkeit im zeitlichen Verlauf einer Kundenbeziehung,

verschiedene Phasen der Kundenbeziehung resultieren

Intensität der Kundenbeziehung Schlussfolgerungen für das Relationship Marketing zulassen

Phasen des Kundenlebenszyklus

B2

  1. Kundenakquisition
    a. Initiierung (Werbung)
    b. Sozialisation (Erstes Beratungsgespräch)
  2. Kundendurchdringung
    a.Vertiefung (Erstes Verkauf)
    b. Ausweitung (Ausweitung -> Zubehör und Cross-Selling)
  3. Kundensicherung
    a.Stabilisierung
    b. Rückgewinnung

Anforderungen an die Segmentierungskriterien (6)

 

B2

  1. Kaufverhaltensrelevanz
  2. Messbarkeit
  3. Erreichbarkeit
  4. Handlungsfähigkeit
  5. Wirtschaftlichkeit
  6. Zeitliche Stabilität

Kriterien der Marktsegmentierung (4)
 

B2

  1. Verhaltensorientierte Kriterien
  2. Psychographische Kriterien
  3. Geographische Kriterien
  4. Soziodemographische Kriterien

Kriterien für die verhaltensorientierte Marktsegmentierung (5)

B2

  1. Informations- und Kommunikationsverhalten
  2. Markenwahl
  3. Nutzungs und Verwendungsintensität
  4. Preisverhalten
  5. Einkaufsstättenwahlverhalten

Kriterien Opinion Leader / Meinungsführer

  1. fachlich kompetent und überzeugend
  2. Experten auf jenem Gebiet
  3. Sozial aktiv und in der Gesellschaft verankert
  4. Sind unabhängig von der Unternehmung

Kundenlebenszyklus - Phasenspezifische Elemente (3)

B2

  1. Interessentenmanagement
    Interesse des Kunden wecken
  2. Kundenbindungsmanagement
    Neukundenmanagement, Kündigungspräventionsmanagement
  3. Kundenrückgewinnungsmanagement

Kundenlebenszyklus - Phasenunabhängige Instrumente (4)

B2

  1. Qualitätsmanagement
  2. Feedbackmanagement
  3. Servicemanagement
  4. Kundenwertmanagement

Means-End Theorie

Relevante Angebotsattribute

Angebotsnutzen

Bedürfnisse

 

Prozessschritte der Nutzensegmentierung nach Conjoint- Analyse:
 

  1.  Zerlegung Angebot in Nutzenbestanteile
    a. Metakriterien
    b. Modulkriterien
  2. Messung
  3. Definition der Segmente
  4. Bestimmung der Wichtigkeit der Nutzensbestandteile


 

Relevante Positionierungsdimensionen: (Anschliessend Bestandteil von Positionierungsmodellen)

  1. Position eigene Marke
  2. Position der Konkurrenzmarken
  3. Position einer Idealmarke

aus Nachfragersicht

Bestandteile der Feinpositionierung:

  1. Adjektive (Jung, aktiv)
  2. Innere Bilder (Sportler in der Hotellobby)
  3. Kundentypen (30-Jährige)
  4. Wahrnehmung / Erlebnis (z.b Individuelle Betreuung, Kompetent)
  5. Slogan

Herausforderungen des Innovationsmanagements:

  1. Grosse Misserfolgswahrscheinlichkeit
  2. Hoher Ressourcenaufwand
  3. Widerstand in Organisation und Management
  4. Marktrisiken

Phasenspezifische Ziele des operativen Managements:

  1. Ideengewinnung
  2. Ideenprüfung (Wirtschaftlichkeitsanalyse)
  3. Ideenrealisation
  4. Markteinführung
     

Funktionen von Verpackungen:

  1. Schutz des Produktes vor physischer Beschädigung
  2. Verkaufsfunktion (Richtige Grösse für Konsumenten)
  3. Verpackung im Rahmen der  Verkaufsförderung (z.b Doppelpack)
  4. Verwendungsbestandteil des Produktes (z.b zahnpastube)
  5. Verpackung als Informationsträger (EAN-Code)
  6. Inputfaktor in Wertschöpfungskreisläufen (umweltschonend)

Erfolgsfaktoren von Produktinnovationen:

  1. Einzigartigkeit und Wahrnehmbarkeit des Nutzenvorteils
  2. Hohes Marketing - und Markt - Know-how
  3. Hohes technisches Niveau und Nutzung von Synergien
  4. Marktsituation (Wettbewerbsintensität)
  5. Hohe Intensität der Markteinführungsaktivitäten (Anzahl Distributionskanäle)

Einfluss auf die Preiselatizität haben folgende Punkte:

  1. Verfügbarkeit von Substitutionsgütern
  2. Vergleichbarkeit von Substitutionsgütern
  3. Leichtigkeit der Nachfragebefriedigung
  4. Dauerhaftigkeit des Gutes
  5. Dringlichkeit der Bedürfnisse
  6. Vermarktung des Produktes
  7. Preis des Produktes

Einfluss auf die Preiselatizität haben folgende Punkte:

  1. Verfügbarkeit von Substitutionsgütern
  2. Vergleichbarkeit von Substitutionsgütern
  3. Leichtigkeit der Nachfragebefriedigung
  4. Dauerhaftigkeit des Gutes
  5. Dringlichkeit der Bedürfnisse
  6. Vermarktung des Produktes
  7. Preis des Produktes

Preisdifferenzierugsformen:

  1. Zeitliche Preisdifferenzierung
  2. Räumliche Preisdifferenzierung
  3. Personelle Preisdifferenzierung
  4. Mehr-Personen-Preisbildung
  5. Quantitative Preisdifferenzierung
  6. Preisbündelung
  7. Yield-management

Voraussetzungen für den Einsatz von Preisdifferenzierungsstrategien

  1. Unerschiedliche Preisbereitschaft der Nachfrager
  2. Möglichkeit der Trennung der Nachfrager
    nach unterschiedlichen Preisbereitschaften
  3. Akquisitorisches Potenzial (monopolitischer Spielraum)

Paradigma der Kommunikation

  1. WER (Unternehmen)
  2. sagt WAS (Botschaft)
  3. unter welchen Bedingungen (share of voice)
  4. über welche Kanäle
  5. auf welche Art und Weise
  6. zu wem (Zielgruppen)
  7. mit welcher Wirkung (Kommunikationserfolg)

AIDA-Prinzip (auf Deutsch)

  1. Wissenziel
    20% kennen das Produkt
  2. Einstellungsziel (Intersse wecken, positives Image herbeiführen)
    50% glaubt das dieses Produkt gesünder ist als B
  3. Motivationsziel ("Was habe ich davon")
    Nehme schneller ab wenn ich dies Produkt einnehme
  4. Verhaltensziel (Kaufen)
    40% kauft Produkt A
     

AIDA-Prinzip (auf Deutsch)

  1. Wissenziel
    20% kennen das Produkt
  2. Einstellungsziel (Intersse wecken, positives Image herbeiführen)
    50% glaubt das dieses Produkt gesünder ist als B
  3. Motivationsziel ("Was habe ich davon")
    Nehme schneller ab wenn ich dies Produkt einnehme
  4. Verhaltensziel (Kaufen)
    40% kauft Produkt A
     

Elemente der Copy-Strategy

  1. Übersetzung des Nutzenversprechens in Leisungseigenschaften (USP)
  2. Begründung des Nutzenversprechens (Reason why)
  3. Kommunikationsstil (Slogan, Logo, Key Visual)

Elemente zur Beurteilung der Instrumenteneignung - Kommunktion

Zielsetzungen

  1. Reichweite
  2. Zeitliche Einsatzmöglichkeiten
  3. Gestalterische Möglichkeiten
  4. Beeinflussbarkeit der Kommunikationssituation
  5. Feedbackmöglichkeiten
  6. Kosten

Spezifische Zielgrössen bei distributionspolitischen Entscheidungen

 

  1. Vertriebskosten / Handelspanne
  2. Distributionsgrad (wo sind wir in den Läden präsent?)
  3. Image des Absatzkanals
  4. Kooperationsbereitschaft (Konfliktvermeidung)
  5. Aufbaudauer und Flexibilität
  6. Beeinflussbarkeit und Kontrollierbarkeit des Absatzkanals

Konfliktursachen im Absatzkanalsystem

  1. Zielbeziehungen (Listing-fee)
  2. Rollenbeziehungen (Hersteller kennt Produkt - Mittler den Kunden)
  3. Machtbeziehungen (wer den Kunden kennt hat Macht)
  4. Kommunikationsbeziehungen (verschiedene Genossenschaften von Migros z.b)

Ziele des Mehrkanalvertriebs:

  1. Ressourcenschonung
  2. Umsatzsteigerung (neue Zielgruppe)
  3. Erhöhung der Kundenzufriedenheit (da sie die Produkte über mehrere Kanäle beziehen können)

Chancen und Risiken der Vorwärtsintegration

Chancen:

Steigerung der Prozesseffizienz
Stäkere Einflussnahme am Point of Sale
Verbesserung der Preisrealisierung (Keine Listing fee mehr)
Besserer Zugang zum Nachfrager
Sicherung/Ausbau der Verkaufsfläche (sollte mehr Platz benötigt werden)

Risiken:

Investitionsbedarf
Strategische Risiken (Interne Prozesse müssen angepasst werden)
Operative Risiken (Kenne den Kunden nicht)

Chancen und Risiken des Mehrkanalvertriebs:

Chancen:

Multiple Kundenbindung
Cross-Selling
Schwer zu imitierender Wettbewerbsvorteil

Risiken:
Hoher Koordinationsaufwand
Komplexitätserhöhung
Hohe Investionen beim Aufbau
Entstehung von Markenimagekonfusion (nicht mehr exklusiv?!)

Nutzen der Marktsegmentierung

Marktidentifizierung

Bessere Befriedigung der Konsumentenbedürfnisse

Dimensionen der Operationalisierung von Zielen

  1. Objektbezug
  2. Zielbezug
  3. Zielausmass
  4. Zeitbezug
  5. Segmentbezug

Einflussfaktoren auf die Kommunikationswirkung

Personenqualität
Senderqualität
Kommunikationsmittelqualität
Kommunikationsträgerqualität
Situationsqualität

Étudier